Sicher in der Schule: Der Vogelsbergkreis hat mehrere tausend Schutzmasken bestellt, die den Schülern zur Verfügung gestellt werden, die ab Montag wieder zur Schule gehen. Gleichzeitig werden die Schulen mit Desinfektionsmittelspender ausgestattet, kündigt Landrat Manfred Görig am Donnerstag an.

Montag beginnt nicht nur der Unterricht, ab Montag tritt zudem die Maskenpflicht in Hessen in Kraft, sodass der nötige Mund-Nasen-Schutz mancherorts nur noch schwer zu bekommen ist. „In dieser Situation wollen wir die Eltern, die Kinder und die Schulen unterstützen, deshalb stellt der Kreis die Masken kostenlos zur Verfügung“, erklärt Landrat Manfred Görig und verweist darauf, dass Eile geboten ist: „Wenn die Kinder und Jugendlichen am Montagmorgen in die Busse steigen, um zur Schule zu fahren, dann müssen sie ihre Schutzmasken haben.“

Denn: Sicherheit hat laut Görig „oberste Priorität“ – gerade auch im Hinblick auf die ersten Lockerungen. „Wir dürfen jetzt nicht nachlässig werden, wir müssen weiterhin alles unternehmen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen“, mahnt der Landrat.

Deshalb hat der Vogelsbergkreis – auch wenn er als Schulträger dazu gar nicht verpflichtet ist – in dieser Woche mehrere tausend Schutzmasken geordert, die im Laufe des Donnerstags an die Schulen verteilt werden. Die müssen dann die Weiterverteilung an die Kinder und Jugendlichen organisieren. „Jetzt drängte die Zeit“, so Landrat Görig, „die Lage für die Schüler, deren Unterricht erst später beginnt, ist wesentlich entspannter. Da können sich die Eltern um die Ausstattung mit Masken kümmern.“

Gleichzeitig hat der Vogelsbergkreis Desinfektionsmittelspender bestellt, die nächste Woche Zug um Zug in den Schulen aufgestellt werden. Die Spender sind mit einer Sensorautomatik ausgestattet, sodass Desinfektionsmittel dosiert abgegeben wird. Nach dem Hygieneplan des Hessischen Kultusministeriums stellt die Händedesinfektion nur eine Alternative zum Händewaschen dar. „Der Einsatz von Desinfektionsmittel sollte mit Blick auf eventuelle Nebenwirkungen, gerade bei jüngeren Kindern, nur sehr begrenzt und äußerst sparsam erfolgen“, erklärt Berthold Habermehl, der Leiter des Amtes für Schulische Bildung und Betreuung. 

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