Es war ein historischer Tag, als drei Museen aus Dänemark und Deutschland unlängst auf einer Konferenz in Nykøbing-Falster einen Verbund gegründet haben, mit dem sie sich zu einer engen grenzübergreifenden Zusammenarbeit über die Ostsee hinwegverpflichtet haben.

Die drei Museen sind auf dänischer Seite das Museum Lolland-Falster und das Museum Vestsjælland, und auf deutscher Seite das Oldenburger Wallmuseum. Der Museumsverbund NORDMUS ist aber auch offen für alle anderen relevanten Museen und Kulturinstitutionen. Der Wunsch ist, dass sich so viele wie möglich an der Zusammenarbeit beteiligen. Mit ihrer Expertise in Massive Open Online Courses (MOOCs) und damit in übergreifender Kommunikation ohne Grenzen ist das Institut für Lerndienstleistungen der Technischen Hochschule Lübeck Partner in NORDMUS.

Der NORDMUS-Verbund ist ein Netzwerk von Museen in Dänemark und Deutschland das sich mit dem dänisch-deutschen Kulturerbe sowie mit der Kultur- und Kunstgeschichte beschäftigt. Sein Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu stärken, sodass in NORDMUS die Kräfte für gemeinsame Projekte gebündelt werden können.

Der Verbund engagiert sich bei der Initiierung und Koordinierung von dänisch-deutschen Museumsprojekten und schafft durch die Vermittlung von Informationen und Kontakten günstige Rahmenbedingungen für den grenzübergreifenden Austausch von Wissen und Erfahrungen. Bereits im April informierte eine parallele Ausstellung an der TH Lübeck und in Dänemark über die Kulturlandschaft, das Projekt und dessen Rolle in der Region.

Gleichzeitig kann der Verbund NORDMUS über die Ostsee hinweg PR, Marketing und Kulturtourismus im Museumsbereich grenzübergreifend unterstützen, und er kann seine Mitglieder, Kommunen, Kulturverwaltungen, Vereine und Politiker in diesem Feld beraten.
Leadpartner ist das Museum Lolland-Falster, und die Direktorin des Museums, Ulla Schaltz, freut sich darauf, die gemeinsame Arbeit zu beginnen, um noch mehr Museumsbesuchern die verschiedenen Perspektiven auf die gemeinsame Geschichte zu präsentieren.

„Wir leben in einem Grenzgebiet. Auf der dänischen Seite erzählen wir die dänische Geschichte, und auf der deutschen Seite die deutsche Geschichte – aber im Museumsverbund ist der Fokus darauf gerichtet, die gemeinsame Geschichte zu erzählen.“

Der Direktor des Oldenburger Wallmuseums, Stephan Meinhardt, freut sich darüber, dass der Verbund den Museen „mehr Muskeln“ geben wird.

„Zusammen sind wir stärker. Wir haben mehr Stimmen und so auch eine größere Durchschlagskraft sowohl in Deutschland als auch in Dänemark. Das ist besonders auch für die kleineren Museen wichtig“, sagt Stephan Meinhardt.

Eskil Vagn Olsen, Direktor des Museums Vestsjælland freut sich darauf, die Arbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern zu verbessern, und dass die Museen auch auf der jeweils anderen Seite der Grenze besser wahrgenommen werden.

„Der Erfahrungsaustausch zur Arbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern an den Museen ist für uns alle gewinnbringend. Ich freue auch darauf, dass die Museen besser sichtbar werden und wir auch für besonders die deutschen Touristen in Dänemark mehr attraktiv und interessant werden“, sagt Eskil Vagn Olsen.

Bereits bei der Gründungskonferenz konnten die ersten Anträge auf Mitgliedschaft entgegengenommen werden.

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