In den 1980er-Jahren begann das Umdenken und vor allem das Handeln der Evangelischen Akademie Bad Boll in Sachen Nachhaltigkeit. In der Zwischenzeit hat sie sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. „Klimaneutralität ist DAS elementare Überlebensthema für die gesamte Menschheit und den ganzen Globus“, sagt Thomas Weise, Vorsitzender des Akademieförderkreises. Fragen globaler Gerechtigkeit und der Lebenschancen aller Menschen lassen sich nur lösen, indem dem Leitbild Klimaneutralität Vorrang eingeräumt werde.

Der Fokus des seit 2017 ausgelobten Akademiepreises liegt entsprechend in diesem Jahr auf nachhaltigen Projekten, die darauf abzielen, Klimaneutralität im eigenen Alltag, im Vereinsleben, in der Kirche oder in der Wirtschaft praktisch umzusetzen.

„Die Corona-Pandemie und ihre Bewältigung dürfen diese Herausforderung nicht verdrängen.“ Im Gegenteil: Sie mache deutlich, dass es hier Zusammenhänge gebe und dringend gehandelt werden müsse, präzisiert Akademiedirektor Professor Dr. Jörg Hübner die diesjährige Ausrichtung des Akademiepreises auf Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.

Explizit möchte der Förderkreis auch Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Auszubildende sowie Startup-Unternehmen ermutigen, sich mit ihren Projekten um den Akademiepreis zu bewerben: Denn „wie die Fridays-for-Future-Bewegung gezeigt hat, sind junge Menschen bei diesem Thema sehr aufgeschlossen – vielleicht sensibler als „wir Alten“, sagt Thomas Weise. Und möglicherweise können junge Menschen Probleme und Lösungsansätze besser erkennen, weil sie noch nicht so in tradierten Strukturen eingebunden seien. „Die Transformation unserer Gesellschaft muss kommen“. Mit diesen Worten lässt Prof. Dr. Hübner keinen Zweifel daran, wie wichtig es ist, in puncto Klimaneutralität jetzt aktiv zu werden. „Die jungen Menschen können hier einen positiven Druck erzeugen und mit unverbrauchter Energie vorangehen.“ Aber natürlich sei jede und jeder mit guten Ideen und Konzepten – unabhängig des Alters und der geographischen Herkunft mit der Preisausschreibung angesprochen. Denn die Klimaveränderungen sind ein globales Problem.

Der Preis wird seit 2017 vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert. Zusätzlich werden die Reisekosten bis zu 500 Euro zur Teilnahem an der Preiseverleihung im Rahmen der Michaelisakademie übernommen. Vor dem Schwerpunkt Klimaneutralität wurde der Preis bereits in den Bereichen „Friedensprojekt Europa“, „Ökosoziale Marktwirtschaft in Zeiten der Globalisierung“, „neue Formen des Zusammenlebens und des Wohnens“ sowie „fair produzierte Kleidung“ vergeben. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2021. Eine Jury aus Vertretern der Direktion, des Kuratoriums und des Förderkreises der Evangelischen Akademie wird die Preisträger bestimmen. Die Verleihung des Preises findet am Sonntag, 26. September 2021 während der Michaelisakademie statt – der Geburtstagsfeier der Akademie.

Infos zum Akademiepreis und der Ausschreibung:
https://www.ev-akademie-boll.de/akademie/foerderkreis/akademiepreis/ausschreibung-2021.html

Über Evangelische Akademie Bad Boll

"Im Dialog: Gesellschaft gestalten" – das ist Antrieb und Ziel der Aktivitäten der Evangelischen Akademie Bad Boll. Ihre Tagungen und Veranstaltungen machen Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche zum Thema und bringen Menschen, Gedanken und Positionen zusammen. Rund 10.000 Gäste besuchen jedes Jahr die mehr als 150 Tagungen der Evangelischen Akademie Bad Boll. Die älteste kirchliche Akademie Deutschlands feierte 2020 ihr 75-jähriges Bestehen.

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