Die Goethe-Universität genießt im Kulturgeschehen der Stadt Frankfurt am Main eine herausragende Stellung. 1914 als Bürgeruniversität gegründet und 2008 als autonome Stiftungsuniversität fortgeführt, versteht sie sich als eine umfassende Stätte für Forschung und Lehre, für offene Diskussion, innovatives Denken und zukunftsorientiertes Handeln mit gesellschaftlicher Verantwortung. Diesen Anspruch sichtbar nach außen zu vermitteln, ist aktuell angesichts der pandemiebedingten Einschränkungen nicht einfach, denn die hierfür vorgesehenen Veranstaltungen und Podien müssen vollständig entfallen. Das Kunst-, Kultur- und Ausstellungsleben wurde deutschlandweit aufgrund von Corona auf ein Minimum reduziert. So entstand die Idee,  als „Gegenmaßnahme“ die unterschiedlichen Aspekte und Leitlinien universitären Lebens mit einer Skulpturenausstellung visuell eindrucksvoll darzustellen. „Wir senden angesichts von Corona damit ein Hoffnungszeichen in die Frankfurter Stadtgesellschaft“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff.

Eingebettet in der spektakulären Kulisse des weitläufigen Parkgeländes rund um den Poelzig-Bau, präsentiert die Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem nahe gelegenen Ausstellungshaus DIE GALERIE die Freiluftausstellung Herbert Mehler | Wachstum – Körper – Raum. Dialog mit der Goethe-Universität. Hiermit werden auf dem Campus Westend vom 15. Mai 2021 bis zum 24. April 2022 insgesamt 18 Monumentalskulpturen des zeitgenössischen, deutschen Bildhauers Herbert Mehler präsentiert. Der 1949 in Steinau geborene Künstler genießt sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international ein hohes Ansehen. Seine hochaufragenden, aus gleichmäßigen Lamellen erschaffenen Gebilde aus Cortenstahl erwecken mit ihren teils geometrischen, teils organischen Formen den Anschein gigantischer, pflanzlicher Formationen unterschiedlicher Art; auch der für Cortenstahl typische, braun-rötliche Farbton vermittelt einen besonders naturnahen Eindruck. Durch ihre schlanken, jedoch auch kraftvollen Schäfte erinnern Herbert Mehlers Werke zugleich an tragende Elemente der Baukunst und schlagen somit eine Brücke zwischen Natur und Architektur. Die hochaufragenden Stahlkreationen des Bildhauers werden auf dem Campus innerhalb von verschiedenen Gruppierungen gezeigt, welche Titel wie Nach den Sternen greifen, Vielfalt, Denken von verschiedenen Enden her, Nachhaltigkeit – unterbrochenes Wachstum etc. tragen und somit grundlegende Leitthemen universitären Selbstverständnisses wie z.B. Ehrgeiz und Zielsetzung, Diversität, offenes Denken und Nachhaltigkeit repräsentieren.

Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog, welcher neben zahlreichen In Situ-Fotografien der ausgestellten Werke auch Informationen zum Künstler und dessen Arbeit enthält, ebenso wie Beiträge des Präsidenten der Goethe-Universität, Prof. Dr. Enrico Schleiff, und des Galeristen Peter Femfert sowie interdisziplinäre Texte über die unterschiedlichen Skulpturengruppen. Dass mehrere Mitglieder der Goethe-Universität sowie befreundeter Einrichtungen an den einzelnen Themenstellungen der Skulpturengruppen mitgewirkt und sie mit ihren Texten auf sehr individuelle Weise begleitet haben, stellt ein weiteres besonderes Kennzeichen dieser Ausstellung dar. Durch die zahlreichen Einflüsse ist die Werkschau zu einem echten Gemeinschaftswerk geworden und atmet – Stichwort Diversität und Wissenschaft – den Geist ganz unterschiedlicher Zugänge und Herangehensweisen. „Kunst und Wissenschaft kommen hier auf ideale Weise zusammen“, erklärt der Künstler Herbert Mehler. „Die großzügige Parkanlage des Campus Westend gibt den Plastiken den nötigen Raum zum Atmen und stellt sie in den Kontext, den ich mir für sie vorstelle, als Mittler zwischen Natur und Kultur.“

Der Ausstellungskatalog wird am 9. Juni 2021 – anlässlich der Eröffnung des zweiten Teils der Ausstellung in den Räumlichkeiten von  DIE GALERIE – offiziell vorgestellt. Hier werden bis zum 25. August 2021 weitere Skulpturen des Künstlers mittleren und kleineren Formats präsentiert.

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