termotek trifft den Nerv der Laserindustrie: Auf der SPIE Photonics West San Francisco präsentierte das Unternehmen aus Baden-Baden seine vielfältigen Kühlsysteme für Laseranwendungen. Besonderes Interesse am Messestand galt der neuen Kühlmaschine auf Basis der Peltier-Technik. Damit kommt termotek der steigenden Nachfrage der Laserindustrie nach Kühlleistungen im unteren Leistungsbereich nach – und konnte so mehrere Projektanfragen und neue Geschäftskontakte zu Herstellern generieren.

„Die Photonics West ist ein wichtiger Gradmesser für die Laserindustrie. Nach vier erfolgreichen Messetagen ziehen wir ein rundum positives Fazit“, sagt termotek-Geschäftsführer Jan Kröger. „Die Zahl vielversprechender Kontakte ist in diesem Jahr nochmals gestiegen und es ist uns gelungen, die Bedürfnisse der Branche mit unseren Produkten zu erfüllen.

Der Spezialist im Bereich kompakter Flüssigkeitskühlsysteme stellte sowohl neue als auch bewährte Technologien an seinem Messestand vor. Angesichts des steigenden Bedarfs nach effizienten Kühlsystemen für kleinere Leistungsbereiche rücken vor allem kompakte Geräte in den Fokus von Laserherstellern und Anwendern. Daher sorgte insbesondere die neue platzsparende Kühllösung auf Basis der Peltier-Technik für Aufmerksamkeit bei den Messerbesuchern. Diese präsentierte termotek erstmals auf der Photonics West. Sie eignet sich speziell für kleinere Kühlleistungen von 200 bis 750 Watt, bei denen eine sehr hohe Temperaturgenauigkeit gefordert ist.

Peltier-Technik ermöglicht präzise Temperierung

Die Kälteerzeugung der neuen Kühlmaschine erfolgt auf Basis von Peltier-Elementen mithilfe von Halbleitern in Plattenform. An diesen Elementen wird eine Spannung erzeugt, sodass eine Plattenseite kalt und die Gegenseite warm wird. Die Kühlung entsteht, weil die Wärme an die Luft abgeführt und die Kälteleistung an Kühlwasser über einen Wärmeaustauscher übertragen wird. Das Kühlsystem bietet dabei entscheidende Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Geräten: Da keine beweglichen Teile, wie zum Beispiel bei einem Verdichter, zur Kälteerzeugung erforderlich sind, entstehen weder Vibrationen noch Schallemissionen. Darüber hinaus reagieren die Halbleiterplatten äußerst schnell und passen die Leistung bei Spannungsänderungen unmittelbar an. Somit ist eine schnelle und präzise Regelung der Vorlauftemperatur möglich. Die Geräte enthalten außerdem kein Kältemittel, wodurch das Risiko einer Leckage beseitigt wird.

„Leistungsdichte, Laufruhe und Flexibilität sind nach wie vor die wichtigsten Kaufkriterien, wenn es um Kühlmaschinen für Laser geht. Genau diese Aspekte stehen bei uns im Fokus bei der Entwicklung neuer Lösungen“, erklärt Kröger.

Über technotrans SE

Die technotrans-Unternehmensgruppe produziert, vertreibt und modernisiert Anwendungen aus dem Bereich Flüssigkeiten-Technologie. Ihre Kernkompetenzen umfassen die Kühlung, Temperierung, Filtration sowie Sprüh- und Dosiertechnik. Mit 18 Standorten ist das Unternehmen aus Sassenberg im Münsterland auf allen wichtigen Märkten weltweit präsent. Die Gruppe ist in die Segmente Technology und Services untergliedert. Mittels Produktinnovationen und gezielten Zukäufen erschließt sich die Unternehmensgruppe kontinuierlich neue Branchen. Hierzu zählen sowohl Laserindustrie, Kunststoffverarbeitung, Werkzeugmaschinen als auch Industrie-, Stanz- und Umformtechnik, Batterie und Umrichter, Halbleiter, Elektromobilität und Medizin- und Scannertechnik. Darüber hinaus bietet technotrans ein breites Portfolio an Service- und Dienstleistungen an, das unter anderem Ersatzteile, Installationen, Wartung und technische Dokumentationen umfasst. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 216,3 Mio. Euro.

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