„Ich werde dem Kreistag empfehlen, sich für einen Neubau des Alsfelder Kreiskrankenhauses auszusprechen“, erklärt Landrat Manfred Görig (SPD) im Vorfeld der entscheidenden Beratungen in der Koalitionsrunde am Samstag, im Finanzausschuss am nächsten Mittwoch und im Kreistag am 28. Januar. In dieser letzten Sitzung des Kreistages in dieser Legislaturperiode wird final entschieden, ob in Alsfeld ein neues Krankenhaus entsteht oder ob das alte Gebäude grundlegend saniert wird.

Diese beiden Varianten hat die Beratungsgesellschaft Andree Consult in einer Untersuchung gegenübergestellt. Die Studie liegt jetzt vor, sie wird am heutigen Donnerstag an die Parlamentarier verschickt und am Mittwoch, 20. Januar, in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses vorgestellt. 

Rund 75 Millionen Euro müssen für die grundlegende Sanierung des Krankenhauses veranschlagt werden, so Landrat Manfred Görig. „Wir müssten die Sanierung  im laufenden Betrieb vornehmen, was nicht einfach ist. Hinzu kommt die lange Bauzeit, erst 2034 wären die letzten Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen“, schildert der Landrat. Was für die Sanierung spricht: Durch die lange Bauzeit ergibt sich ein längerer Finanzierungszeitraum. „Die finanzielle Belastung bliebe somit insgesamt erträglich.“

Die Kosten für ein neues Krankenhaus werden sich auf rund 65 Millionen Euro belaufen, hat Andree Consult errechnet. Während der Bauphase müssten allerdings jährliche Instandsetzungsarbeiten in Höhe von rund 2 Millionen im alten Gebäude vorgenommen werden, um den Betrieb dort aufrechterhalten zu können. Darauf hatte der Landrat schon im Dezember verwiesen.

Die Bauzeit für einen Neubau ist wesentlich kürzer: Andree Consult rechnet schon 2027 mit der Fertigstellung beziehungsweise der Inbetriebnahme der neuen Klinik. Das bedeutet indes auch: „Die Finanzmitteln müssen in einem wesentlich kürzeren Zeitraum zur Verfügung gestellt werden“, so Landrat Görig. „Jedem muss klar sein: Das ist ein finanzieller Kraftakt. Im Kreishaushalt wird eine angespannte Situation eintreten, und das über Jahre hinweg. Der Neubau des Krankenhauses wird Finanzmittel für einen langen Zeitraum binden. Wünsche, die Geld kosten, werden wir zurückstellen müssen“, erklärt Landrat Görig. „Erst 2033 haben wir die Hessenkasse abgelöst, bis dahin müssen wir jährlich rund 2,6 Millionen an Tilgung aufbringen. Erst danach wird eine Entspannung einsetzen können.“

Trotzdem sieht Landrat Görig die Vorteile eines Neubaus. „Wir könnten an den Bedarf angepasste und optimierte Baustrukturen schaffen“, sagt er. Zukunftsfähige Betriebs- und Energiekonzepte könnten umgesetzt, Betriebskosten  reduziert werden. Durch moderne Krankenhausstrukturen könne man zudem eine bessere Patienten- und Personalbindung erreichen.  Und: „Es gibt keine Störung des Krankenhausbetriebes durch die Baumaßnahme wie das bei der Sanierung der Fall wäre“, so Görig abschließend.

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