PLATO hat mit e1ns 3.0 über 500 neue Funktionen und Optimierungen herausgebracht. Die Schwerpunkte sind vor allem auf die aktuellen Themen wie AIAG & VDA FMEA Harmonisierung, Funktionale Sicherheit und Mehrsprachigkeit gesetzt worden.

Das Lübecker Softwareunternehmen hat eine neue Version der webbasierten PLATO e1ns Product Innovation Platform veröffentlicht. Die wachsende Entwicklung autonomer Systeme, die sich selbständig orientieren müssen und untereinander vernetzt sind, hat eine wesentlich höhere Komplexität zur Folge. Im Rahmen der Digitalisierung müssen für die bessere Verwendung von Daten gängige Entwicklungsmethoden an interne Prozesse angepasst werden. Das Update bringt unter anderem eine Erweiterung und Optimierung der Methodenblätter mit sich, welche als Grundlage für die neuen Anforderungen der AIAG & VDA FMEA Harmonisierung und für die Umsetzung der Funktionalen Sicherheit nach ISO 26262 entscheidend sind. 

Darüber hinaus verfügt die PLATO Software über neue Funktionen, die sowohl Anwendern, internationalen Teams als auch Moderatoren einen großen Mehrwert versprechen. So wurden Optimierungen in der Benutzeranwendung vorgenommen, die Administrierbarkeit deutlich verbessert und die Handhabung wiederkehrender Aufgaben vereinfacht. 

Der neue 7-stufige Ansatz für die FMEA-Entwicklung 

Mit PLATO e1ns 3.0 lassen sich bereits jetzt die neuen Anforderungen der AIAG & VDA FMEA Harmonisierung erfüllen und die Arbeitsschritte für die technische Erstellung der FMEA leicht umsetzen. Die in der aktuellen Version optimierten FMEA-Formblätter ermöglichen die Nutzung der empfohlenen Bewertungskataloge und die Verwendung der Aufgabenpriorität (AP). Die vom VDA und AIAG geforderte Methode "FMEA Ergänzung Monitoring und Systemreaktion (FMEA-MSR)" steht jetzt ebenfalls zur Verfügung. 

Wissen nutzen und vorhandene FMEAs wiederverwenden ist eine zentrale Empfehlung der AIAG/VDA-Arbeitsgruppe. PLATO e1ns verwendet dazu einen Vorlagen-Management-Prozess mit Versionierung, systematischer Aktualisierung und automatischer Benachrichtigung der Benutzer. Die Ergebnisse des engen Austausches mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe sind ebenfalls ins neue Update mit eingeflossen. 

Effiziente Umsetzung der Sicherheitsnorm 

Die Normen ISO 26262 und IEC 61508 beschreiben die Forderungen an die Funktionale Sicherheit. Sie beinhalten die Durchführung einer Gefährdungsanalyse mit Risikoabschätzung und den Nachweis mit quantitativer Berechnung über FMEDA. 

PLATO liefert dazu eine Lösung, die in die Systemanalyse integriert ist und individuell anpassbare Formblätter und Berechnungen möglich macht. In diesem Zusammenhang wurde die Methode für Funktionale Sicherheit im Funktionsumfang erweitert und um ein zusätzliches Formblatt zur ASIL Dekomposition ergänzt. 

PLATO setzt weiterhin auf Teamwork – standortübergreifend und weltweit 

Den Fokus auf Zusammenarbeit setzte PLATO schon gleich zum Entwicklungsbeginn der e1ns Technologie. Die Softwarelösung ist als Contentmanagement-System für Engineering-Daten zu sehen und ermöglicht den Produktentwicklungsteams weltweiten Zugriff auf freigegebene, abgeschlossene und erprobte Entwicklungen. Jedes Teammitglied erhält einen auf seine Aufgaben angepassten Zugang zu den Informationen im Systemmodell.  Benachrichtigungen, Kommentare, eine zentrale Ablage und Verfügbarkeit aller Maßnahmen und Dokumente unterstützen hierbei die Kommunikation und die Bereitstellung des Unternehmenswissens. Mit dem Ausbau der Mehrsprachigkeit ist nun ein weiterer Schritt unternommen worden, die Effizienz der Zusammenarbeit weiter auszubauen. 

