Bereits 2020 haben die Delegiertentagungen von BTE, BDSE und BLE entschieden, im Jahr 2021 zum „BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren“ zu fusionieren. Hintergrund ist es, die meist identischen Ziele und Aufgaben der drei sortimentspolitisch verwandten Branchen zu bündeln und effizienter zu bearbeiten. So soll – neben der weiterhin wichtigen Facharbeit für die drei Sortimente – die Schlagkraft des gesamten Fashionhandels gestärkt werden.

Zudem zeigt die Corona-Pandemie, wie wichtig in Krisenzeiten der direkte Zugang zu den Entscheidungsträgern in der Bundesregierung ist. Deshalb will der fusionierte Verband künftig einen stärkeren direkten Kontakt zur Bundespolitik aufbauen, um auch vor Ort – wenn es sachlich erforderlich ist – neben und im Einklang mit dem HDE auch selbst die Interessen der Textil- und Modebranche vertreten zu können. Dazu wird der Verband voraussichtlich in 2022 in Berlin ein eigenes Büro eröffnen.

Tatsächlich wird der gesamte Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel im politischen Berlin noch zu wenig wahrgenommen. Das liegt auch daran, dass manche Branchenriesen bislang glaubten, besser alleine ihre Interessen durchzusetzen zu können. Das hat sich als Irrtum herausgestellt. Individualität mag als Geschäftsprinzip passen, gegenüber der Politik ist dies wirkungslos und rächt sich in Krisenzeiten. BTE, BDSE und BLE laden daher alle Unternehmen aus dem Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel ein, Teil der Einzelhandelsorganisation zu werden und damit der Branche eine starke Stimme zu geben!

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