Angesichts der extrem billigen Preise denken viele an die Anschaffung eines 3D-Druckers. Vor dem Kauf sollte man sich Gedanken machen, wie oft und was man drucken will, welche Materialien man bearbeiten will und ob man genügend technisches Geschick mitbringt, um einen Bausatz zu kaufen. Das Make-Magazin 5/19 hat in seiner Titelgeschichte etliche Kauftipps zusammengestellt.

Die Maker-Szene erlebt den zweiten 3D-Druck-Boom. Das liegt zum einen an einer riesigen Menge fertiger Druckdateien, die über Internet­seiten wie beispielsweise Thingiverse.com frei zugänglich sind. Zum anderen aber auch an deutlich einsteiger­freundlicherer Konstruktions-Software wie etwa dem Online-Tool Tinkercad. Geräte-Einstiegspreise von etwas über 100 Euro für einen chinesischen Drucker-Bausatz brachten erneut das Funkeln in die Augen von Bastlern und Makern zurück.

„Leider gibt es keinen Universal-3D-Drucker, der für alle Zwecke gleich gut geeignet ist“, bedauert Peter König, stellvertretender Make-Chefredakteur. „Mit einem FDM- oder Filamentdrucker macht man sicherlich nichts falsch, sie sind die im Moment am weitesten verbreiteten 3D-Drucker in der Makerszene.“

Wichtig ist, dass der Bauraum etwas größer ist als die zu druckenden Objekte und der 3D-Drucker mit den gängigen Druckprogrammen wie Cura zusammenarbeiten kann. „Möch­te man möglichst viele verschiedene Kunststoffe verarbeiten, sollte der Drucker Düsentemperaturen von 180 bis mindestens 250 Grad beherrschen“, erläutert König. Darüber hinaus sollte man wissen, dass Kunststoffverarbeitung immer Ausdünstun­gen und auch Lärm verursacht. Daher sind 3D-Drucker ohne weitere Schutzmaßnahmen für Wohnräume, Schulen und ähn­liche Orte nicht geeignet. Schutz bieten zum Beispiel geschlos­sene Gehäuse oder Schränke mit Lüfter und Aktivkohle-Filter.

Ein weiterer Kaufaspekt ist das bereits vorhandene Technik-Know-how. „Wer Wert auf einfache Bedienung legt, sollte einen 3D-Drucker kaufen, der sowohl automatisches Leveln als auch automatischen Filamentwechsel beherrscht, eine Netzwerk­verbindung zur Übertragung von Druckdateien mitbringt und eine verständliche Menüanzeige in seiner Sprache sowie ein gut lesbares Display hat.“ Ein Blick in die Bedienungsanleitung hilft ebenfalls vor dem Kauf.

In der Titel-Geschichte gibt die Make-Redaktion auch Infos, wie man 3D-Drucker-Angebote im Netz richtig liest und stellt zwölf 3D-Drucker für Maker vor, sortiert nach verschiedenen Einsatzszenarien.

Für die Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikelstrecke kostenlos zur Rezension zur Verfügung.

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Basteln, Bauen, Begeistern:

Für die weltweite Maker-Bewegung ist der Umgang mit Lötkolben, Säge und Akkuschrauber so selbstverständlich wie mit 3D-Drucker- und Scanner, Lasercutter und das Programmieren von Einplatinencomputern wie Raspberry Pi und Arduino.

Die Zeitschrift Make: baut mit, baut nach und veröffentlicht Projektanleitungen, die sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene nachvollziehen können. Ziel der Make: ist es, dem Leser nicht nur Anleitungen zu bieten, sondern mit zusätzlichen Informationen die Technik und Funktion der Projekte zu erklären, ihn in die Lage zu versetzen, selbst tätig zu werden, Bestehendes zweck- zuentfremden und eigenen Technik-Ideen freien Lauf zu lassen.

Dabei dreht es sich in den Artikeln aber nicht nur um Elektronik und Computer, auch Projekte mit 3D-Druckern, Lasercutter und Fräsen werden regelmäßig gezeigt. Daneben gibt es Porträts über Bastlerkoryphäen und andere interessante Persönlichkeiten sowie FabLabs. Tests liefern Informationen, welches neue Zubehör für Maker gut geeignet ist und Übersichten zu Produktgruppen wie Mikrocontroller und Zubehör beraten bei der Auswahl.

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