Keramischer Spritzguss (CIM) weiter auf dem Vormarsch

Um unseren Kunden möglichst früh Bauteile aus einem seriennahem Prozess zu liefern, entwickelte die Firma FCTI in Zusammenarbeit mit der Firma TOOL PERFORMANCE ein modular aufgebautes Spritzgusswerkzeug für keramische Massen. Unter Beibehaltung der eigentlichen Werkzeugstruktur werden bauteilspezifische, wechselbare Einsätze verwendet. Dies senkt die Werkzeugkosten und reduziert die Lieferzeit der fertigen Keramikbauteile enorm. Auch kleine Stückzahlen, welche bis jetzt durch ein mechanisches Herstellverfahren teils aufwendig und teuer hergestellt werden mussten, lassen sich nun kostengünstig im keramischen Spritzguss (CIM) herstellen. Die dann noch notwendigen mechanischen Arbeitsschritte werden auf ein Minimum reduziert. Weiterhin sind die CIM Bauteile Endkonturnah, was uns einen nachhaltigen Umgang mit den Resourcen ermöglicht. Die additiven Herstellungsverfahren bei Hochleistungskeramiken entwickeln sich zwar weiter – bei oxidischen Keramiken gibt es auch durchaus vorzeigbare Ergebnisse, aber im nichtoxidischen Bereich sind die erreichbaren Festigkeiten noch sehr weit von dem entfernt, was unsere Keramiken leisten müssen. Genau an dieser Stelle setzen wir mit unserem modular aufgebauten Spritzgusswerkzeug an. In kürzester Zeit war die erste Modulgruppe praktisch vergriffen. Bei einer Modulgruppe sprechen wir von einem Werkzeug mit bis zu sechs wechselbaren Formeinsätzen. Natürlich lässt sich dieses Verfahren 1:1 auf oxidische Massen anwenden.

Signifikante Merkmale – Modulares Serienwerkzeug (CIM):

  • Vakuumentlüftungssystem
  • Hochsegmentierter & modularer Aufbau (alle Formbereiche und Platten leicht tauschbar)
  • Produktion verschiedener Spritzlinge mit unterschiedlichen Massen möglich
  • Geringe bis hohe Stückzahlen möglich
  • CIM Spritzlinge bis zu einer Größe von 220mm x 240mm produzierbar
  • Drehbare Sechskantdüse (jede Kavität einzeln ansteuerbar)
  • Instandhaltung- und montagefreundlich, da sämtliche Einzelkomponenten unabhängig voneinander wechselbar
  • Werkzeugkonzept & Anfertigungsstrategien auf maximale Präzision abgestimmt
  • Innovatives Zentrierungskonzept: schwimmende Lagerung der Formteile (keine konische Abstimmung notwendig)
  • Hochsegmentierte Formeinsatz Gestaltung, ermöglicht die Verwendung von Hochleistungswerkstoffen
  • Berücksichtigung von Werkstoffpaarungen (Gleiteigenschaften)
  • Verwendung verschiedener Wärmebehandlungen (u.a. zur Verschleißminderung)
  • Externe Temperierung ohne Gummidichtungen

    https://www.fcti.de/index.php

    https://toolperformance.de/

    Somit bieten wir unseren Kunden maximale Flexibilität, kurze Lieferzeiten, Reproduzierbarkeit und einen deutlichen Kostenvorteil.

 

Über die QSIL Ceramics GmbH

FCT Ingenieurkeramik steht für mehr als 30 Jahre Erfahrung und Kompetenz in der Werkstofftechnik und bei der Herstellung von keramischen Hochleistungswerkstoffen und Kompositen.

Unsere Spezialität sind Siliziumnitrid- und Siliziumkarbid-basierte, nichtoxidische Keramikwerkstoffe. Mit unseren Anlagen fertigen wir daraus Bauteile in unterschiedlicher Formgebungs- und Sintertechnik, speziell nach Zeichnungen und anwendungsspezifischen Anforderungen unserer Kunden und Partner. Die komplette Prozesstrecke vom Pulver bis zur einbaufertigen Keramikkomponenten ist bei uns im Haus vorhanden.

Aus optimierten bzw. maßgeschneiderten Keramikwerkstoffen erstellen wir gerne Prototypen, Sonderbauteile und kleine bis mittlere Serien für Sie. Auch besonders große, komplexe und hochpräzise Bauteile sind dabei eher Herausforderung als Problem für uns.

Mit unseren nach modernstem Stand der Technik ausgestatteten und im täglichen Betrieb optimierten Anlagen bieten wir Ihnen zudem eine Vielzahl unterschiedlicher Dienstleistungen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

QSIL Ceramics GmbH
Triptiser Str. 22
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Telefax: +49 (36626) 98-269
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Teamleiter
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