Ein leidenschaftlicher Kämpfer für Inklusion in Kunst und Gesellschaft ist von uns gegangen: Am Samstag, 28. November ist Dr. Peter Radtke in München verstorben. Er wurde 77 Jahre alt. „Wir verlieren mit Peter Radtke einen Menschen, der mit seiner ganzen Persönlichkeit die Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung gelebt hat. Seine Bekanntheit als Schauspieler und Regisseur nutzte er, um als streitbarer Fürsprecher für die Rechte von Menschen mit Behinderung einzutreten, ganz besonders als Mitglied des Deutschen Ethikrats, dem er bis 2016 angehörte. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Bentele weiter: „Seine Stimme als unbestechlicher Verfechter der Inklusion wird fehlen. Peter Radtke hat die Auseinandersetzung nie gescheut. Er duldete keine Relativierung von Menschenrechten und bleibt ein großes Vorbild. Der Sozialverband VdK wird sich in seinem Sinne weiterhin für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen.“

Peter Radtke war dem Sozialverband VdK eng verbunden. Geboren mit der Glasknochenkrankheit gelang es ihm, gegen alle Hindernisse als Schauspieler bekannt zu werden. Er arbeitete mit Regisseuren wie George Tabori zusammen und inszenierte auch selbst an bundesdeutschen Bühnen. Seine wichtigste Filmrolle hatte er in der Grass-Verfilmung „Die Rättin“. Er mischte sich in gesellschaftliche Debatten zur Inklusion und zu ethischen Fragen wie der Präimplantationsdiagnostik (PID) ein und forderte die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in Kunst und Medien.

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