Im Kampf gegen den Fachkräftemangel in der Intensivpflege gehen die Westküstenkliniken neue Wege. Vom 1. April an bieten die Kliniken die staatlich anerkannte Fachweiterbildung für Intensivpfleger in Heide an. Zusätzlich haben die Kliniken ein Förderprogramm für Auszubildende aufgelegt, um Intensivpfleger zu gewinnen.

Der Personalbedarf in der Intensivpflege ist hoch. Doch bundesweit fehlt es an qualifizierten Mitarbeitenden. Daher setzen die Westküstenkliniken im Kreis Dithmarschen nicht nur auf Werbung, um Fachkräfte aus anderen Teilen des Landes zu gewinnen sondern leisten einen aktiven Beitrag gegen den Fachkräftemangel.

Am 1. April beginnt im Bildungszentrum der Westküstenkliniken in Heide die staatlich anerkannte Fachweiterbildung für Intensivpflege. In 15 Monaten werden die Teilnehmer berufsbegleitend zu Fachpflegekräften ausgebildet.  Die Fachweiterbildung ist auf acht Module aufgeteilt, in denen die Kenntnisse und Fähigkeiten zu Themen wie Beatmung, Krankheitsbildern, Ernährung, Notfallversorgung oder auch Ethik vertieft und gefestigt werden. Neben 568 Stunden Theorie werden von den Teilnehmern 800 Stunden Praxis erwartet bevor am Ende eine mündliche und eine praktische Prüfung stehen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachmann/Gesundheits- und Kranken-/Kinderkrankenpfleger*in  und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als examinierte Pflegekraft.

Die Fachweiterbildung richtet sich nicht nur an Mitarbeitende der Westküstenkliniken. Auch Mitarbeitenden aus anderen Kliniken steht die Ausbildung im Bildungszentrum offen.

Insgesamt stehen 15 Plätze pro Kurs zu Verfügung. Für die Weiterbildung ab April sind noch wenige Plätze frei.

Verantwortlich für die neue Fachweiterbildung zeichnen die erfahrene Intensivpflegekraft und Praxisanleiterin Antje Schmidt als fachliche und die Chefin des Bildungszentrums, Angelika Nicol, als pädagogische Leitung.

Die beiden haben gemeinsam mit Michaela Claßen und Mareike Eckstein aus der Pflegeschule des WKK Bildungszentrums auch an einem weiteren Projekt zur Gewinnung neuer Intensivpflegekräfte gearbeitet – dem Förderprogramm für Intensivpflege.

Anders als die Fachweiterbildung setzt das Förderprogramm bereits in der Ausbildung an. Bis zu fünf Auszubildende eines jeden Jahrgangs sollen direkt für das Programm gewonnen werden.

Die Teilnehmer werden unter anderem auf Grundlage guter Leistungen ausgewählt und sollen im dritten Ausbildungsjahr speziell auf ihren Einsatz in einem der vier Intensivbereiche der Westküstenkliniken in Heide, der Intensivstation, der Intermediate Care Unit, der Kinderintensivstation mit Perionatalzentrum oder dem Weaningbereich gewonnen werden und dort auch ihre Prüfung ablegen.

„Das ist ein völlig neuer Ansatz, der uns durch die Generalistik erleichtert wird“, erklärt Angelika Nicol, die Pädagogische Leiterin unseres Bildungszentrums.  „Start für das Förderprogramm soll im Oktober dieses Jahres sein.“

Die Pflegedirektorin der Westküstenkliniken, Sabine Holtorf, sieht in der Fachweiterbildung und dem Förderprogramm wichtige Bausteine im Kampf gegen den Fachkräftemangel.

„Es macht keinen Sinn an der sprichwörtlich zu kurzen Bettdecke zu ziehen“, sagt Sabine Holtorf. „Denn Pflegekräfte, die wir abwerben, fehlen an anderen Orten. Daher müssen wir dafür sorgen, eigenen Nachwuchs zu gewinnen. Mit dem Förderprogramm und der Fachweiterbildung leisten wir über den eigenen Bedarf hinaus dazu unseren Beitrag und kommen auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung nach.“

Bewerbungen für die Fachweiterbildung

Bewerbungen für die Fachweiterbildung im April nimmt das Bildungszentrum noch bis zum 15. März entgegen. Für den zweiten Kurs im Oktober endet die Bewerbungsfrist am 31. August.

Es stehen insgesamt jeweils 15 Plätze zur Verfügung. Die Teilnahme ist für Mitarbeitende aus anderen Kliniken offen.

Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen
Fachweiterbildungsstätte für Intensivpflege
z.Hd. Frau Antje Schmidt
Esmarchstraße 40
25746 Heide

Mehr Informationen unter:
https://www.westkuestenklinikum.de/medizin-pflege/pflege/intensivpflege

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