Die Hochschule Osnabrück zählt zu Deutschlands besten Hochschulen für angehende Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer. Dies geht aus der aktuellen Studie „Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer 2020/21“ des Manager Magazins hervor. Im Ranking „Die besten Fachhochschulen“ schaffte es die Hochschule Osnabrück unter die Top zehn besten Fachhochschulen in ganz Deutschland. Aus dem Urteil von mehr als 50 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und nahezu 900 ihrer Mandantinnen und Mandanten hat das Manager Magazin gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) die besten Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer und die besten Hochschulen ermittelt.

In zahlreichen Studiengängen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück ist das Modul Wirtschaftsprüfung belegbar. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen im Bereich der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht bildet die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Fachhochschule Münster seit 2006 mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Auditing, Finance and Taxation (MAFT) Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer aus. „Über die Anerkennung freuen wir uns sehr, insbesondere da das Votum für dieses Ranking aus den Reihen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und deren Mandanten kommt. Dies bestätigt, dass wir mit unserer praxisorientierten Lehre in den entsprechenden Vertiefungsmodulen der Bachelorstudiengänge, wie auch im Masterstudiengang MAFT die Studierenden offenbar qualifiziert auf die Anforderungen in diesem dynamischen Berufsfeld vorbereiten.“ freut sich Prof. Dr. Elmar W. Wiechers, Professor für internationale Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung. Der berufsbegleitende Masterstudiengang ist auf die Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers und einer Wirtschaftsprüferin zugeschnitten.

Den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften fehlt es an Qualifikation und Bewerbern

Neben den Hochschulrankings ergab sich außerdem aus der Befragung, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften im Jahr 2019 gerne mehr Hochschulabsolventen und -absolventinnen rekrutiert hätten. Jedoch konnten nur 84 Prozent der geplanten Stellen besetzt werden. Hindernisse seien zum einen, die unzureichende Qualifikation von Bewerbern zum anderen, die zu geringe Bewerberzahl gewesen. Daher hat sich die Hochschule Osnabrück der Aufgabe angenommen, Kenntnissen und Fähigkeiten, die dem Berufsprofil des Wirtschaftsprüfers und einer Wirtschaftsprüferin entsprechen, zu vermitteln. „Gerade in den Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung ist es in der modernen Wirtschaft besonders wichtig als Wirtschaftsprüfer und -prüferin Klarheit und Transparenz zu schaffen. Die Studierenden werden bei uns anspruchsvoll, wissenschaftlich und auf hohem Niveau auf die Herausforderungen der modernen Wirtschaftsprüfung vorbereitet.“ erklärt Prof. Dr. Norbert Tonner, Studiengangbeauftragter der Hochschule Osnabrück für den Studiengang MAFT und Professor für Steuerrecht und Wirtschafsprivatrecht.

Über die Studie

Mit der Studie des Manager Magazins und der WGMB gibt es erstmals eine empirische fundierte Qualitätsbewertung der Wirtschaftsprüferausbildung in Deutschland. Zur Ermittlung des Hochschulrankings hat die WGMB 51 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und 894 Mandanten gefragt, welche drei deutschen Universitäten bzw. Hochschulen ihre Studierenden ihrer Meinung nach am besten für einen Berufsweg als Wirtschaftsprüfer und -prüferin qualifizieren. Es waren maximal drei Nennungen möglich, für die Nennung auf dem ersten Rang wurden 300 Punkte vergeben, für den zweiten Rang 200 Punkte und für den dritten Rang 100 Punkte. Basis war eine Liste von 62 Lehrstühlen für Wirtschaftsprüfungen der Wirtschaftsprüfkammer. Aus dieser Bewertung ging die Hochschule Osnabrück mit 181 Punkten hervor und erhielt die Note „gut“.

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