Spitzenvertreter der Industriegemeinschaft Münster tauschen sich bei ihrer Sommertagung zu Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Industrie und Wissenschaft aus

Ein Gipfeltreffen ganz im Zeichen von Innovationsstrategien und Zukunftstechnologien: Im Mittelpunkt des jährlichen Sommertreffens der Spitzenvertreter der Industriegemeinschaft Münster am 9. Juli standen die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Industrie und Wissenschaft. In einem Impulsvortrag beleuchtete Gastreferent Carsten Schröder, Vizepräsident der FH Münster für Transfer, Kooperation und Innovation, anhand von Praxisbeispielen Möglichkeiten, wie Industrie und Wissenschaft erfolgreich Kooperationen eingehen und gemeinsam Innovationen vorantreiben können.

Die Mitgliedsunternehmen der Industriegemeinschaft Münster setzen in Sachen Innovationsmanagement und Zukunftstechnologien gezielt auch auf Kooperationsmöglichkeiten mit der Wissenschaft. Das ist das Ergebnis des Sommertreffens, zu dem Wolfgang Stricker, Geschäftsführer der Stricker GmbH & Co. KG, und Detlef Isermann, geschäftsführender Gesellschafter von DERMASENCE, als Sprecher der Industriegemeinschaft die hochrangigen Vertreter der Mitgliedsunternehmen zu ihrem jährlich stattfindenden Austausch ins Landhaus Eggert eingeladen hatten. Gemeinsam mit Carsten Schröder tauschten sich die Spitzenmanager über ihre Erfahrungen und neue Ansätze für Kooperationen aus. Denn in einem besonders anspruchsvollen Marktumfeld und in Zeiten der digitalen Tranformation gewinnt das Thema eine zunehmende Bedeutung.

Industrie ist Zukunftsgestalter

Ziel der Industriegemeinschaft Münster ist es, die Themen der Münsteraner Industrie stärker in Stadtöffentlichkeit und Gesellschaft zu positionieren und auf ihre Vielfalt, ihre wirtschaftliche Bedeutung und ihre Innovationskraft aufmerksam zu machen. „Die Industrie in dieser Stadt ist Zukunftsgestalter“, betont Wolfgang Stricker, Geschäftsführer der Stricker GmbH & Co. KG. „In und für Münster Innovationen voranzutreiben, begreifen wir als Teil unseres Kerngeschäfts.“ Industrieunternehmen investieren pro Jahr durchschnittlich 3 Prozent ihrer Umsätze in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien, um zukunftsfähig zu bleiben. Erhebliche Wachstumsimpulse ergeben sich dabei aus der engen Zusammenarbeit mit den Hochschulen. Für Detlef Isermann, geschäftsführender Gesellschafter von DERMASENCE, ergänzen sich der Wissenschaftsstandort und der Industriestandort Münster auf ideale Art und Weise: „Wir möchten als Münsteraner Industrie noch stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern, dass sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Industrie wertvolle Möglichkeiten für Wissenstransfer, innovative Initiativen und zukunftsweisende Produkte ergeben.“ Industrieprodukte aus Münster sind weltweit gefragt: Jedes Jahr werden Waren „made in Münster“ im Gesamtwert von etwa 1 Mrd. Euro für den Weltmarkt hergestellt. Um im Wettbewerb weiter die Nase vorn zu haben, setzen die Industrieplayer aus Münster darauf, gezielt Brücken zur Wissenschaft zu schlagen: Wie gemeinsame Entwicklungsprojekte, Spin-off-Gründungen oder der Transfer von Wissen und Spezialisten einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit beider Seiten leisten können, stand im Rahmen der Diskussion im Mittelpunkt.

Attraktiv als Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber

Ein weiteres Thema des Gipfeltreffens war der gemeinsame Blick auf die Initiativen zur Gewinnung von Nachwuchskräften. Ein wichtiges Ziel der Industriegemeinschaft ist es, Nachwuchsfachkräfte für einen Berufsweg in der Industrie zu begeistern. Die Industrie in Münster bietet hervorragende Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten: Jeder fünfte Ausbildungsplatz wird in Münster von der Industrie zur Verfügung gestellt – für die qualifizierte Ausbildung junger Menschen. Zahlreiche Absolventen von regionalen Fach- und Hochschulen starten ihre Karriere in Münsters Industrieunternehmen.

Als Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber sind die Münsteraner Industrieunternehmen also attraktive Adressen für Bewerber – das soll in Zukunft noch bekannter werden. Am 14. September findet daher der „Aktionstag Ausbildung“ der Industriegemeinschaft in der Jovel Music Hall statt. Hier werden Auszubildende interessierten Schülerinnen und Schülern ihre Ausbildung persönlich vorstellen und Fragen der Azubis von morgen ausführlich beantworten. Die Industriegemeinschaft Münster bietet über 40 Ausbildungsberufe und spannende berufliche Perspektiven für Einsteiger, Berufserfahrene und Fachspezialisten.

Zur In|du|strie Gemeinschaft Münster

Münstersche Industrieunternehmen unterschiedlicher Branchen haben sich zur Industriegemeinschaft Münster zusammengeschlossen. Gemeinsam führen die Mitglieder aktiv den Dialog mit der Öffentlichkeit und allen interessierten Institutionen. Ihr Ziel ist es, Industriethemen wieder in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, über die Leistungen und das Engagement der Industrie zu informieren und die Menschen für Produkte und Herstellungsverfahren zu begeistern. 

Mitglieder:Aenova, Agravis, Armacell, BASF, DERMASENCE, Firmengruppe Brück, Hengst Filtration, Jentschura International GmbH, Remondis, Schlatter, Siemens, Stadtwerke Münster, Stricker GmbH & Co. KG, Trelock, Unternehmensgruppe Aschendorff, WEICON GmbH & Co.KG, Westfalen Gruppe, Winkhaus.

Über die WEICON GmbH & Co. KG

Seit 1947 stellt die WEICON GmbH & Co. KG Spezialprodukte für die Industrie her. Zum Produktprogramm des Unternehmens zählen Spezialkleb- und Dichtstoffe, technische Sprays sowie Hochleistungsmontagepasten und Fette für alle Bereiche der Industrie – von der Produktion, Reparatur, Wartung bis hin zur Instandhaltung. Ein weiteres Aktivitätsfeld von WEICON ist die Entwicklung und der Vertrieb von Abisolierwerkzeugen.

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt im westfälischen Münster. Darüber hinaus unterhält WEICON Niederlassungen in Dubai, Kanada, der Türkei, Rumänien, Südafrika, Singapur, der Tschechischen Republik, Spanien und in Italien und wird durch Partner in mehr als 100 Ländern weltweit repräsentiert. WEICON beschäftigt inzwischen mehr als 260 Mitarbeiter, von denen 185 in der Unternehmenszentrale in Münster tätig sind.

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