Fangen wir in dieser Woche gleich einmal mit der in der Überschrift oben angekündigten Neuerung an, die den Service für alle Freunde von EDITION digital weiter ausbaut: Zu allen gedruckten Büchern kann man sich unter VLB-TIX ab sofort Leseexemplare herunterladen. Das ist ein Service für Buchhändler, Blogger, Rezensenten und Journalisten Von den meisten Büchern liegt das Leseexemplar als EPub-Datei vor (für E-Book-Reader und Smartphone). Für Bücher mit vielen Bildern, wie zum Beispiel das Kinderbuch von Opa Zausel, liegt das entsprechende Leseexemplar als PDF-Datei vor. Soweit dazu. Probieren Sie es einfach mal aus.

Gleich das zweite der insgesamt fünf Angebote, die wie immer eine Woche lang zum Sonderpreis im E-Book-Shop www.edition-digital.de (Freitag, 14.08.20 – Freitag, 21.08.20) zu haben sind, macht mit einem ebenso bemerkenswerten wie an Höhen und Tiefen reichen Leben bekannt. Die Rede ist von dem Grünewald-Roman „Wetterleuchten über Isenheim“ von Ingrid Möller, in dem der Leser dem Maler Mathis Neithart und seiner Zeit sehr nahe kommt – fast als würde er direkt dabei gewesen sein. Wie sagt doch Hofastrologe Indagine zu seinem Gast: „Du machst mich neugierig.“ Sie hoffentlich auch.

Satirische Gedichte präsentiert Klaus Möckel in den zu einem E-Book zusammengefassten Bänden „Die nackende Ursula“ und „Kopfstand der Farben“.

In „Reise in den August. Nach einer wahren Begebenheit frei erzählt“ berichtet Brigitte Birnbaum von den Erlebnissen der jungen Schwimmerin Bärbel Moltor, deren Leben sich gleich mehrfach ändert.

Zu einem Besuch in den Zoo lädt Anneliese Berger mit ihrem Buch „Kennst du den Tomatenfrosch? Oder Joschi und Miffi“ ein. Denn dort kann man auch Tiere aus fremden Ländern kennenlernen.

Und damit sind wir wieder beim aktuellen Beitrag der Rubrik Fridays for Future angelangt. Jede Woche wird an dieser Stelle jeweils ein Buch vorgestellt, das im weitesten Sinne mit den Themen Klima, Umwelt und Frieden zu tun hat – also mit den ganz großen Themen der Erde und dieser Zeit. Und da hat die Literatur schon immer ein gewichtiges Wort mitzureden und heute erst recht. Diesmal steht ein Anti-Kriegsbuch im Mittelpunkt, in dem es zwar um die Schrecken des lange zurückliegenden Dreißigjährigen Krieges geht, die in aller Härte und Grausamkeit geschildert werden und die vor allem eines klar machen – Kriege sind niemals ein Mittel zur Lösung von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten. Sie bringen nur Leid und Schrecken über die Menschen und müssen deshalb auf das Entschiedenste bekämpft werden. Das galt und gilt damals wie heute.

Erstmal 2019 erschien als Eigenproduktion von EDITION digital „Jakob, der stumme Krieger“ von Harald Wieczorek – und zwar sowohl als E-Book wie auch als gedruckte Ausgabe: JAKOB, ein Findelkind, wurde in einem Kloster aufgezogen, in jungen Jahren von Räubern, nachdem sie das Kloster überfallen hatten, mitgenommen. Fortan musste er mit den Räubern leben, bis diese gefangengenommen und aufgehängt wurden. Der Gutsherr ließ ihn am Leben mit der Verpflichtung, für ihn zu arbeiten. Jakob verliebte sich verbotenerweise in eine Magd, wurde hart bestraft und tötete in Notwehr den Gutsherrn. Um den Verfolgern zu entgehen, schloss sich Jakob als Söldner Tillys Heer an. In der letzten Schlacht, Ende des Krieges, verlor  er durch einen Schwerthieb auf den Kopf seine Stimme. Nach dem Krieg fand Jakob Arbeit auf einem Bauernhof und freundete sich mit Max an, dem zwölfjährigen Sohn des Bauern. Als Max von Gauklern entführt wurde, machte sich Jakob, nachdem er die Ernte eingebracht hatte, auf die Verfolgung der Gaukler …

Viele Szenen in diesem Buch sind hart und brutal. Sie spiegeln die damalige Zeit während und nach dem Dreißigjährigen Krieg wider. Dadurch treten die menschlichen Attribute wie Liebe, Freundschaft, Treue, Glaube, Hoffnung besonders hervor. Im folgenden Ausschnitt sind wir mitten in einer der zahllosen kleinen und großen Schlachten des Dreißigjährigen Krieges, auch wenn wir hierbei Jakob noch nicht begegnen:

„Laut ertönte das Horn durch das Lager. Fluchend erhoben sich die Soldaten und Söldner von ihren Lagern und kamen aus den Zelten. Es war noch nicht richtig hell. Nur ein schmaler Rand der Sonne zeigte, dass es Tag wurde. August blickte noch eine Weile in den Himmel, erhob sich und nahm sein Schwert.

