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  • Gutachten basiert auf ausgearbeitetem Restrukturierungskonzept und bestätigt eingeschlagenen Kurs
  • Verständigung über Maßnahmen zur Erhöhung der Liquidität um mindestens 200 Mio. Euro
  • Hans-Joachim Ziems wird als CRO in den Vorstand bestellt und die Umsetzung des Restrukturierungskonzepts verantworten

Die Durchfinanzierung und Sanierungsfähigkeit von Leoni wurden durch ein heute ausgefertigtes Sanierungsgutachten in Anlehnung an IDW S6 des Instituts der Wirtschaftsprüfer bestätigt. Zur Absicherung der Durchfinanzierung hat sich das Unternehmen mit seinen Finanzierungspartnern auf Maßnahmen zur Deckung des Liquiditätsbedarfs verständigt. Dies ermöglicht es die verfügbare Liquidität um mindestens den im Dezember 2019 identifizierten Liquiditätsbedarf von 200 Mio. Euro zu erhöhen und war Voraussetzung für die Ausfertigung des Sanierungsgutachtens.

Das Gutachten beruht auf einem von Leoni und externen Sachverständigen gemeinsam ausgearbeiteten Restrukturierungskonzept für die Jahre 2020-2022, das an das bereits in der Umsetzung befindliche Performance und Strategie-Programm VALUE 21 anknüpft und teilweise darüber hinaus geht.

„Das vorliegende Gutachten gibt uns, unseren Mitarbeitern und allen unseren Partnern zusätzliche Sicherheit und bestätigt, dass wir uns mit unserem Performance- und Strategieprogramm VALUE 21 auf dem richtigen Weg befinden. Die erarbeiteten Maßnahmen werden dazu beitragen unser Unternehmen zusätzlich zu stabilisieren. Wir arbeiten weiter unermüdlich daran Leoni wieder auf Kurs zu bringen und können uns nach erfolgter Absicherung der Durchfinanzierung ganz auf die Umsetzung der geplanten und zu großen Teilen bereits in Umsetzung befindenden Maßnahmen fokussieren“, sagt Aldo Kamper, der Vorstandsvorsitzende der Leoni AG.

Maßnahmen zur Absicherung der Durchfinanzierung

Zu den wichtigsten Maßnahmen zur Absicherung der Durchfinanzierung zählen die erhebliche Ausweitung der bereits eingeleiteten Factoring-Programme, Sale-and-Leaseback-Transaktionen von Vermögenswerten in Deutschland und China sowie die Umstrukturierung bestehender bilateraler Kreditlinien in eine weitere Konsortialkreditlinie. Die Umstrukturierung bestehender Kreditlinien führt zu einer Verbesserung der Fälligkeitsstruktur, da das entsprechende Finanzierungsvolumen bis Ende 2022 fest verfügbar ist und hat keine Auswirkung auf die bestehende Konsortialkreditlinie aus dem Jahr 2018. Zur Absicherung der Durchfinanzierung hat sich Leoni dazu verpflichtet bis zur Rückzahlung der umstrukturierten Kreditlinien keine Dividende auszuschütten.

Hans-Joachim Ziems zum Vorstand bestellt

Mit Wirkung zum 1. April 2020 hat der Aufsichtsrat Hans-Joachim Ziems als Chief Restructuring Officer (CRO) zum Mitglied des Vorstands bestellt. Hans-Joachim Ziems wird für die Umsetzung und Koordination der Maßnahmen verantwortlich sein. Er ist ein erfahrener Sanierungsexperte und ist bereits als Generalbevollmächtigter für das Unternehmen tätig und soll die Umsetzung des Restrukturierungskonzepts verantworten.

Dr. Klaus Probst, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Leoni AG, sagt: „Hans-Joachim Ziems ist mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise eine ideale Ergänzung unseres Management-Teams. Wir haben einen klar definierten Maßnahmenplan, um Leoni zu stabilisieren und zu stärken. Als Vorstandsmitglied wird Herr Ziems die Implementierung der Maßnahmen und die Gespräche mit wichtigen Stakeholdern als CRO weiter vorantreiben.“

Der Vorstand wird im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 30. März 2020 über den Fortschritt bei der Umsetzung des Performance- und Strategieprogramms VALUE 21, die Ergebnisse des Gutachtens nach S6-Standard und die eingeleiteten Maßnahmen berichten.

Über die LEONI AG

Leoni ist ein globaler Anbieter von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen für das Energie- und Datenmanagement in der Automobilbranche und weiteren Industrien. Die Wertschöpfungskette umfasst Drähte, optische Fasern, standardisierte Leitungen, Spezialkabel und konfektionierte Systeme sowie intelligente Produkte und Smart Services. Leoni unterstützt seine Kunden als Innovationspartner und Lösungsanbieter mit ausgeprägter Entwicklungs- und Systemkompetenz. Die börsennotierte Unternehmensgruppe beschäftigt rund 95.000 Mitarbeiter in 32 Ländern und erzielte 2019 einen vorläufigen Konzernumsatz von 4,8 Mrd. Euro.

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