Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG kann auf ein erfreuliches Jahr 2018 zurückblicken und den Wachstumskurs der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. Der Anbieter modularer C-Teile-Lösungen für produzierende Industriekunden steigerte seinen Umsatz im Jahr 2018 um 12,5 Prozent auf einen Rekordwert von insgesamt 567,7 Millionen Euro.

Digitale Transformation als Motor im C-Teile-Management

Innerhalb der Würth-Gruppe ist die Würth Industrie Service auf automatisierte, individuelle Beschaffungs- und Logistiksysteme für Produktionsmaterial und Betriebsmittel im Bereich der produzierenden Industrie spezialisiert. Ein 1,1 Millionen Artikel umfassendes Sortiment bildet die Basis für die direkte Belieferung an die weltweiten Standorte der Kunden sowie für die vernetzten C-Teile-Lösungen in der Beschaffung, in der Intralogistik, am Montageplatz, an der Fertigungslinie oder in der Instandhaltung. Deshalb bleibt die digitale Transformation – wie im vergangenen Jahr – auch 2019 ein Schwerpunktthema. Im Fokus stehen Prozesse und Systeme, die mit digitalen Lösungen effizienter, sicherer und anwenderfreundlicher gestaltet werden sollen. Zum Beispiel, die im vergangenen Geschäftsjahr vorgestellte ganzheitliche Lieferantenintegration, CPS®miLOGISTICS. Dahinter steckt ein intelligentes Konzept nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“, mit dem Kunden neben dem Würth-Produktportfolio auch Würth-fremde Teile komplett verwalten können – und dies innerhalb der bewährten Versorgungssysteme wie RFID-Kanban. Damit bietet Würth Industrie Service eine Lösung, mit der Anwender ihre gesamte Lieferkette digitalisieren und transparenter gestalten.

„Durch die Digitalisierung gelingt es uns, wiederkehrende, manuelle Tätigkeiten zu automatisieren mit dem Ziel, die Kapazitäten auf die Kernaufgaben im Einkauf und in der Beschaffung unserer Kunden zu konzentrieren. Nach wie vor spielt aber der Mensch im digitalen Zeitalter die zentrale Komponente und kann sich zum Beispiel noch stärker der persönlichen Kommunikation sowie dem Lösen komplexer logistischer Herausforderungen widmen. Davon gibt es mehr als genug.“ so Rainer Bürkert, Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe und Geschäftsführer der Würth Industrie Service.

Arbeitsplätze

„Um diese Entwicklungen voranzutreiben, wurden im Personalbereich kräftig Ressourcen aufgebaut und erstmals im April die 1.500-Mitarbeitermarke überschritten. Wir sehen gerade diese gestärkte Mannschaft als Schlüssel zu weiterem Wachstum, um noch mehr Kunden von unserem Unternehmen und unseren Systemen zu begeistern.“, so Bürkert. Die Anzahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stieg 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf insgesamt 1.639. Ein zentrales Thema ist nach wie die Aus- und Weiterbildung. Nahezu in jedem Fachbereich gibt es die Möglichkeit täglich an verschiedenen Schulungsmaßnahmen teilzunehmen und Wissen aus erster Hand von Mitarbeitern für Mitarbeiter zu erhalten. Auch hier wurde in das Thema Digitalisierung investiert und das Angebot, um Online-Schulungen sowie eLearning-Maßnahmen ergänzt, um standortunabhängiger und international agieren zu können. Wissensvermittlung und die Förderung persönlicher Stärken beginnt allerdings nicht erst im Beruf, sondern bereits bei denen, die eine Ausbildung absolvieren. Mit einer Anzahl von 180 Auszubildenden und Studenten an den Dualen wird eine Ausbildungsquote von 14 % erreicht. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Säule, weshalb in verschiedenen Unternehmensbereichen Modelle zur Teilzeitarbeit oder zu Home-Office angeboten werden, sowie Investition in Zusatzleistungen, wie eine betriebliche Altersvorsorge oder einem Kindergartenzuschuss, ein Kinder-Ferienlager, regelmäßige Mitarbeiterevents, Vergünstigungen im Betriebsrestaurant auf dem Gelände und vieles mehr. Eine wichtige Rolle nimmt die Fachkräftegewinnung, insbesondere in der Logistik und IT ein. Neue engagierte Kolleginnen und Kollegen, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende und duale Studenten werden für verschiedenste Unternehmensbereiche und Aufgabengebiete aktuell gesucht.

