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In Psychotherapie und Beratung, aber auch in den medizinischen Bereichen Geriatrie und Gerontopsychiatrie und in der gesamten Altenhilfe sind Fragen der Autonomie, jedoch auch des Erlebens von Technik, ihren Herausforderungen und ihren Folgen ein wichtiges Thema. Die Autoren und Autorinnen beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven, wie facettenreich das konflikthafte Feld der Autonomie in Verbindung mit Techniknutzung im Alter sein kann und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Es geht dabei auch um die Frage, wie die Praxis der Psychotherapie Technik als ermöglichende Option sinnvoll nutzen und wie sie die mit der Techniknutzung durchaus auch verbundenen Ängste in ihren therapeutischen Settings aufgreifen kann.

Dieses vielschichtige Thema wird in Artikeln wie »Technische Assistenz zur Sicherung von Autonomie im Alter. Chancen und Risiken« von Cornelia Kricheldorff, »Häusliche Pflege und räumliche Distanz. Techniknutzung zwischen Autonomieermöglichung und Kontrolle« von Stefanie Engler sowie Ulrike Dapps und Jennifer Anders‘ Studie zu den Einstellungen älterer Menschen zu technischen Unterstützungssystemen näher beleuchtet. Außerdem stellt sich das Future Care Lab der Hochschule Furtwangen in Christophe Kunzes und Peter Königs Beitrag »Techniknutzung im Alter und technikgestützte Versorgung in gesundheitsbezogenen Studiengängen« vor.

Zur Zeitschrift

Mit steigender Lebenserwartung wächst auch der Bedarf älterer Menschen an Beratung und psychotherapeutischer Hilfe.
Die Zeitschrift Psychotherapie im Alter (PiA)hat sich zum Ziel gesetzt, an der Entwicklung eines differenzierten und profilierten Verständnisses von Alterspsychotherapie mitzuwirken. Angesiedelt an den Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis bietet die Zeitschrift ein Forum für den Austausch über Psychotherapie und Soziotherapie des Alterns. Die PiAfördert diesen fachlichen Austausch über Therapieschulen, unterschiedliche Arbeitsfelder und Berufsgruppen hinweg.
In vier Themenheften pro Jahr wird je ein Schwerpunktthema in Übersichtsartikeln und fallorientierten Darstellungen aus unterschiedlicher Perspektive erörtert. Anwendungsbezogene empirische Arbeiten, Buchund Zeitschriftenbesprechungen sowie Institutionsbeschreibungen ergänzen aktuelle Informationen zum Feld.

Psychotherapie im Alter Nr. 65: Autonomie und Technik, herausgegeben von Cornelia Kricheldorff und Reinhard Lindner17. Jahrgang, Nr. 65, 2020, Heft 1
Seiten: 133 / Broschur
Preis Euro (D): 19,90 Euro (A): 20,50

Über die Psychosozial-Verlag – Johann Wirth und Hans-Jürgen Wirth GbR

Der Psychosozial-Verlag (Johann Wirth und Hans-Jürgen Wirth GbR) in Gießen publiziert seit 1993 psychologische und sozialwissenschaftliche Bücher und Zeitschriften. Der Schwerpunkt liegt auf den Gebieten Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik, Familientherapie und – wie der Name schon andeutet – der Verbindung zwischen psychologischen und sozialen Fragestellungen.

Entgegen dem herrschenden Trend zur fachspezifischen Einengung des Blickwinkels hat sich der Psychosozial-Verlag zum Ziel gesetzt, den Dialog zwischen den »Psycho-« und den »Sozio-Wissenschaften« und zwischen den verschiedenen helfenden Berufen neu zu beleben.

Die Zusammenschreibung von psychosozial im Namen des Verlages hat kritisch-programmatischen Charakter.

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