• Studie analysiert Potential von 21 führenden E-Commerce-Anbietern, eigene Finanzdienstleistungen anzubieten
  • Mehr als ein Viertel der Deutschen würden ein Girokonto bei Amazon eröffnen, gefolgt von Lidl und dm
  • Markt für Embedded Finance könnte bis 2025 auf 230 Milliarden Euro weltweit anwachsen

Die Solarisbank AG, Europas führende Banking-as-a-Service-Plattform, veröffentlicht heute eine umfassende Studie zur Entwicklung von Embedded Finance. Die gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute erarbeitete Studie analysiert das Marktpotential des globalen Trends am Beispiel der E-Commerce-Branche in Deutschland. Der Begriff Embedded Finance steht für die Integration von Finanzdienstleistungen in das Produktangebot von Nicht-Banken und hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Der Bankensektor befindet sich in einem massiven Transformationsprozess. Im Zuge der Öffnung der Finanzindustrie durch Open Banking drängen immer mehr branchenfremde Unternehmen in den Markt und bieten ihren Kunden integrierte Finanzdienstleistungen direkt an. Die neuen Wettbewerber verfügen über eine starke Kundenbindung, ein großes Ökosystem und kooperieren mit Banking-as-a-Service-Anbietern, wie der Solarisbank.

„Einige führende Marken wie Samsung, Apple oder Amazon haben die Vorteile von Embedded Finance bereits früh erkannt. Sie können die Kundenloyalität steigern, die Anzahl der Kundenkontakte erhöhen und zusätzliche Einnahmen generieren. Das größte Potential sehen wir bei Unternehmen mit kundenzentrischen Geschäftsmodellen, die die Kundendaten intelligent nutzen. Wenn sie dieses Wissen nun mit dem Bezahlverhalten ihrer Kunden anreichern, können sie maßgeschneiderte Finanzprodukte in einer Qualität anbieten, die von der eines persönlichen Finanzberaters nicht zu unterscheiden ist.Dr. Roland Folz, CEO der Solarisbank

Um ein konkretes Potential für den deutschen Markt zu berechnen, wurden in der Studie 21 führende E-Commerce-Anbieter hinsichtlich der Kundenzufriedenheit und -Interaktionsrate analysiert, sowie eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Die hohe Penetrationsrate des E-Commerce von 75 Prozent und eine weitgehende Durchdringung in allen Bevölkerungsgruppen lassen so auf das Gesamtpotential von Embedded Finance schließen.

Im Ergebnis der Studie können sich 61 Prozent aller Befragten die Nutzung einer integrierten Finanzdienstleistung bei mindestens einem der genannten E-Commerce-Anbieter vorstellen. Mehr als ein Viertel ist etwa bereit ein Girokonto bei Amazon zu eröffnen. Der E-Commerce-Riese aus den USA liegt damit deutlich an der Spitze der verglichenen Anbieter, ist aber kein Einzelfall.

‚Wir sind sehr beeindruckt von den Erkenntnissen, die wir im Rahmen der Studie gewonnen haben. Das Potential für Embedded Finance in Deutschland und Europa ist gewaltig. Die Vorteile für die Anbieter liegen auf der Hand: Neue Umsatzmöglichkeiten zu niedrigen Grenzkosten, Vertiefung der Kundenbeziehung und eine Vielzahl von Datenpunkten zur Verbesserung des Kundenerlebnisses. Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Anbieter ist zweifellos eine nahtlose technische Integration. Nur so kann eine reibungslose Customer Journey ermöglicht werden‘. Jörg Diewald, CCO der Solarisbank

Während es in Europa noch wenige Embedded Finance-Anbieter gibt, gelten China und die USA, wo bereits große Technologieunternehmen ihre Ökosysteme um integrierte Finanzdienstleistungen ergänzt haben, als Vorreiter. Lightyear Capital schätzt, dass der Markt für Embedded Finance von gegenwärtig rund 22,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025 auf etwa 230 Milliarden Euro weltweit anwachsen wird. Der Finanzinvestor Bain Capital schätzt zudem den allein in den USA erreichbaren Umsatz mit Embedded Finance bis zum Jahr 2030 auf rund 3,6 Billionen Euro.

Kostenloser Download der Embedded Finance Studie

Mehr Informationen über Solarisbank finden Sie unter www.solarisbank.de.

Über Handelsblatt Research Institute

Das Handelsblatt Research Institute (HRI) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut unter dem Dach der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH. Es schreibt im Auftrag von Kunden, wie Unternehmen, Finanzinvestoren, Verbänden, Stiftungen und staatlichen Stellen wissenschaftliche Studien. Dabei verbindet es die wissenschaftliche Kompetenz des 30-köpfigen Teams aus Ökonomen, Sozial- und Naturwissenschaftlern sowie Historikern mit journalistischer Kompetenz in der Aufbereitung der Ergebnisse. Es arbeitet mit einem Netzwerk von Partnern und Spezialisten zusammen. Daneben bietet das Handelsblatt Research Institute Desk-Research, Wettbewerbsanalysen und Marktforschung an.

Über die solarisBank AG

Solarisbank ist Europas führende Banking-as-a-Service-Plattform. Als Technologie-Unternehmen mit einer deutschen Vollbanklizenz ermöglicht die Solarisbank anderen Unternehmen, ihre eigenen Finanzdienstleistungen anzubieten. Über APIs integrieren die Partner die modularen Produkte der Solarisbank direkt in ihr eigenes Angebot. Die Plattform bietet neben digitalen Bankkonten und Zahlungskarten auch Identifikations- und Kreditprodukte, Verwahrung von digitalen Vermögenswerten sowie Dienstleistungen von integrierten Drittanbietern. Im Jahr 2019 gründete die Solarisbank die 100%ige Tochtergesellschaft Solaris Digital Assets GmbH, um eine lizenzierte Verwahrungslösung für digitale Vermögenswerte anzubieten. Bis heute hat die Solarisbank mehr als 160 Millionen Euro von namenhaften und internationalen Investoren eingenommen, darunter ABN AMROs Digital Impact Fund, BBVA, finleap, Global Brain, HV Holtzbrinck Ventures, Lakestar, Samsung Catalyst Fund, SBI Group, Storm Ventures, Visa, Vulcan Capital und yabeo Capital.

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