Die ersten Attacken hatten bereits blutige Spuren hinterlassen. Lange spuckten die Kanonen von beiden Seiten ihre vernichtende Ladung und rissen tiefe Krater und Lücken in die Truppen von Tilly und Christian IV. von Dänemark. Überall lagen die Gefallenen und die Schmerzensschreie der Verwundeten füllten die Donnerpausen der Kanonen.

Der Offizier, der August in die eigenen Reihen geholt hatte, saß auf seinem Pferd und ritt an seinen Leuten vorbei. „Männer! Jede Schlacht ist eine entscheidende Schlacht! Das einzelne Leben zählt nicht. Was zählt, ist der Sieg!“ Vor August hielt er das Pferd an. „Und wer am Ende der Schlacht auf beiden Beinen steht, ist ein Sieger!“ Er hob den Arm und gab das Zeichen zum Angriff.

Dann gingen sie aufeinander los. Mann gegen Mann. Wut, Zorn, Hass und Angst ließen jede Menschlichkeit der Kämpfer vergessen.

Die brutalen Hiebe ihrer Schwerter hinterließen ihre Spuren. Köpfe, Körper und Gliedmaßen lagen wahllos durcheinander. Männer standen auf Leichen und Verletzten und kämpften, nicht für Tilly, nicht für Christian von Dänemark, nicht für Glauben oder Gott, sie kämpften ums eigene Leben.

August kämpfte in dieser entscheidenden Schlacht wie ein Löwe.

Als der Tag sich neigte und Christians Söldner sich geschlagen zurückzogen, stand August, verschmiert vom eigenen Blut und dem der besiegten Gegner, mit einer schwedischen Fahne in der linken und seinem Schwert in der rechten Hand inmitten der leblosen Körper und betrachtete stolz sein Werk.

Ein paar Meter neben sich sah er den Hauptmann, halb unter seinem Pferd begraben, mit zerfetzter Brust. Er steckte das blutige Schwert in die Scheide, schulterte die Fahne. „Wer unter dem Pferd liegt, hat verloren!“

August drehte sich um und kämpfte weiter.

Das Gebet

Oh Herr, hilf uns in der Not,

wir bitten nicht für uns allein,

durchs ganze Land zieht Kriegestod,

Elend, Krankheit, Hunger, Pein,

Wende ab des Teufels Wut,

Dass kein Feuer uns verbrennet,

gib uns Kraft, stärk deren Mut,

die sich zu dir bekennet.

  1. P. Wieczorek“

Und damit zu den ausführlicheren Vorstellungen der anderen vier Sonderangebote dieses Newsletters.

Erstmals 2011 veröffentlichte Ingrid Möller 2011 im Fouqué Literaturverlag Egelsbach, Frankfurt a. M., München, New York ihren Grünewald-Roman „Wetterleuchten über Isenheim“: Im Mittelpunkt dieses historischen Romans steht der Maler Mathis Neithart, der unter dem Namen Matthias Grünewald bekannt wurde. Neben Albrecht Dürer war er der expressivste deutsche Maler an der Wende von der Spätgotik zur Renaissance. Sein großes Hauptwerk – der Isenheimer Altar – entstand 1512-1516 im elsässischen Antoniterkloster, wo am Antoniusfeuer Erkrankte gepflegt wurden. Die Autorin zeichnet anschaulich und mit Detailkenntnis ein genaues Bild jener Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs der Bauernkriege und Reformation. Der Leser taucht gewissermaßen ein in das Leben des berühmten Künstlers und nimmt an seinem Schaffen teil. Einst Erzbischöflicher Hofmaler in Mainz, lebte Grünewald an seinem Lebensende – nach erniedrigenden Bittgängen – sozial entwurzelt in Halle. Geblieben aber sind seine berühmten Werke. Hier ein längerer Ausschnitt aus dem 4. Kapitel des Buches, in dem Meister Mathis auf Reisen ist – und zu Besuch bei dem Hofastrologen, der sich sehr für dessen künstlerische Arbeit interessiert:

„Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wird das Schiff an der Zollstelle Steinheim vertäut. Die Mitfahrenden müssen sich nach einem Nachtlager umsehen. Meister Mathis weiß, bei wem er bleiben kann. Bei Indagine, dem Hofastrologen. Von Weitem schon winkt er. Die Zollabwicklung dauert eine Weile, obgleich die Gepäckstücke an Bord bleiben. Dann endlich begrüßen sich die Freunde.

