Investoren haben im zweiten Quartal dieses Jahres weltweit 157,1 Milliarden Dollar Risikokapital in Start-ups gesteckt – so viel wie noch nie zuvor innerhalb von drei Monaten. Damit stieg die Summe des ersten Halbjahres auf 304,3 Milliarden Dollar – das ist mehr als doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahrs (141 Mrd.). Das zeigt der neue Venture Pulse von KPMG, für den regelmäßig die globalen Venture Capital-Investitionen ausgewertet werden. KPMG-Partner Ashkan Kalantary: „Der Boom basiert im Wesentlichen auf drei Faktoren: die Investoren verfügen über reichlich Cash, die Unternehmen sind hoch bewertet, und es gibt rege IPO-Aktivitäten.“

Auffällig ist die wachsende Zahl der Länder mit „Mega“-Finanzierungsrunden von mindestens einer Milliarde Dollar. So konnten sich im zweiten Quartal unter anderem Northvolt (Schweden, 2,75 Mrd.) sowie die US-Unternehmen Waymo (2,5 Mrd.), SpaceX (1,2 Mrd.) und Epic Games (1 Mrd.) ebenso namhafte Summen sichern wie J&T Express (Indonesien, 2 Mrd.), BYJU (Indien, 1,5 Mrd.), Horizon Robotics (China, 1,5 Mrd.), Nubank (Brasilien, 1,5 Mrd.), Celonis (Deutschland, 1 Mrd.) und MessengerBird (Niederlande, 1 Mrd.). Ashkan Kalantary: „Diese Deals zeigen die Vielfalt der Branchen, in die Risikokapital fließt. Sie reichen von alternativen Energien über Fintechs, Bildung und Gaming bis hin zu Logistik und Raumfahrt.“

Neue Player mischen mit

Aufgrund vieler erfolgreicher Börsengänge in letzter Zeit und der wachsenden Angst, attraktive Investitionsmöglichkeiten zu verpassen, treten zunehmend auch neue Player auf den Markt, die bisher nicht zu den klassischen VC-Investoren zählten. Dazu gehören Staats- und Pensionsfonds ebenso wie Universitätsstiftungen und Family Offices. Ashkan Kalantary: „Auch wenn einige dieser Marktteilnehmer auch vorher schon in kleinerem Umfang in Start-ups investiert haben mögen, ist doch auffällig, dass diese inzwischen immer mehr Kapital in junge Wachstumsunternehmen stecken. Und auch Hedgefonds und klassische Investmentfonds sehen vor allem bei potenziellen Börsenkandidaten vergleichsweise günstige Chance-Risiko-Relationen. Und so wird der ohnehin schon massive Kapitalfluss in dieses Marktsegment weiter verstärkt.“

Hinweis: den gesamten Venture Pulse finden Sie im Anhang als pdf-Datei

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Klingelhöferstraße 18
10785 Berlin
Telefon: +49 (30) 2068-0
Telefax: +49 (30) 2068-2000
http://www.kpmg.de

Ansprechpartner:
Marita Reuter
Telefon: +49 (30) 2068-1118
E-Mail: mreuter@kpmg.com
Thomas Blees
Telefon: +49 (30) 206814-08
E-Mail: tblees@kpmg.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel