Mehr als tausend bunt gestaltete Stühle aus ganz Baden-Württemberg hat die Diakonie Württemberg am Mittwochnachmittag in einer Installation auf dem Stuttgarter Marktplatz ausgestellt. Als Vorbild für die Aktion dienten Asylstühle und Asylsteine, die in alten Kirchen zu finden sind. Die Diakonie Württemberg macht sich mit der Kampagne „Platz für Asyl“ für den Flüchtlingsschutz und eine offene Gesellschaft der Vielfalt stark. Die Stühlegestalterinnen und Stühlegestalter mit und ohne Fluchtgeschichte stammen aus Flüchtlingsinitiativen, Kirchengemeinden, Schulen, diakonischen Einrichtungen und Kommunen.

„Jeder Asylstuhl setzt in einzigartiger Vielfalt ein Zeichen für eine offene Gesellschaft und zur Ermutigung geflüchteter Menschen. Mit der Kampagne leisten wir gemeinsam einen Beitrag für ein vielfältiges menschenfreundliches Europa“, sagte Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, zum Auftakt der Veranstaltung. Kurz vor der Europawahl setzt sich die Diakonie Württemberg in Kooperation mit der Diakonie Baden und den Caritasverbänden der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Erzdiözese Freiburg für ein Europa der Menschenrechte ein.

„Diese Asylstühle sollen uns daran erinnern, dass wir ,Ja‘ sagen zu einem Europa der Menschenrechte – also einem Europa, das sich dafür einsetzt, dass Menschen auf der Flucht einen Raum und einen Platz bekommen“, betonte Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July, der die Besucherinnen und Besucher über eine Videobotschaft grüßte.

Auch Christian Krieger, Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen, richtete sich über eine Videobotschaft an die Besucher der Aktion und rief zu einem gemeinsamen Europa auf: „Ich wünsche diesem Aktionstag und allem, was sie auch darüber hinaus weiter für das Recht auf Asyl tun werden, volles Gelingen. Es geht um die Zukunft von Schwestern und Brüdern, es geht um unsere gemeinsame europäische Zukunft“, mahnte er.

Neben der Installation auf dem Marktplatz waren Besucherinnen und Besucher zu einem liturgischen Mittagsgebet in der Stiftskirche eingeladen, das von Menschen mit und ohne Flüchtlingshintergrund gestaltet wurde, es gab ein Bühnenprogramm mit Vertretungen aus Kirche, Politik und Gesellschaft und die Band „füenf“ trat auf.

Über den Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Die Diakonie Württemberg ist die soziale Arbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Freikirchen. Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein Dachverband für 1.400 Einrichtungen mit fast 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 200.000 Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg ist ebenfalls Landesstelle der Internationalen Diakonie, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa.
Bundesweit sind rund 525.000 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland.

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