„Abgehetzt siehst du aus – fast wie einer, der auf der Flucht ist!“

„Da hättest du mich erst mal vor der Reise sehen sollen“, sagt Meister Mathis und sieht in das stolze, harte Gesicht Indagines, „unterwegs bin ich schon viel ruhiger geworden.“

„Was ich dir immer sage: Dein Fell ist zu dünn! Wie eine Membrane, durch die alles hindurchgeht, an der nichts abprallt! Als Maler mag das eine Stärke sein, aber es taugt nicht für die harten Auseinandersetzungen des Lebens. Da wirst du den Hartgesottenen immer unterlegen sein.“

Meister Mathis seufzt. „Also hat sich die leidige Kamin-Geschichte auch schon bis zu dir herumgesprochen –“

„Allerdings. Sie hat in der Mainzer Kanzlei einigen Wirbel ausgelöst. Sei froh, dass du für eine Weile Abstand gewinnen kannst! – Sind sie denn inzwischen fertig, die Tafeln für Frankfurt?“

Meister Mathis ist dankbar über den Themenwechsel. „Fast fertig. Sie müssen noch auf die dortigen Lichtverhältnisse abgestimmt werden.“

Indagine wird lebhaft. „Am liebsten würde ich sagen: Lad sie aus, damit ich sie sehen kann. Aber natürlich weiß ich, wie schwierig das richtige Verpacken ist. Hoffentlich hast du die Zeichnungen und Entwürfe mit!?“

„Natürlich.“

„Ich bin sehr gespannt!“

„Sie sind hier in der Reisetasche.“

Während beide durch Steinheim gehen, denkt Meister Mathis wieder an die unerwartete Begegnung in Seligenstadt. Dort zu wohnen, in der Enge und Trautheit einer Kleinstadt, ein angemessenes Stückchen entfernt von der erzbischöflichen Residenz, wäre das nicht erstrebenswert? Geordnete Verhältnisse, eine Frau, vielleicht auch Kinder -.

„Was hat dich eigentlich dazu gebracht, hierher zu ziehen?“, fragt er völlig unvermittelt.

„Das fragst du! Ich ziehe es vor, unter ganz normalen Menschen zu leben. Die Hofluft bekommt mir nicht. Sie macht blind und taub für die Nöte des gemeinen Mannes. Und – Mathis, glaub mir – diese Nöte sind groß. Es kocht und brodelt im Volk. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis sich all der aufgestaute Hass und die Bitterkeit entladen werden. Die sogenannten hohen Herren laden viel Schuld auf sich. Das kann nicht gut gehen!“

„Es geht aber schon sehr lange gut. Das macht sie immer dreister.“

Indagine verhält den Schritt und sagt fast beschwörend: „Eines Tages wird der Punkt erreicht sein, wo das Maß übervoll ist. Ich beobachte das schon eine ganze Weile. Man munkelt von Geheimbünden unter den Bauern. Da tut sich was. Eines Tages werden sie losschlagen und dann“ – dann werden sie auch uns nicht schonen. Uns alle, die wir die Hoftracht tragen.“

„Kann sein. Es hängt davon ab, zu wem wir uns bekennen, wenn sich die Lage zuspitzt.“

Meister Mathis schüttelt den Kopf. „So einfach wird das nicht sein. Stell dir vor, die Aufständischen kämen nach Aschaffenburg, plündern die Residenz, morden und brandschatzen. Glaubst du wirklich, sie werden erst fragen, wen sie im Einzelfall vor sich haben. Freund oder Feind? – Nein, in solchem Fall wären wir mit dran. Wir wissen da genau zu unterscheiden. Die nicht. Können sie auch gar nicht.“

Indagine schweigt eine Weile.

„Trotzdem. Dass sie blindwütig drauflosschlagen, glaub ich nicht. Ich denke, sie haben überall ihre Beobachter und wissen, dass eine Hoftracht noch lange kein Bekenntnis ist.“

Sie haben das Haus erreicht, in dem Indagine wohnt. Ein Abendessen steht bereit, Wein auch. Sie lassen sich Zeit mit dem Essen. Dann zündet der Hausherr einen mehrarmigen Kupferleuchter an. Jetzt endlich möchte er die Zeichnungen sehen.

Meister Mathis öffnet die Mappe. Erst legt er die groben Skizzen auf den Tisch. „Du weißt, es sollten Nischenfiguren sein, Grau in Grau gemalt. Die beiden Frauen hab ich auch in Rundnischen gestellt. Die männlichen Heiligen sind ohne solche Rahmung. Ihre Gewänder sind fußlang, die Falten nur angedeutet. Sie sind das, was du wohl Spiegel der Seele nennen würdest. Sanft. Unruhig. Aufgewühlt. – Schade, in der Ausführung wirkt das ganz anders! – Kommst du nicht in nächster Zeit mal nach Frankfurt?“

Indagine antwortet nicht und wartet ungeduldig auf die nächsten Blätter. „Zeig mir die Hände!“

Meister Mathis blättert alles in der Reihenfolge hin, in der es liegt: Gewandstudien, Köpfe, Ranken, Pflanzen, Schmuckstücke, dann erst Hände. Hände, die Brot und Wasser reichen. Hände, die Palmwedel halten. Hände, die ein Gewand raffen. Hände, die Kranke heilen oder ein Martergerät fassen. Hände, die ein aufgeschlagenes Buch halten.