Komfortable Neuerungen für die Moderation 

PLATO e1ns 3.0 soll vor allem eins: Effizientes Arbeiten ermöglichen. Transparente Entwicklungsprozesse, ein gemeinsames Systemverständnis und eine gute, vernetzte Zusammenarbeit liefern die Basis für eine wirtschaftliche und schnelle Produktentwicklung. Entwickler nutzen die visuelle Darstellung zum Aufbau eines Systems bzw. eines Produktes. Damit ist gewährleistet, dass jede Engineering-Disziplin ihre erforderliche Systemabbildung – mechanisch, elektronisch, usw. – erhält. Während der Systemmodellierung lassen sich jetzt Zusammenhänge als Funktionen anlegen. Das FMEA Formblatt wird automatisch gefüllt, nichts geht verloren und obendrein wird Zeit gespart. Ein weiteres Plus ist die fokussierte Fehleranalyse für Sub-Systemelemente und das Anzeigen und Anlegen von Kommentaren an Funktionen, Fehlern und Systemelementen. Nicht nur für FMEA-Moderatoren ein echter Mehrwert. 

Neue Funktionen gehen mit Usability einher 

Die Usability spielte schon immer eine wichtige Rolle bei PLATO. Aus diesem Grund wurden neben zahlreichen neuen Funktionen auch Optimierungen in der Nutzerfreundlichkeit vorgenommen und Wünsche der Kunden berücksichtigt. Alle Module der e1ns-Familie erhielten diverse Anpassungen, die die Arbeit erleichtern, zeitaufwendige Vorgänge vermeiden und eine intuitive Bedienung fördern. So lassen sich zuletzt bearbeitete oder geöffnete Elemente, Dokumente, Aufgaben etc. über ein Symbol (Uhr) in der e1ns Menüleiste aus jeder Applikation heraus aufrufen. Hinzu kommen das Kopieren und Einfügen von Elementen im Strukturbaum. Detailinformationen, Fotos, Zeichnungen oder andere Dokumente können mit Methodenformblättern zukünftig verknüpft werden. Der Prozessnavigator erhielt ebenfalls ein Update. Jetzt können z.B. alle Prozessschritte mit nur einer Aktion in den Prozessablauf übernommen werden. 

Diverse nützliche Funktionen, die bislang nur in SCIO™ zur Verfügung standen, wurden in die neue Version übernommen, wie beispielsweise bei den Stammdaten und dem Variantenbaum. 

Noch leichter in die bestehende Infrastruktur zu integrieren 

Die Verbesserungen in der Administration und im Rechtesystem ermöglichen eine einfache Integration der PLATO Software ins Unternehmen. Die Benutzerverwaltung erlaubt es jetzt, neue Benutzer zu importieren sowie bereits bestehende Benutzerdaten zu aktualisieren. Mitarbeiter, die nicht über eine e1ns-Lizenz verfügen, werden in Maßnahmen als inaktiv gekennzeichnet.

Die neueste PLATO e1ns Version (3.0.4) steht den e1ns Service-Kunden ab sofort kostenfrei zum Download auf der Webseite des Herstellers zur Verfügung. Hier finden die Kunden außerdem ausführliche Informationen und die Systemvoraussetzungen zum Update.

Über die PLATO AG

Die PLATO AG ist ein international tätiges Softwareunternehmen im Engineering, Risiko- und Qualitätsmanagementumfeld. Die in mehrfacher Hinsicht skalierbare PLATO Technologie ist in ihrer Architektur und Offenheit so ausgelegt, dass sie mit den Kundenanforderungen mitwächst. Als Cloud-Lösung findet PLATO e1ns Anwendung in der Produkt- und Prozessentwicklung zahlreicher Unternehmen während PLATO XERI™ als sichere und effiziente Dokumentenmanagement Software ein systematisches und standardisiertes Lenken von Dokumenten im regulierten QM-Umfeld ermöglicht.

