Seit dem 16. Jahrhundert dient Parkett als repräsentativer Belag für den Boden. Damals hauptsächlich den Palästen und Villen der wohlhabenden Schicht vorbehalten, konnte nach der Industrialisierung auch das normale Volk sein Zuhause mit Parkett veredeln. Dass sich der Trend über die Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart gehalten hat, liegt auch am zeitlosen Stil des Holzbelags. Dadurch harmoniert Parkett mit jeglichem Mobiliar, weshalb es sich ideal für die Bodengestaltung daheim eignet.

Endlich wird nach Jahren das Zuhause renoviert – das nutzen viele, um gleichzeitig den Bodenbelag auszutauschen. Der Teppich hat ausgedient, stattdessen soll nun Parkett folgen. Das hat Tradition und ist immer im Trend. Doch was tun mit den vorhandenen Möbeln? Auch austauschen, damit sie zum Bodenbelag passen? Nicht nötig, denn Parkett harmoniert gut mit allen Möbeln – vom Biedermeier-Sekretär bis hin zum Hochglanz-Sideboard. Bei dem Holzfußboden gilt: Alles kann, nichts muss.

So passt die in die Jahre gekommene Einrichtung problemlos zum neu verlegten Parkett. Auch wer umzieht und einen Holzboden in gehobenem Alter vorfindet, kann ohne Sorge moderne Möbel in die gute Stube stellen. Oder gegebenfalls einen Möbelmix wählen. Abgenutzte oder antike Einrichtungselemente paaren sich dabei vorzüglich mit hellen oder mittleren Holztönen wie Eiche. Sie lassen einer eher modern gehaltenen Innenausstattung viel Raum und bieten mit ihren warmen Erdtönen zudem einen guten Kontrast.

Parkett und Mobiliar in gleicher Holzarzt und Farbgebung sorgt wiederum für Ruhe und Ausgeglichenheit. Edel wirken dunkelbraune Möbel zu braunen Holzdielen, zum Beispiel aus Nussbaum. Dadurch entsteht eine ausgeprägte Wohnlichkeit. Werden die dunklen Holzmöbel dagegen um ein exotisches Bambusparkett ergänzt, zieht asiatische Eleganz ins Haus ein. Weiße Möbel gepaart mit weißem Holzboden erzeugen derweil ein stylisches Landhaus-Flair, wie man es aus Skandinavien kennt. Genauso sind helle Möbel zu nahezu schwarzem Parkett oder umgekehrt kombinierbar. Das setzt Akzente. Stimmig sollte es dennoch sein: Schwarz und Weiß harmonieren, aber nicht unbedingt warme und kühle Holztöne.

Wer sein Parkett über Jahrzehnte schön halten und nutzen möchte, sollte es vom Fachmann vollflächig verkleben lassen. Im Gegensatz zu schwimmend verlegtem Parkett, das nicht fest am Boden verklebt wird, nutzen die Kanten dadurch nicht ab und der Raumschall ist geringer. Wichtig ist jedoch, dass der Klebstoff das EMICODE-Siegel trägt. Dies zeichnet sehr emissionsarme Produkte aus – so wird ein wohngesundes und nachhaltiges Zuhause gewährleistet.

Über Initiative pik – Parkett im Klebeverbund

Die Initiative pik besteht aus führenden Unternehmen und Verbänden der Parkett- und bauchemischen Industrie sowie des Fachhandwerks und -journalismus. Pik-Mitglieder sind Bona (www.bona.com), Bostik (www.bostik.de), GEV (www.emicode.com), Jaso (www.jaso.de), Mapei (www.mapei.de), Murexin (www.murexin.com), „ParkettMagazin“ (www.magazinparkett.de), Schönox (www.schoenox.de), Stauf (www.stauf.de), Thomsit (www.thomsit.de), Uzin Utz (www.uzin-utz.com) und der Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik (www.zv-parkett.de).

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