Indagine ist hell begeistert, kann sich nicht sattsehen.

„Großartig!“, stammelt er, „ganz großartig!“

Er blättert hin und her, guckt sich immer wieder an den Händen fest, besonders an den Händen mit den Büchern.

Meister Mathis erinnert sich an jenen Augenblick, als ein Blitz ihm die Hand des Laurentius in ganz neuer Weise zeigte. Was erst wird Indagine zu den gemalten Tafeln sagen!

„Du siehst, ich habe deine Lehren beherzigt.“

„Weiß Gott, das hast du! Wenn die Gemälde nur halb so gut sind, kann ich dich immer noch sehr beglückwünschen! Wirklich, dein Name wird in einem Atemzug mit dem Dürers genannt werden. Nicht nur, weil die Tafeln am gleichen Altar sein werden.“

„Die Gemälde sind mindestens ebenso gut, wenn nicht besser.“

„Du machst mich neugierig.“

Indagine stellt die Zeichnungen aufs Schreibpult, um mehr Abstand zu haben. Seine Blicke sprühen Begeisterung. „Es gibt wahrhaftig nichts Spannenderes als die Sprache der Mienen, der Gesten, der Haltungen – vor allem aber der Hände.“

Meister Mathis sieht sich im Zimmer um. Ein Berg beschriebener Pergamente liegt neben dem Schreibpult.

„Du kommst gut voran?“

Indagine überhört es.

Er deklamiert: „In manu omnium Deus signa posuit ut noverint singuli opera sua. – Aller Menschen Hand hält er verschlossen, nur der Kundige weiß die Linien zu deuten. Die Hand ist ein eigenes Universum. Um die Daumenwurzel läuft die Lebenslinie, und der Handteller ist sieben Planetenregionen und Planetenbergen nachgebildet. Wir haben unser Schicksal in der Hand. Wie wahr!“

Meister Mathis hört diese Weisheiten nicht zum ersten Mal.

„Hast du schon einen Titel für dein Werk?“

„Wie soll es schon heißen“, sagt Indagine nebenher, „Introductione – Einführung in die Chiromantie, Physiognomie und anderes. – Wird sich finden!“

„Es scheint, dass Steinheim dir ausreichend Ruhe verschafft für deine Studien. Beneidenswert und – bedenkenswert!“

„Gewiss. Warum siehst du dich nicht auch nach einem ruhigen Winkel um?“

Meister Mathis behält seine geheimen Pläne für sich.

Noch später, als er schlaflos auf dem strohgepolsterten Gastbett liegt, gehen ihm die Eindrücke des Tages durch den Kopf. Er sollte wirklich mehr Ruhe und Beständigkeit in sein Leben bringen, sich weniger hetzen lassen, nicht ständig greifbar sein. Wenn er an die Aufregungen der letzten Wochen denkt, wird ihm noch immer übel in der Magengrube. Indagine hat recht wenn er sagt, er wirke wie auf der Flucht. Denn immer noch nicht ist die dumme Geschichte mit dem Kamin ausgestanden. Noch ahnen die Schatzmeister nicht, um welche Summen es geht. Bestimmt werden die Wogen noch einmal aufbrausen.“

Erstmals 1980 und 1982 erschienen im Eulenspiegel Verlag Berlin die beiden Bände „Die nackende Ursula“ und „Kopfstand der Farben“ mit satirischen Gedichten von Klaus Möckel: Gibt es sie noch, die Gespenster, die Klaus Möckel vor Jahren in seinen satirischen Gedichten und Sprüchen aufleben ließ, die Vampire, die vom Bildschirm flattern, die Hexen, die dir den Besenstiel ins Kreuz rammen, die Poltergeister auf den Fußballplätzen, die gute Fee Frau Pille? Aber ja, daran kann überhaupt kein Zweifel sein, und wer wollte widersprechen, wenn in dem Büchlein zum Beispiel der Teufel sagt: „Das wird zum Problem für die Hölle. Die Sünder auf Erden werden nicht weniger, aber die Kohlen werden knapp.“ Die Zeiten ändern sich, die bösen oder freundlichen Geister bleiben, auch wenn einige Spezies inzwischen verschwunden und dafür vielleicht andere an ihre Stelle getreten sind. Auf jeden Fall aber darf man nach wie vor erschauern, wenn man ihnen begegnet. Genauso darf man über die Einsichten erstaunt sein, die sich ergeben, wenn man die Dinge auf den Kopf stellt, wie es der Autor in seinem zweiten Teil tut. Was würde passieren, wenn der Hering den Hai vermöbelt, die Maus die Katze frisst, zwei Kinder sich scheiden lassen, die Frau dem Mann ein Baby macht oder jemand mit einem großen Hebel die Erde aus dem Gleichgewicht brächte? Fragen, auf die Möckel Narrenweisheiten zur Antwort bereithält und Ratschläge wie: „Treib auch im Herbst ein wenig Sünde“ oder „Mit ’nem bisschen guten Willen geht’s schon“. Und hier präsentieren wir dem erfreuten Publikum die beiden titelgebenden Gedichte von der nackenden Ursula und vom Kopfstand der Farben:

Gedicht von der nackenden Ursula

Wen siehst du dort in den Wellen verschwinden
wallendes Haar über meergrünen Gründen
schimmernder Busen von Fluten umflossen
Schultern und Rücken von Schaum übergossen
Vorsicht Matrose komm ihr nicht zu nah
Es ist die nackende Ursula

Hier in der Bucht wo seit ewigen Zeiten
einschmeichelnd sanft sich die Salzwasser breiten
wo sich die Möwen im Sonnenschein wiegen
taucht sie empor auf den Felsen zu liegen
Wer sie in all ihrer Schönheit sah
ist ihr verfallen der Ursula

Sie treibt von alther ihr tückisches Wesen
Wer wird die zahllosen Seelen erlösen
die da ertrunken am Meeresgrund schmachten
weil sie an ihre Umarmungen dachten
nicht an das Unheil das ihnen geschah
durch die Verführerin Ursula

Freilich mein Bungalownachbar aus Halle
sagte mir gestern es sei keine Falle
und keine Meerjungfrau Bloß Fräulein Schmidt
die hätte keinen Bikini mit
Sie sei Frisöse aus Sömmerda
und heiße Ingrid nicht Ursula

Doch ich lass mir den Gespensterglauben
nicht von dem trocknen Gesellen rauben
den nie ein Schaudern süß durchbebt
wenn sie sich aus dem Wasser hebt

Weshalb geht sie nicht zum FKK
ES IST DIE NACKENDE URSULA.

*

Maßanfertigung ist das nicht, sagte die Nixe,
als sie im Kaufhaus Badeanzüge probierte.“

Kopfstand der Farben

Am gelben Himmel schwamm die blaue Sonne
und strahlte nieder auf die weißen Wogen
          des Meeres
grüne Schwäne zogen
tief über rote Wiesen hin zu Silberwäldern
die braunen Wolken flogen
          um lila Berge
in den schwarzgefleckten Tälern aber
          blieben stehn
die Menschen
          glücklich
                    die so sattsam
bekannte Welt
in endlich neuem Licht zu sehn.

*

Wie man sich betten will, so lügt man.“

Erstmals 1967 veröffentlichte Brigitte BirnbaumReise in den August. Nach einer wahren Begebenheit frei erzählt“: Gerade hatte Bärbel Moltor im Schwimmwettbewerb den 1. Platz belegt. Das bedeutete die Fahrkarte zu den Bezirksmeisterschaften. Das Mädchen träumte von weiteren Siegen, von der höchsten Stufe auf dem Siegertreppchen und reagierte enttäuscht, dass Mutter und Stiefvater aus dem Städtchen bei Magdeburg berufsbedingt nach Mecklenburg ziehen werden, aufs Dorf, natürlich ohne Schwimmhalle. Da freute sie sich über die Einladung der Eltern ihres verstorbenen Vaters, die Sommerferien bei ihnen in West-Berlin zu verbringen. Bärbel hoffte auf beste Trainingsmöglichkeiten dort und auf so manches Interessante. Doch ein bestimmter Tag im August veränderte ihr Leben und ihr Verhältnis zu den Großeltern. Im folgenden Textausschnitt vom Beginn des 3. Kapitels kommt Bärbel in West-Berlin an und lernt bei ihrer Großmutter erste Unterschiede zwischen Ost und West kennen:

„Zwischen fremden Taschen und Koffern lehnte Bärbel im Gang. Draußen huschten Signale und Warnzeichen vorbei. Ein Schild kündigte den Ostbahnhof an. Obwohl Bärbel genau wusste, dass ihre Fahrkarte im Portemonnaie steckte, sah sie hastig noch einmal nach. Gebremst kroch der Zug in die düstere Halle. Als eine der ersten sprang Bärbel auf den Bahnsteig. Nachströmende Reisende, von Eile getrieben, schoben das Mädchen zur Seite oder stießen sie vor sich her. Es strebte auf den Zeitungskiosk zu, an dem es auf die Großmutter warten sollte. So war es vereinbart.

Donnernd lief auf dem gegenüberliegenden Gleis ein Zug ein. PARIS-NORD las Bärbel an den Wagen. Sie bestaunte die weitgereisten Waggons, die sie aber gleichzeitig wohlgefällig daran erinnerten, dass die französischen Schwimmerinnen nicht die Schnellsten waren. Doch schon in derselben Sekunde dachte sie besorgt: Wo bleibt nur Oma?