PLATO e1ns – So einfach ist Engineering

Die webbasierte PLATO e1ns Lösung bietet transparente Entwicklungsprozesse, ein gemeinsames Systemverständnis und eine gute, vernetzte Zusammenarbeit intern und mit Marktteilnehmern und liefert damit die Basis für eine wirtschaftliche, schnelle und erfolgreiche Produktentwicklung.

Award Winning Software | High User Acceptance | Beyond FMEA

PLATO e1ns ist damit weit mehr als eine FMEA-Software, die im aktuellen Software-Benchmark des Fachmagazins FMEA Konkret als Testsieger hervorging. Die übersichtliche, intuitive Benutzeroberfläche, der durchgängige Datenfluss und das automatische Benachrichtigungssystem erleichtern die Zusammenarbeit und das team- und standortübergreifend.

Der modellbasierte Ansatz von PLATO e1ns ermöglicht in Echtzeit eine durchgängige Methodenintegration inklusive der automatischen Übernahme aller Daten im Entwicklungsprozess in die erforderlichen Qualitätsmethoden. Die Daten stehen den Projektbeteiligten im Web sofort zur Verfügung, so dass alle Stakeholder mit ihrer Sicht auf das System den Überblick behalten und auf veränderte Rahmenbedingungen sofort reagieren können.

Arbeiten wie in Excel, suchen wie in Google, Dokumente wie in Share Point. Die vertraute Arbeitsweise ermöglicht den einfachen Umstieg.

Mastering Complexity

Komplexität beherrschen: Die heutigen Produkte werden immer komplexer. Die Automobilindustrie produziert derzeit in einem Umfeld, das immer komplexer, globaler und regulatorischer wird. Außerdem sind die Fahrzeuge inzwischen deutlich vernetzter und technisch ausgereifter. Diese Form der Komplexität wird künftig sogar zunehmen, weil Autos mit einem höheren Grad an Systemintegration und Interdependenz arbeiten.

Mit PLATO e1ns können komplexe Systeme einfach entwickelt werden und jedes Teammitglied behält mit e1ns immer den Überblick über das Entwicklungsprojekt. Das Arbeiten auf einer zentralen Datenbank ermöglicht, dass alle Beteiligten gemeinsam an einem Gesamtmodell arbeiten und dadurch Zusammenhänge und Abhängigkeiten wesentlich besser verstehen. Dieses Verständnis ist die Grundlage, um die wachsende Produktkomplexität zu beherrschen. Entscheidend ist darüber hinaus die "angemessene" Kommunikation, die sich auch am System-Modell orientiert.

Next Generation of Model Based Engineering

e1ns arbeitet modellbasiert im Web und ist damit das einzige Tool, das Model-based Systems Engineering wirklich ermöglicht.
– Modellbasiertes Arbeiten
– Daten werden in Echtzeit aktualisiert und sind parallel bearbeitbar
– Gemeinsames Systemverständnis
– Methodenbaukasten zur Verknüpfung beliebiger Qualitätsmethoden
– Systemmodellierung in SysML
– Einfacher Aufbau der System-Architektur

Now Ready for VDA / AIAG FMEA Alignment

Mit e1ns ist man bereit für die VDA/AIAG Harmonisierung, weil e1ns alle benötigten Funktionen in einer Software vereint:
– Projektplan und D-FMEA-Aktivitäten
– Integriertes Template-Management-System (Lessons Learned)
– Systemanalyse mit e1ns.architect – schneller Aufbau eines Modells der Systemarchitektur
– Visualisierung (Blockdiagramm, Prozessablaufdiagramm)
– FMEA-Formblätter – anpassbar und mit weiteren Methoden verknüpfbar durch den Methodenbaukasten. Zukunftssicher, da auch auf künftige Änderungen anpassbar.
– Aktuelle Bewertungskataloge, inklusive Aufgabenpriorität (AP)
– Maßnahmenverfolgung und Bewertung der Wirksamkeit in e1ns.actions
– Durchgängige Dokumentation direkt in der Systemstruktur bei den SE, versioniert abgelegt
– Produktakten auf Knopfdruck

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