Investitionen in den Industriepark Würth

Der Wachstumskurs bedingt Investitionen in den Unternehmensstandort und damit in das modernste Logistikzentrum für Industriebelieferung in Europa, um auch weiterhin eine maximale Versorgungssicherheit und höchste Produkt-, Service- sowie Systemqualität für die Kunden zu bieten. Im Jahr 2018 wurde mit einem Betrag von 43,28 Millionen Euro kräftig in die Zukunft des Industriepark Würth investiert. Unter anderem wurde mit den Baumaßnahmen zur Erweiterung des Hochregallagers um zusätzliche 39.000 Stellplätze sowie zur Erweiterung des OSR Shuttlelager begonnen. Es sind weitere Investitionen in Gebäude, Technologien wie Open Shuttles als fahrerlose Transportsysteme, Kommissionier- und Palettierroboter sowie Lagerkapazitäten in Planung, so dass bis zum Jahr 2020 eine Steigerung auf mehr als 1.000.000 Stellplätze zu erwarten ist.

Von den Anfangsjahren bis heute sind Investitionen in Höhe von 270 Millionen Euro in das Gelände und die Technologien geflossen.

Internationalität

Eine erfreuliche Entwicklung zeigte sich 2018 ebenso im Würth Industrial Network (WINWORK). Die verstärkten Tätigkeiten in den europäischen, amerikanischen und asiatischen Geschäftseinheiten führen zu einem weltweit einheitlich hohen Standard der Systeme sowie des Service und verstärken sowohl das Wachstum der Würth Industrie Service als auch des gesamten Geschäftsbereiches Industrie. So wurde durch dieses internationale Netzwerk von Industriegesellschaften in 40 Ländern im vergangenen Geschäftsjahr weltweit ein Umsatz von 1,617 Milliarden Euro erzielt. Im Vordergrund dieses integrierten Ansatzes steht eine maximale Prozesstransparenz und Versorgungssicherheit für den Kunden sowie die stärkere Berücksichtigung seiner kulturellen Anforderungen sowie seiner individuellen Bedürfnisse. 

Über die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG

Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG wurde am 01. Januar 1999 durch die Ausgliederung der Division Industrie aus der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau gegründet. Sie ist als eigenständiges Tochterunternehmen innerhalb der Würth-Gruppe für die Belieferung von produzierenden Industriekunden mit modular aufgebauten C-Teile-Management-Lösungen verantwortlich und am Standort Bad Mergentheim mit über 1.639 Mitarbeitern tätig. Das ehemalige Gelände der Deutschordenskaserne bietet dabei ausreichend Raum für weitere Expansion. Seit der Unterzeichnung des Kaufvertrages wurden über 270 Millionen Euro investiert.

Kundenindividuelle C-Teile-Lösungen
Unter der Marke „CPS® – C-Produkt-Service“ bietet die Würth Industrie Service den Kunden individuell zugeschnittene, logistische Beschaffungs- und Dienstleistungsmodule wie scannerunterstützte Regalsysteme, automatisierte elektronische Bestellsysteme oder eine Just-in-time-Versorgung mittels Kanban-Behältersystemen. Dabei erfolgt die Belieferung der Kunden direkt an die Fertigungslinie in die Produktion. Seit Kurzem ergänzen Kanban-Systeme mit patentierter Behälter- und RFID-Technologie die innovativen Logistiklösungen.

C-Teile-Sortiment
Ein spezialisiertes Sortiment aus mehr als 1.100.000 Artikeln bildet die Basis für die professionelle industrielle C-Teile-Abwicklung: Neben DIN- und Normteilen sowie Verbindungs- und Befestigungselementen umfasst das Produktspektrum auch auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Sonder- und Zeichnungsteile sowie Hilfs- und Betriebsstoffe und vieles mehr.

Maximale Versorgungssicherheit
Eine maximale Prozess- und Versorgungssicherheit für die Kunden sowie eine größtmögliche Sicherheit der System- und Produktqualität stehen im Fokus der Belieferungskonzepte. Kundenorientierte Weiterentwicklungen in der Kanbanversorgung, der Behälterlogistik und die technische Anwendungsberatung unterstützen die hohe Innovationskraft des Unternehmens für die nationalen und internationalen Großkunden.

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