Vom 17. bis 19. Mai 2019 ist Berlin der zentrale Treffpunkt der Musikschulpädagogen in Deutschland. Über 1.500 Fachbesucher erwartet der Verband deutscher Musikschulen (VdM) zu diesem bundesweiten musikpädagogischen Kongress in Berlin im bcc Berlin Congress Center. Eingeladen sind Musikpädagogen und Leitungskräfte aus den rund 930 öffentlichen Musikschulen in ganz Deutschland, Studierende und alle, die Interesse an neuen musikpädagogischen und bildungspolitischen Entwicklungen haben. In über 60 Arbeitsgruppen, Themenforen und  Plenumsveranstaltungen wird ein breit gefächertes Weiterbildungsprogramm geboten.

Bundesjugendministerin Franziska Giffey zum Musikschulkongress 2019: „Musikschulen sind unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Bildungslandschaft und ein Grundpfeiler der musikalischen Bildung in Deutschland. Das Kongressmotto ‚Musik teilen – Menschen gewinnen!‘ wird in den Musikschulen gelebt: beim gemeinsamen Musizieren in den Ensembles und dadurch, dass sie Menschen zusammenbringen – Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung, Einheimische, Zugewanderte und Asylsuchende. Die öffentlichen Musikschulen stehen allen offen. Sie bringen Menschen ins Gespräch, bauen Vorurteile ab, schaffen Gemeinsamkeiten und tragen so zu einer offenen, inklusiven Gesellschaft bei. Sie stärken Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Musikalische Bildung trägt Kultur in Deutschland und macht unser Land stark und das, gerade weil die Musik, die gehört, gespielt und vermittelt wird, aus der ganzen Welt stammt. Das Bundesjugendministerium hat die Musikschulkongresse des VdM von Anfang an unterstützt.“

Der Musikschulkongress 2019 bietet zahlreiche Arbeitsgruppen und Vorträge zur frühen musikalischen Bildung, zu Instrumental- und Vokalfächern, zu Rock/Pop/Jazz und Neuer Musik sowie Kooperationen von Musikschulen mit Kitas und allgemein bildenden Schulen. Inklusion, Migration und Integration sind weitere Schwerpunkte mit  Workshops zu „Interkulturelle Musik“ mit Transkriptionen und Arrangements afrikanischer, indonesischer, indischer und südamerikanischer Musik sowie europäischer Folklore, zum Projekt „International Music Education“, einer (Weiter-) Bildung für Kinder, Erzieher und in Deutschland angekommener geflüchteter Musiker, zu „Musiktherapie an Musikschulen heute“ als Unterstützung des Bildungsauftrags der öffentlichen Musikschulen im Sinne von Chancengleichheit, Teilhabe und Zugangsoffenheit sowie zu „Anspruch und Chancen einer Pädagogik der Vielfalt“ zum Umgang mit unterschiedlichen Motivationen zu musizieren, auch im Kontext von Behinderungen. Im Fokus stehen ebenso Möglichkeiten, Herausforderungen und Perspektiven der Digitalisierung des Musikunterrichts und Nutzungsmöglichkeiten von Apps für den Unterricht sowie Workshops zu Musikergesundheit und der Prävention musikerspezifischer Erkrankungen.

Hinzu kommen spezielle Management- und Verwaltungsangebote zu Musikschule als lernende Organisation, zu Selbstführung und Zeitkompetenz, zu kollegialer Beratung, Datenschutz und DSGVO, bis hin zu Kopierlizenzen und Rechtsfragen an Musikschulen.

Das Kongressmotto spiegelt sich ebenfalls im gesamten musikalischen Kulturprogramm, das zum Kongress geboten wird: mit der Big-Band-Night der Jazz-Bands der Berliner Musikschulen am 17. Mai 2019, dem „Berliner Musikschultag“ unter dem Motto „Klingender Alex“ am 18. Mai 2019 auf dem Alexanderplatz ebenso wie dem Abschlusskonzert am 19. Mai 2019 mit dem Opernkinderorchester und Rolando Villazón in der Staatsoper unter den Linden.Ergänzt wird der Musikschulkongress durch eine umfangreiche kongressbegleitende Ausstellung. 

Der Musikschulkongress in Berlin wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den zwölf Berliner Musikschulen. Gefördert wird der Kongress vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Musikschulkongress unter www.musikschulkongress.de.

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