Erkrankt ein Elternteil an Krebs, sind auch die in der Familie lebenden Kinder mitbetroffen. Nach der Diagnose stehen jedoch für die Eltern zunächst oft medizinische Fragen und eigene Zukunftsängste im Vordergrund. In dieser schwierigen Zeit geraten die Sorgen und Nöte ihrer Kinder oftmals aus dem Blickfeld. Außerdem sind viele Eltern unsicher, ob und wie sie mit ihren Kindern über ihre Erkrankung und die damit verbundenen Belastungen sprechen sollen.

Kinder spüren jedoch sehr genau, wenn mit ihren Eltern etwas nicht stimmt. Werden sie nicht altersgerecht informiert, besteht die Gefahr, dass sie ihr Nichtwissen mit Phantasien ausfüllen, die mitunter sogar bedrohlicher als die Wirklichkeit sein und je nach Temperament und/oder Alter des Kindes zu sehr unterschiedlichen Reaktionen führen können.

Mit dem Projekt „Mama/Papa hat Krebs“ bietet die Krebsgesellschaft betroffenen Familien nicht nur individuelle Beratung und Begleitung an, sondern will auch pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Schulen und Vereinen für dieses Thema sensibilisieren. Mit einer aktuellen, von der Techniker Krankenkasse geförderten Veranstaltungsreihe sollen Eltern, aber auch Erzieher, Lehrer oder Betreuer in Vereinen darin geschult werden, mögliche Auffälligkeiten wahrzunehmen, zu verstehen und bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen bzw. auf den Weg zu bringen. Corona-bedingt finden die in Zusammenarbeit mit der Diplom-Psychologin Dr. Bianca Senf konzipierten Workshops nun in Form von vier Online-Vorträgen mit Fragestunde statt. Die Teilnahme ist jeweils kostenfrei. Benötigt werden ein Laptop/PC, Tablet oder Smartphone mit integrierter Kamera, Lautsprecher und Mikrophon sowie eine stabile Internetverbindung. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung (Tel. 06 21 / 57 85 72, E-Mail: ludwigshafen@krebsgesellschaft-rlp.de) per E-Mail verschickt.

Interessenten können sich noch bis zum 26.11.2020 zu der Online-Veranstaltung für die Region Ludwigshafen am 27.11.2020 ab 18 Uhr anmelden. Weitere Termine sind für den 24.11. (Region Koblenz), 01.12. (Region Trier) und den 04.12. (Region Kaiserslautern) geplant. Grundsätzlich ist die Teilnahme unabhängig von Wohnort bzw. Sitz der Einrichtung möglich.

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