Sie traute sich nicht, den Koffer abzustellen. Auch den Henkel ihres Körbchens umklammerte sie krampfhaft. Wenn mich Oma nun hier nicht findet? Bärbel reckte sich auf die Zehenspitzen, um die Umstehenden zu überragen. Ihr Herz klopfte, als wäre sie eben eine Hundertmeterstrecke geschwommen. Wo bleibt nur Oma? Noch nie hatte sich Bärbel so verlassen gefühlt wie hier unter den vielen lärmenden Menschen.

„Endlich, Bärbel, endlich!“, rief plötzlich eine große, nicht mehr ganz schlanke Frau neben dem Mädchen. Bärbel hatte die Großmutter nicht kommen sehen und wandte sich erschreckt und erfreut zugleich um.

Frau Moltor schloss ihre Enkelin in die Arme, drückte sie an sich und redete lebhaft auf sie ein: „Endlich hab ich dich gefunden! Hätte dich fast nicht wieder erkannt. Wie groß du geworden bist in den letzten drei Jahren!“

„Und du hattest damals noch keine blondierten Haare, Oma“, stellte Bärbel fest, als die Großmutter sie wieder freigab. Sie lächelte schüchtern, beinahe steif.

Frau Moltor nahm den Koffer. „Nichts klappt hier“, behauptete sie, „dein Zug sollte auf Bahnsteig A einlaufen. Ich warte und warte. Auf B kommt er an.“ Sie ergriff Bärbels Hand. Das Mädchen glaubte ihr, ahnte nicht einmal, dass die Großmutter nie auf A gewartet hatte, sondern einfach zu spät gekommen war. Frau Moltor nahm es nicht so genau mit der Wahrheit.

Beide verließen den Bahnsteig, stiegen Stufen hinab und wieder hinauf und standen erneut auf einem Bahnsteig. Ein gelb-roter S-Bahnzug rauschte heran und hielt. Ehe es sich Bärbel versah, hatte die Großmutter sie hineingeschoben. Zischend schlossen sich die Türen. Sie fuhren. – Jannowitzbrücke – Alexanderplatz -. Die Wagen schaukelten bedrohlich. Bärbel rückte dichter an die Großmutter heran.

„Hat dich deine Mutter hergebracht, oder bist du etwa allein gekommen?“, fragte Frau Moltor.

„Wenn Mutti mich hergebracht hätte, wäre sie doch auch hier.“

„Allein schickten sie dich her? Unverantwortlich! Was hätte dir alles passieren können.“ Frau Moltor war ehrlich entsetzt.

„Aber Oma!“ Die Dreizehnjährige schien fast empört. „Ich bin kein kleines Kind mehr. Und was sollte mir schon passieren?“

„Du bist noch nicht erwachsen. Dein Vater hätte dich niemals allein fahren lassen, mein Kind.“

„Aber er tat es doch. Was ist denn schon dabei? Umzusteigen brauchte ich nicht…“

„Ich meinte nicht Tapenhagen“, unterbrach die Großmutter sie. Aus ihren blauen, kleinen, eng beisammenstehenden Augen lächelte sie Bärbel freundlich an. Diese Augen verwirrten Bärbel. „Ich meinte deinen richtigen Vater.“

Mein Vater… Welcher ist der richtige? dachte das Mädchen und blickte aus der fahrenden S-Bahn. Unten auf der Spree schwammen schwerfällige Lastkähne. Das ungewohnte Bild fing Bärbel sofort ein. Der Schlepper blies dunklen Rauch in den Himmel. Unter diesem Rauchvorhang flatterte jetzt eine schwarzrotgoldene Flagge über einer gewaltigen Ruine.

„Die hat ja kein Emblem?“, fragte Bärbel verblüfft. „Und auf einer Ruine weht sie?“ Dieses ausgebrannte Gemäuer erregte in ihr Abscheu.

„Bärbel, das ist doch unsere Fahne“, antwortete die Großmutter nachsichtig und betonte das Wort „unsere“. „Die Ruine ist der ehemalige Reichstag. Wir sind schon in Westberlin.“

„In Westberlin? Schon? Ich hab’s gar nicht gemerkt, dass wir rübergefahren sind.“ Irgendwie war Bärbel enttäuscht. Unter ihren Füßen ratterte die S-Bahn weiter. Fahne und Ruine verschwanden.

Frau Moltor lächelte wieder. „Du wirst den Unterschied schon noch spüren.“

An das graue Eckhaus, in dem sich Moltors Bierkneipe befand, glaubte sich Bärbel von einigen früheren Besuchen noch schwach erinnern zu können. Aber als sie jetzt davor stand, schien es ihr fremd und in der hellen Sonne gar nicht so grau. Fünf Etagen türmten sich über der Gastwirtschaft auf. Für ihre Bewohner gab es einen Aufgang in der Seitenstraße. Moltors benutzten meistens die Eingangstür des Schankraumes, der vorn, direkt an der Hauptstraße lag. Heute jedoch führte die Großmutter ihren Besuch durch die Haustür und über den Flur in die Wohnung.

