• Kay Kaschube und Nils Koch gewinnen im virtuellen BMW Z4 GT3 das Vodafone 3h-Rennen.
• Titelkampf bleibt bis zum letzten Rennen des Jahres am 27. Oktober spannend.
• Packende Esports-Racing-Action auch in den Klassen CUP2, SP10 und SP3T.

Die Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) powered by VCO, ausgetragen auf der führenden Sim-Plattform iRacing, ist am Dienstagabend mit dem achten von neun Saisonrennen auf die Zielgerade eingebogen. Nach 23 spannenden Rennrunden auf der legendären Nürburgring-Nordschleife überquerte der BMW Z4 GT3 vom Team BMW Bank mit der Startnummer 107 als Sieger die Ziellinie.
 
Nils Koch und Kay Kaschube von BS+COMPETITION feierten damit ihren dritten Triumph des Jahres und machen so den DNLS-Titelkampf noch einmal spannend. Der Audi R8 LMS vom MAHLE RACING TEAM, das in der Gesamtwertung weiterhin auf Rang eins geführt wird, erreichte mit den Williams Esports Fahrern Alex Arana und Sami-Matti Trogen den zweiten Platz. Dahinter kamen Aleksi Elomaa, Jack Sedgwick und Philip Ellis mit dem Mercedes AMG GT3 vom MANN-FILTER Team HTP-WINWARD auf die dritte Position.
 
Einmal mehr boten auch die Teams in den Kategorien CUP2, SP10 und SP3T packendes Esports Racing in der „Grünen Hölle“. Gleich zwei Klassensiege konnte das Team von SimRC verbuchen. Mit ihrem Porsche 911 GT3 Cup sicherten sich Simon Grossmann und Claudius Wied in der CUP2-Klasse den Spitzenplatz. Ihre Teamkollegen Felix Luding und Jürgen Frank erreichten mit ihrem Audi RS 3 LMS in der SP3T-Kategorie Position eins für SimRC – und das bereits zum dritten Mal in diesem Jahr.
 
Der Titel in der SP10-Klasse ist derweil der Mannschaft von CoRe SimRacing mit den Fahrern Carl E. Jansson und Sindre Setsaas nicht mehr zu nehmen. Im Porsche 718 Cayman GT4 konnte das Duo seinen sechsten Klassenerfolg bejubeln.
 
Die Entscheidung in den weiteren Klassen fällt beim großen Saisonfinale am 27. Oktober, das erneut zur „Prime Time“ um 20 Uhr (MEZ) am Dienstagabend stattfindet.
 
Ausgewählte Reaktionen:
 
Kay Kaschube (Team BMW Bank, Sieger SP9): „Das war ein tolles Rennen – gegen sehr harte Konkurrenz. Das Ergebnis ist natürlich fantastisch für uns. Dass das Rennen letztlich über 23 Runden ging, war für uns keine wirkliche Überraschung. Letztes Mal hatten wir noch einen Fehler gemacht und am Ende für eine Runde zu viel Benzin an Bord. Diesmal war die Pace noch etwas schneller, so dass die Berechnungen von Nils bald ergaben, dass es eine Runde mehr sein würde. Aber es war eng. Beim Finale werden wir natürlich alles versuchen, um noch ein Wort um den Titel mitzusprechen. Aber das MAHLE Racing Team ist sehr, sehr stark.“
 
Nils Koch (Team BMW Bank, Sieger SP9): „Ich bin sehr glücklich, dass wir diesmal wieder gewinnen konnten, nachdem es beim letzten Mal knapp nicht gereicht hatte. Das Rennen verlief im Grunde nach Plan. Im Qualifying haben mit Platz zwei die Pole nur knapp verpasst. Im ersten Stint lautete dann unser Ziel, uns gemeinsam mit meinem Teamkollegen Laurin Heinrich etwas vom Feld abzusetzen. Viel konnte man allerdings angesichts der hohen Leistungsdichte nicht herausfahren. Kay hat dann im zweiten und dritten Stint einen super Job gemacht und unsere Strategie optimal umgesetzt. Ich musste am Ende den Vorsprung nur noch verwalten, was allerdings gar nicht so einfach war, da unser Auto gegen Rennende nachließ und der Audi immer besser wurde. Ich konnte den Sieg dann aber nach Hause fahren.“
 
Simon Grossmann (SimRC, Sieger CUP2): „Die Pole-Position in der Qualifikation hat die Grundlage gelegt. Leider haben wir beim Start auf kalten Reifen die Führung kurzzeitig verloren. Trotz Fehler konnten wir sie dank starker Pace nach wenigen Runden zurückgewinnen und durch eine gute Strategie bis zum Ende verteidigen.“
 
Carl E. Jansson (CoRe SimRacing, Sieger SP10): „Es war schön, dass wir heute eher ein ruhiges Rennen hatten. Ich habe ab 4.00 Uhr in der Früh gearbeitet, und bin jetzt natürlich entsprechend müder als am Wochenende. Wir haben den Titel jetzt schon sicher, aber trotzdem freue ich mich natürlich auf das letzte Rennen.“
 
Sindre Setsaas (CoRe SimRacing, Sieger SP10): „Heute ist es sehr gut für uns gelaufen – auch dank der großartigen Leistung von Carl. Am Anfang war es nicht einfach, vom Heusinkveld-Auto wegzukommen. Als es jedoch ausgeschieden war, brauchten wir unseren Vorsprung nur zu verwalten und ins Ziel zu bringen.“
 
Jürgen Frank (SimRC, Sieger SP3T): „Ich bin erleichtert, dass wir unseren dritten Sieg einfahren konnten. Der Dank gilt unseren Ingenieuren, die die Rundenanzahl im Vorfeld korrekt errechnet haben. So konnten wir einen Stopp weniger machen. Ich freue mich jetzt riesig auf das große Finale in drei Wochen. Wenn wir auch hier richtig gerechnet haben, ist am Ende Meister, wer das Finale gewinnt. Er bleibt also spannend.“

Über die Virtual Competition Organisation GmbH

Die Virtual Competition Organisation (VCO) bringt verschiedene Stakeholder im Esports zusammen: von der Simulations- oder Gaming-Plattform über interessierte Partner bis hin zu den aktiven Teams und Fahrern sowie der Community. In einem schnell wachsenden Segment steht die VCO für Professionalität, Fokussierung und breite mediale Präsenz. Mit ihrem internationalen Netzwerk bietet die VCO zudem Lösungen für die bestmögliche Konzeption und Umsetzung von Esports-Projekten aller Art.

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