Der 1. FC Union Berlin unterliegt dem SC Freiburg am 25. Spieltag der Bundesliga mit 1:3. Roland Sallai brachte die Hausherren nach einem Standard in Führung (35.), nach dem Seitenwechsel erhöhte Kapitän Christian Günter auf 2:0 (55.). Den Köpenickern gelang zwar der Anschlusstreffer zum 2:1 durch Sebastian Andersson (61.), kurz vor dem Ende entschied Robin Koch die Partie jedoch mit seinem Treffer zum 3:1.

SC Freiburg: Schwolow – Gulde (86. Itter), Lienhart, Heintz – Schmidt, Koch, Höfler, Günter (77. N. Schlotterbeck) – Sallai (65. Höler), Petersen, Grifo

1. FC Union Berlin: Gikiewicz –Friedrich, Schlotterbeck, Subotic (83. Becker) – Trimmel, Andrich, Gentner, Lenz – Malli (72. Ingvartsen), Andersson, Bülter (58. Polter)

Tore: 1:0 Sallai (35.), 2:0 Günter (55.), 2:1 Andersson (61.), 3:1 Koch (82.)

Zuschauer: 24 000

Nach dem Pokalspiel unter der Woche veränderte Urs Fischer seine Elf beim Auswärtsspiel im Breisgau auf fünf Positionen. Für Ryerson, Parensen, Prömel, Ingvartsen und Ujah rückten Kapitän Trimmel, Subotic, Gentner, Malli und Andersson in die Startformation.

In der Anfangsphase neutralisierten sich die beiden taktisch gut eingestellten Teams weitestgehend, sodass keine Mannschaft offensive Akzente setzten konnte. Robert Andrichs abgefälschter Schuss (3.). bereitete Alexander Schwolow ebenso wenig Probleme wie eine Grifo-Flanke auf der anderen Seite Rafal Gikiewicz (7.). Das erste Ausrufezeichen setzte Christopher Lenz nach einer knappen Viertelstunde, der scharf getretene Freistoß des Linksverteidigers rauschte aus gut 25 Metern Torentfernung jedoch knapp über die Querlatte (13.). Auch die Hausherren zeigten sich besonders nach Standardsituationen gefährlich. Grifo zirkelte einen Ball von der rechten Außenlinie in Richtung des kurzen Pfostens, den Kopfball von Nils Petersen fälschte Christian Gentner jedoch im letzten Moment zur Ecke ab (17.). Sowohl die Hausherren als auch Union zeigten sich in den Zweikämpfen aggressiv und defensiv gut organisiert, Freiburg war zwar Spielbestimmend tat sich im letzten Drittel gegen gut gestaffelte Köpenicker jedoch schwer. Nach einer halben Stunde zeigte sich dann auch das Team von Urs Fischer mal wieder offensiv gefährlich. Gentner trieb den Ball mit Tempo durchs Mittelfeld und bediente Andersson an der rechten Strafraumgrenze. Der Schwede legte die Kugel quer zurück auf Genter, beim Abschluss des 34-Jährigen zeigte sich Schwolow jedoch auf dem Posten, fischte das Leder mit einem tollen Reflex aus der Ecke (29.) und verhinderte im letzten Moment die Führung der Gäste. Zehn Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit belohnte sich der SCF dann doch für seinen Aufwand und ging nach einem scharf getretenen Eckball von Grifo durch Roland Sallai in Führung (35.). Kurz vor dem Seitenwechsel konterten die Breisgauer noch einmal temporeich über die linke Außenbahn, den wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel von Christian Günter klärte Gikiewicz allerdings mit einer Parade ins Seitenaus (45.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren giftig aus der Kabine, setzten Union erneut unter Druck und erhöhten die Führung zehn Minuten nach Wiederbeginn auf 2:0 (55.). Günter setzte sich am rechten Strafraumeck gegen Subotic durch, anschließend rauschte der wuchtige Abschluss des SCF-Kapitäns an Gikiewicz vorbei in die Maschen. Wenige Minuten später verzeichneten die Hausherren die nächste gute Möglichkeit, Jonathan Schmid setzte seinen guten Schuss jedoch wenige Zentimeter zu hoch an. Urs Fischer reagierte und brachte mit Sebastian Polter einen weiteren Angreifer auf den Platz, Bülter verließ dafür den Rasen. Tatsächlich gelang den Eisernen umgehend der Anschlusstreffer durch Andersson (61.). Trimmel brachte eine scharf getretene Ecke von der rechten Seite an den Fünfmeterraum, von dort aus Köpfte der Schwede unhaltbar in die Maschen. Wenig später waren es erneut die Breisgauer die jubelten, dem Treffer von Sallai verweigerte das Schiedsrichtergespann um Marco Fritz aufgrund einer Abseitsstellung des Torschützen jedoch die Anerkennung (63.). Mit zunehmender Spielzeit ließ sich der Sportclub immer tiefer in die eigene Spielhälfte zurückfallen, doch trotz vieler Ballstafetten taten sich die Köpenicker schwer die Abwehrreihe der tief stehenden Hausherren zu durchbrechen. In den entscheidenden Phasen zeigte sich der SCF aggressiver und nutze in der Schlussphase erneut eine Standardsituation. Wieder war es Grifo der den ruhenden Ball mit Zug vor den Kasten beförderte, in der Mitte war es Koch, der den Ball per Kopf verwandelte (82.). In der Nachspielzeit der Partie mussten die Köpenicker einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Innenverteidiger Marvin Friedrich sah nach einem Foul an der Mittellinie seine zweite gelbe Karte und wurde von Schiedsrichter Marco Fritz des Feldes verwiesen. Damit fehlt der 24-Jährige am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den FC Bayern.

„Gratulation an Freiburg und an Christian Streich, wenn ich die 90 Minuten Revue passieren lasse ist es letztendlich ein verdienter Sieg. Aus meiner Sicht hat heute nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die, die es mehr gewollt hat. Freiburg war eine Spur aggressiver, eine Spur ekliger und bei zwei Standards extrem präsent. Sie haben die letzte Konsequenz gezeigt, die wir vermissen lassen haben. Wenn wir selbst nicht ans Limit kommen, dann wird es für uns schwer. Heute ist uns das nicht gelungen. Freiburg hat es gut gemacht und damit verdient gewonnen“, lautete das Fazit von Urs Fischer auf der Pressekonferenz.

Am 26. Spieltag der Bundesliga bestreitet der 1. FC Union Berlin am Samstagabend, dem 14.03.2020 das Topspiel um 18:30 Uhr. Dabei ist der deutsche Rekordmeister FC Bayern München zu Gast im Stadion An der Alten Försterei, die Partie ist restlos ausverkauft.

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