Der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen in Gummersbach schreitet weiter voran. Bei einem Arbeitsgespräch im Kreishaus übergab Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Nahverkehr Rheinland (NVR), im Beisein von Landrat Jochen Hagt einen Förderbescheid an Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein. Die Modernisierung der Busbuchten an der Haltestelle Rathaus wird insgesamt 245.000 Euro kosten. Der NVR fördert das Projekt mit 217.600 Euro.

An der Haltestelle Rathaus verkehren insgesamt sieben Buslinien. Die Haltestelle ist damit neben dem bereits umgebauten Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Derschlag die verkehrlich bedeutendste Haltestelle im Stadtgebiet. Um die Barrierefreiheit zu erreichen, werden an den Busbuchten Hochborde mit taktilen Leitstreifen für sehbehinderte Menschen gebaut. Zudem werden zwei Dynamische-Fahrgastinformations-Anzeiger (DFI-Anzeiger) aufgestellt, um die Fahrgastinformation zu verbessern. Des Weiteren werden die Querungsstellen im Umfeld der Haltestelle optimiert. Gemäß Ausschreibung ist der Baubeginn für Mitte Oktober 2020 vorgesehen. Insgesamt ergibt sich eine geplante Bauzeit von etwas mehr als vier Monaten. Die Bauleistung ist bereits mit der Planung in Bauphasen und –abschnitte gegliedert worden. So sollen die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger auf ein erträgliches Maß reduziert werden.

„Nach dem Umbau des ZOB in Derschlag ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, damit alle Menschen in Gummersbach – ob mit Handicap oder nicht – die Busse möglichst einfach und bequem nutzen können. Investitionen in die Barrierefreiheit sind daher stets sehr gut angelegtes Geld“, so NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober. „Die uneingeschränkte Teilhabe aller Bürger an der Gesellschaft und damit ein selbstbestimmtes Leben ist ein hohes Gut, weshalb wir den Ausbau der Bushaltestellen nachhaltig vorantreiben“, ergänzt Bürgermeister Frank Helmenstein. Auch Landrat Jochen Hagt unterstreicht die immense Bedeutung der Barrierefreiheit: „Wir möchten allen Menschen im Oberbergischen Kreis adäquate Mobilitätsangebote machen und hoffen, dass diese dann auch angenommen werden. Die Barrierefreiheit ist die Voraussetzung dazu.“

Bei dem Arbeitsgespräch stand auch der geplante Ausbau der Oberbergischen Bahn (RB 25) zur S-Bahn-Linie S 15 auf der Tagesordnung. Es wurde vereinbart, dass im Herbst dieses Jahres ein Termin zur Vorstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie (MBS) stattfinden soll. Die MBS befindet sich derzeit in der Endabstimmung.

Zudem tauschten sich die Teilnehmer über ein Projekt des NVR aus, das von allen Fraktionen in der NVR-Verbandsversammlung parteiübergreifend vorangetrieben wird: die Installation von Videotechnikanlagen an allen Bahnhöfen im NVR-Gebiet. „Dies wird demnächst auch im Oberbergischen Kreis erfolgen und dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste weiter zu steigern“, so Norbert Reinkober. Ein genauer Starttermin, wann dies im Oberbergischen umgesetzt wird, kann derzeit noch nicht genannt werden.

Im Anhang finden Sie in Foto, das Sie bei Nennung der Quelle "OBK" gerne kostenfrei benutzen können. Zu sehen sind (v.l.) Bürgermeister Frank Helmenstein, NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober und Landrat Jochen Hagt an der Haltestelle Rathaus.

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