Über den Stuttgarter Kunsthandel im Nationalsozialismus ist wenig bekannt. Am Beispiel von Dr. Fritz Cornelius Valentien – bekannt für sein Engagement für verfolgte Künstler_innen im Dritten Reich und für die Vermittlung moderner Kunst nach 1945 – lässt sich illustrieren, wie schwierig es ist, Biografie und Handel zu rekonstruieren und zu einer abschließenden Bewertung zu gelangen.

Es diskutieren: Imke Valentien (Galerie Valentien), Ulrike Groos (Kunstmuseum Stuttgart) und Kai Artinger (Kunstmuseum Stuttgart)
Moderation: Stefan Koldehoff (Deutschlandfunk, Köln)

Die Ausstellung »Der Traum vom Museum ›schwäbischer‹ Kunst. Das Kunstmuseum Stuttgart im Nationalsozialismus« erzählt anhand von zahlreichen Kunstwerken und Dokumenten die komplexe Entwicklungsgeschichte der städtischen Kunstsammlung Stuttgarts. Besondere Berücksichtigung erfahren dabei die vermeintlich »kunstlosen Jahre« des Nationalsozialismus, die – wie neue Erkenntnisse belegen – aufs Engste mit der Gründung des Kunstmuseum Stuttgart verbunden sind. Dargestellt werden zudem die Provenienzen einiger NS-verfolgungsbedingt entzogener Kunstwerke. Viele der Werke aus dem eigenen Bestand werden erstmals gezeigt.

Podiumsdiskussion: Der Schatten der Geschichte. Stuttgarter Kunsthändler im Nationalsozialismus am Beispiel des Galeristen Dr. Fritz Cornelius Valentien

Dienstag, 6. Oktober 2020, 18 Uhr

7 € / 5 €
Begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung erforderlich: fuehrung@kunstmuseum-stuttgart.de oder T: +49 (0)711 / 216 196 25

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