Der Großvater war nicht da. „Er wird mit dem Lieferwagen unterwegs sein und noch Getränke besorgen“, erklärte Frau Moltor. Sie stellte den Koffer im Schlafzimmer ab. Bärbel setzte ihr Körbchen daneben, hängte ihren roten Sommermantel über eine Stuhllehne und ging in das Wohnzimmer. Zwischen seinen dunklen, schweren Eichenmöbeln war Bärbels Vater aufgewachsen. Moltors gehörten nicht zu den Ausgebombten. Der Fernsehapparat ist neu, dachte Bärbel und schlenderte durch das Büro, einen schmalen fensterlosen Raum, nach hinten in die Küche. An der Schwelle verharrte sie. Am Tisch wirtschaftete eine junge Frau. Die Fremde blickte kurz auf, lächelte ihr zu und panierte weiter Schnitzel. Bärbel trat zu ihr und bot ihr die Hand zum Gruß.

„Helga“, rief die Großmutter, die eben in der Küche erschien. Sie trug jetzt ein blau gemustertes Hauskleid, auf dem Bahnhof war sie in einem seidenen, feingestreiften gewesen. „Helga, hat Ihnen mein Mann gesagt, wohin er gefahren ist?“

„Nein, Frau Moltor. Er sagte nur, er wolle bis zum Essen zurück sein.“

Bärbel machte lange Ohren. Großvater hatte vor drei Jahren kein Auto besessen. Sie wollte fragen, was es für eines sei, aber da sprach die Großmutter schon weiter: „Fräulein Helga, das ist nun unsere Enkelin.“ Sie deutete mit der Rechten auf Bärbel, und Fräulein Helga nickte.

„Bärbelchen, warst du schon in der Gaststätte? Wir haben sie erst im vergangenen Monat renovieren lassen.“ Frau Moltor legte den Arm um die Schultern des Mädchens, und sie gingen zurück durch das Büro nach vorn in den Schankraum. Er war noch geschlossen, erwarteten sie doch ihre Gäste immer erst nachmittags und besonders abends.

Bärbel war fast geblendet von der Helle und den Farben. Die breiten Fenster ließen viel Licht herein. Sonnenstrahlen liefen über die zart getönten Wände. An der Zimmerdecke rangen grüne, gelbe und schwarze Farbkringel miteinander. Die modernen Stühle mit den Stahlbeinen probierte Bärbel reihum aus. Die Großmutter brachte ihr von der Theke ein Glas, gefüllt mit einer bräunlichen Flüssigkeit, die Bärbel noch nie getrunken hatte, die ihr aber gut schmeckte. Oma nannte das Getränk Coca-Cola.

Während Bärbel das Glas genussvoll leerte, setzte sich die Großmutter neben sie und streichelte ihr über die Haare. Bärbel duldete diese Zärtlichkeit. Scheu schmiegte sie ihren Kopf an den Arm, an die Schulter der Frau. Großmutter war ihr doch fremder, als sie vermutet hatte. Sie lächelte ein wenig hilflos, fast verschämt. Frau Moltor war beglückt. Sie schloss Bärbel in diesem Augenblick noch fester in ihr Herz.

Als sie ins Wohnzimmer zurückkehrten, deckte Fräulein Helga den Tisch zum Mittagessen. Bärbel wollte ihr helfen, das Geschirr aus der Küche hereinzutragen, doch Frau Moltor verwehrte es ihr. „Lass sein, Bärbelchen! Das macht Fräulein Helga.“

„Zu Hause helfe ich Mutti auch“, wandte Bärbel ein und dachte: Hat Oma Angst um ihre guten Teller?

„Ja, ja, zu Hause, mein Kind… wenn deine Mutter nicht arbeiten ginge, wäre es besser für dich.“

„Mutti hat immer gearbeitet. Bei uns arbeiten viele Frauen, auch wenn sie verheiratet sind.“

„Damals mussten sich deine Eltern noch Möbel anschaffen. Aber jetzt hätte sie nicht nötig zu arbeiten“, behauptete Frau Moltor.

„Doch, Oma.“

„Nanu! Ich denke, Tapenhagen verdient sehr gut?“ Sie musterte das Mädchen scharf mit ihren engstehenden Augen.

„Vati verdient viel. Das weiß ich. Er hat mir sogar ein Fahrrad gekauft.“ Dass Bärbel Walter Tapenhagen „Vater“ nannte, kränkte Frau Moltor. Ihre schmalen Lippen wurden noch dünner. Bärbel sah es nicht. Sie ließ sich in einen Sessel fallen und sprach weiter: „Das Geld ist es ja auch nicht allein, Oma. Wer sollte Muttis Verkaufsstelle leiten, wenn sie einfach aufhörte?“

Frau Moltor stutzte, Ansichten hatte das Kind. Aber sie sagte nichts, noch nichts.“

