Auf der Zielgeraden zur Bundestagswahl hat der Deutsche LandFrauenverband (dlv) in seiner letzten Veranstaltung des digitalen Formats „5 vor 12 sonntags: der LandFrauen-Espressotalk zur Bundestagswahl“ alle LandFrauen dazu aufgerufen, ihre Stimme zu nutzen, um Anliegen von Frauen und einer Politik für ländliche Räume in der nächsten Bundesregierung möglichst viel Gewicht zu verleihen. An den vergangenen sieben Sonntagen hat das dlv-Präsidium Politikerinnen und Politiker eingeladen und in verschiedenen Themenrunden einen Einblick in die Wahlprogramme und Konzepte der demokratischen und aktuell im Bundestag vertretenen Parteien gegeben.

Die Diskussionsrunden zu den Themen Frauenpolitik, Landwirtschaft, Demokratie, ländliche Räume und Engagementpolitik sowie die Debatte mit den Generalsekretären der Parteien haben deutlich gemacht, wo die Parteien unterschiedliche Sichtweisen auf die Zukunftsfragen haben, aber auch wo es Überschneidungen gibt. Der dlv möchte mit seiner digitalen Reihe eine konkrete Entscheidungshilfe für die Wählerinnen geben. Alle Veranstaltungen können hier nachgeschaut werden.

Am kommenden Sonntag stimmen von den rund 31 Millionen weiblichen Wahlberechtigten in Deutschland auch 450.000 LandFrauen über die Politik der Zukunft ab. „Wir LandFrauen wissen, was wir wollen: einen lebendigen, lebenswerten und vielfältigen ländlichen Raum. Wir erwarten von den zur Wahl stehenden Parteien, dass sie sich für Ehrenamt, Frauenrechte und Landwirtschaft stark machen“, sagt dlv-Präsidentin Petra Bentkämper. Eine Wahlempfehlung für eine bestimmte Partei gibt der dlv nicht, erinnert aber alle LandFrauen daran, sich die Wahlprogramme genau anzuschauen und zu überprüfen, wer sich für die Belange der Frauen im ländlichen Raum einsetzt.

In seinen Wahlforderungen macht der dlv deutlich, dass Politik die ländlichen Räume als Chancenräume verstehen sowie die Bedarfe von Frauen und ihren Familien stärker fokussieren sollte. Die Durchsetzung frauenpolitischer Ziele und Forderungen muss nach Ansicht des dlv finanziell in angemessener Höhe und planungssicher ausgestattet werden. Eine durch die Pandemie belastete Haushaltslage und konjunkturelle Schwankungen dürfen nicht gegen die Erfordernisse des ländlichen Raumes und speziell gegen die frauenpolitischen Forderungen im ländlichen Raum ausgespielt werden.

Auch die Landwirtschaft braucht Planungssicherheit durch eine neue Bundesregierung, ist der dlv überzeugt. Bei allen Weichenstellungen für die Zukunft müsse es gelingen, die sozio-ökonomische und psychosoziale Lage für Bauernfamilien zu verbessern. Zur Stärkung der Demokratie hält der dlv es für notwendig, ehrenamtliches Engagement durch Entbürokratisierung zu entlasten und in Form von Rentenpunkten aufzuwerten. Juliane Vees, 1. Vizepräsidentin des dlv, ruft alle Frauen auf: „Seit über 100 Jahren gibt es das Frauenwahlrecht in Deutschland. Es ist ein hohes Gut. Nutzen Sie Ihr Wahlrecht. Wählen Sie demokratisch und schauen Sie genau, welche Parteien Ihre Anforderungen an eine geschlechtergerechte und gute Zukunft auf der Agenda haben.“

Über Deutscher LandFrauenverband e. V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen von rund 450.000 Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 12.000 Ortsvereine und 22 Landesverbände bilden zusammen ein aktives Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation von Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Petra Bentkämper.

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