Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung der Bildung einen unvergleichlichen Schub verliehen. Der Fernstudienmarkt boomt und die Nachfrage nach digitalen Qualifizierungsangeboten wächst kontinuierlich. Zugleich erlebt der deutsche Weiterbildungsmarkt einen massiven Umbruch. Mit einer neuen Webinarreihe bietet der Bundesverband der Fernstudienanbieter kurze Impulsvorträge zu ausgewählten Themen der digitalen Bildung für Unternehmen und Bildungsanbieter, die den Fernstudienmarkt für sich erschließen wollen, aber auch für all jene, die den Markt bereits kennen und ihre Angebote optimieren möchten.

Fernstudienanbieter wissen seit Jahrzehnten um die Vorteile und Möglichkeiten digitaler Bildung. „In den letzten Monaten haben auch viele Berufstätige im Homeoffice festgestellt, was Fernstudierende schon lange wissen: nämlich, wie gut Arbeit und Kommunikation über die Distanz funktionieren. Sie nutzen nun diese Erkenntnis für ihre berufliche Weiterentwicklung, indem sie sich für ein Fernstudium entscheiden“, weiß Mirco Fretter, Präsident des Bundesverbandes der Fernstudienanbieter zu berichten. Die Teilnehmerzahlen in Fernunterricht und Fernstudium wachsen und so zeige sich in diesem Segment des Weiterbildungsmarktes ein deutlich positiveres Stimmungsbild als im Präsenzbereich. Viele Bildungsanbieter digitalisieren daher nun ihre Angebote. Mit der Webinarreihe "Digitale Bildung" bietet der Bundesverband der Fernstudienanbieter ab dem 18. Mai 2021 in kurzen Impulsveranstaltungen Hilfestellungen für Transformationsprozesse. Mitglieder des Verbandes und Bildungsakteure der Branche außerhalb der eigenen Reihen sollen mit diesem Angebot ebenso angesprochen werden wie Unternehmen, die sich erst jetzt dem Themenfeld der digitalen Bildung widmen. Zusammen mit Referentin Frauke Remmers, Fachdozentin und Expertin für digitale Bildung, lädt der Verband zu drei Webinaren ein.

Die Veranstaltungen auf einen Blick:

18. Mai 2021: 17.00 bis 18.00 Uhr
„Barrierefreiheit & leichte Sprache in der digitalen Bildung“
Homeschooling, Distanz- und Fernlehre sowie ein immer breiteres Angebot an virtuellen Lerneinheiten – sei es in Form von Studium, Ausbildung, Weiterbildung oder auch als Qualifikationstraining – ist ein Feld, das sämtlichen Anspruchsgruppen offenstehen sollte. Gerade für Menschen, die aufgrund von körperlichen oder auch geistigen Einschränkungen, Krankheit, Behinderung, längeren Klinik- oder auch Reha-Aufenthalten nicht an regelmäßigen Präsenzterminen teilnehmen können, bietet die digitale Bildung ein schier unermessliches Feld an Möglichkeiten, auf Distanz zu studieren, zusätzliche Ausbildungen zu absolvieren, eine Schule zu besuchen oder auch einzelne Weiterbildungsangebote zu nutzen.

Bisherige Online-Angebote berücksichtigen dies in ihrer Kommunikation bisher aber noch längst nicht ausreichend. Hindernisse, wie mangelnde Barrierefreiheit, komplizierte Anmeldeverfahren, unverständliche Prüfungsordnungen und vor allem eingefahrene Lehrkonzepte, die z.B. nicht auf die Bedürfnisse unterschiedlichster Anspruchsgruppen ausgerichtet sind, behindern nicht nur den Eintritt potenzieller Teilnehmer in die entsprechenden Angebote; Bildungsorganisationen versäumen auch, einen großen Markt an Interessensgruppen zu erschließen. In diesem Impulsvortrag werden daher erste Ideen für eine Barrierefreiheit und leichte Sprache in der digitalen Bildung aufgezeigt.

1. Juni 2021: 17.00 bis 18.00 Uhr
„Marketingmaßnahmen: Zielgruppen kennen & erreichen"
Angebote in der Erwachsenenbildung konkurrieren heute auf dem Markt mit einem inzwischen nahezu unüberschaubaren Portfolio an unterschiedlichsten Kursformaten. Diverse Weiterbildungsanbieter, Hochschulen, staatliche wie auch private Fernschulen bauen ihr Angebot – nicht zuletzt motiviert durch die Corona-Pandemie – zusehends aus. Umso wichtiger ist es, nicht nur die jeweilige Zielgruppe und ihre Bedürfnisse so gut wie möglich zu kennen, sondern sie auch mit ansprechenden Marketingmaßnahmen und -angeboten optimal zu erreichen.

Im hier angebotenen Vortrag werden dazu erste Impulse und Ideen gegeben. Dazu werden zunächst die Besonderheiten einer fundierten Zielgruppenanalyse (Instructional Design) erarbeitet und im weiteren Verlauf kreative Ansätze an unterschiedlichsten Marketingideen vorgestellt. Der Vortrag soll dazu einladen, dass die Teilnehmer Aktionsimpulse bekommen, ohne dass komplett vollständige Konzepte enthalten sind.

15. Juni 2021: 17.00 bis 18.00 Uhr
„Der digitale Ausbilder"
Mit steigenden Homeoffice-Zahlen, Schließung von Unternehmensstandorten, zeitlicher Flexibilisierung der Arbeit und gleichzeitig abnehmender Zahl an zertifizierten Ausbildern mangelt es Unternehmen und Organisationen nicht nur zunehmend an Auszubildenden, sondern auch an betriebsinternen Verantwortlichkeiten in Form von Ausbildern. Die Corona-Pandemie konnte in diesem Zusammenhang darüber hinaus zeigen, dass viele Auszubildende seitens der Unternehmen nur mit großen Abstrichen oder sogar gar nicht auf die Abschlussprüfungen vorbereitet werden konnten.

In diesem Impulsvortrag sollen daher Möglichkeiten vorgestellt werden, wie Unterweisungsgespräche standortunabhängig und digital durchgeführt werden können, welche Verpflichtungen Ausbilder gegenüber ihren Auszubildenden haben und wie Ausbildung grundsätzlich in Unternehmen flexibilisiert werden kann. In der Veranstaltung werden Impulse vermittelt und keine bereits etablierten Konzepte vorgestellt. Daher wird im Anschluss des Vortrags zu einem lebendigen Austausch eingeladen, um die vorgestellten Ideen zu diskutieren und entsprechend um eigene Erfahrungen zu ergänzen.

Weitere Informationen zur Webinarreihe „Digitale Bildung“ finden Interessierte auf: www.fernstudienanbieter.de/bildungsprogramm

Die Teilnahme ist für Mitglieder des Bundesverbandes der Fernstudienanbieter kostenfrei!

Über Bundesverband der Fernstudienanbieter e. V.

Der Bundesverband der Fernstudienanbieter e.V. (vormals Forum DistancE-Learning e.V.) ist im November 2020 aus dem seit 1969 bestehenden Deutschen Fernschulverband e. V. (DFV) hervorgegangen. Der namensbegleitende Claim BILDUNG. DIGITAL. VERNETZT. steht für das Schaffen und Wirken des Experten-Netzwerks für Fernunterricht, Fernstudium und E-Learning. Seine zurzeit über 100 Mitglieder sind Experten des mediengestützten und tutoriell betreuten Lernens – seien es Unternehmen, Institutionen oder Privatpersonen. Damit bietet der Verband eine gemeinsame Gesprächs- und Aktionsplattform für die DistancE-Learning-Branche.

Insgesamt beträgt der Marktanteil der im Fachverband organisierten Fernlehrinstitute über 80 Prozent, das heißt: Mehr als acht von zehn Fernlerner/-innen in Deutschland profitieren vom verbandsinternen Informationsaustausch ihres Anbieters. Der Verband versteht sich als erster Ansprechpartner für Politik, Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Durch wissenschaftliche und bildungspolitische Aktionen sollen die öffentliche Diskussion angeregt und Impulse für Innovationen gesetzt werden.

Der Bundesverband der Fernstudienanbieter engagiert sich für die Etablierung von innovativen Lernkonzepten, die den Anforderunngen des Arbeitsmarktes gerecht werden.

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