Gleichsam erst vor wenigen Tagen erschien als Eigenproduktion von EDITION digital „Kennst du den Tomatenfrosch? Oder Joschi und Miffi“ von Anneliese Berger – und zwar ebenfalls als E-Book und als gedruckte Ausgabe und mit Zeichnungen von Lupa Franca. Dazu schreibt die Autorin: Vielleicht kennt ihr schon das Buch „Was kriecht und fliegt und hüpft denn da?“ Da geht es um Tiere, die in unserer Heimat leben. In diesem Buch will ich euch neben Tieren unserer Heimat auch Tiere zeigen, die ihr nicht immer sehen könnt. Ihr müsst sie im Zoo suchen, weil sie in fernen Ländern leben und manchmal dort auch sehr versteckt. Ihr könnt ein bisschen über ihr Aussehen, ihr Leben und Verhalten erfahren. Das Buch soll euch anregen, in einen Tierpark oder Zoo zu gehen, um mehr über diese Tiere zu lernen. Beim Lesen der Verse und beim Beobachten der Tiere wünsche ich euch viel Spaß. Hier dafür drei Beispiele:

Elefanten

Der Elefant aus Afrika,

er steht mit großen Ohren da.

Sie ähneln sehr dem Kontinent,

dem Bild, das man vom Globus kennt.

Den Stoßzahn haben Mann und Frau.

Wir wissen ja auch ganz genau,

in Asien hat ihn nur der Mann

und Ohren klein am Kopfe dran.

Der Rüssel, Rücken und die Haut

sind unterschiedlich auch gebaut.

Und übrigens: Bei Elefanten

sind auch die vielen lieben Tanten

bereit für Neffen und für Nichten,

den Streit der Kinder mal zu schlichten.

Panda im Berliner Zoo

Wo lebt der große Panda?

Die Frau von ihm heißt Wanda.

Sie ist jetzt zu Besuch da.

Ihr Mann, der blieb in China.

Die Bambusblätter, die sie mag,

davon frisst sie den ganzen Tag.

In ein paar Wochen kehrt zum Glück

sie heim zu ihrem Mann zurück.

Tomatenfrosch

Da er meist am Tage schlief,

ihn die Dunkelheit wachrief.

Ein Versteck im Laub er wählte,

bis ihn dann der Hunger quälte.

Ist sein Rücken rot, nun rate:

Sieht er aus wie die Tomate?

Selten ist er sowieso,

nicht zu seh´n in jedem Zoo.

Allerdings ist der ausschließlich auf der Insel Madagaskar beheimatete Tomatenfrosch in Europa nur in wenigen Zoologischen Gärten zu sehen, darunter in Köln und Leipzig. Aber schließlich gibt es dort auch noch andere spannende Tiere zu sehen, die man sich – wenn die Tierparks jetzt langsam wieder Besucher hereinlassen – am besten mit der gesamten Familie ansehen kann. Das kann ein schönes Erlebnis sein.

Eine Empfehlung sind aber auch die anderen Sonderangebote dieses Newsletters wert, die sich mit dem Leben und Werk des Malers Grünewald und mit den in verschiedener Hinsicht aufregenden Erlebnissen der jungen Schwimmerin Bärbel Moltor befassen, aber auch die satirischen Gedichte von Klaus Möckel und nicht zuletzt der Roman aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges über „Jakob, den stummen Krieger“ von Harald Wieczorek.

Und zum guten Schluss möchten wir hier auch noch einmal an die bereits anfangs beschriebene Neuerung erinnern, die den Service für alle Freunde von EDITION digital weiter ausbaut: Zu allen Büchern kann man sich unter VLB-TIX ab sofort Leseexemplare herunterladen. Das ist ein Service für Buchhändler, Blogger, Rezensenten und Journalisten Von den meisten Büchern liegt das Leseexemplar als EPub-Datei vor (für E-Book-Reader und Smartphone). Für Bücher mit vielen Bildern, wie zum Beispiel das Kinderbuch von Opa Zausel, liegt das entsprechende Leseexemplar als PDF-Datei vor. Soweit dazu. Probieren Sie es einfach mal aus.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren und beim Lesen, weiter einen schönen Sommer und weiter gute Gesundheit und bis demnächst.

Über die EDITION digital Pekrul & Sohn GbR

EDITION digital war vor 25 Jahren ursprünglich als Verlag für elektronische Publikationen gegründet worden. Inzwischen gibt der Verlag Krimis, historische Romane, Fantasy, Zeitzeugenberichte und Sachbücher (NVA-, DDR-Geschichte) sowie Kinderbücher gedruckt und als E-Book heraus. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grafiken und Beschreibungen von historischen Handwerks- und Berufszeichen sowie Belletristik und Sachbücher über Mecklenburg-Vorpommern. Bücher ehemaliger DDR-Autoren werden als E-Book neu aufgelegt. Insgesamt umfasst das Verlagsangebot, das unter www.edition-digital.de nachzulesen ist, mehr als 1.000 Titel. Alle Bücher werden klimaneutral gedruckt. Ab sofort gibt es bei VLBTIX Rezensionsexemplare zu gedruckten Büchern.

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