Stillen fördert die Gesundheit von Mutter und Kind – das ist wissenschaftlich belegt. Und da in einem stillfreundlichen Umfeld beiden das Stillen leichter fällt, legt die diesjährige Weltstillwoche vom 4. bis 10. Oktober 2021 mit dem Motto „Stillen. Unser gemeinsamer Weg.“ den Fokus auf das Miteinander beim Stillen. Institutionen und Akteure zeigen wie stillende Mütter unterstützt und dazu beigetragen werden kann, Deutschland stillfreundlicher zu machen. Das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hat dazu umfangreiche Informationsmaterialien erstellt und nationale Aktionen koordiniert.

Zu den Aktivitäten zur Weltstillwoche 2021 zählen beispielsweise die Instagram-Aktion unter #StillenUnserGemeinsamerWeg, Gratispostkarten, Poster und eine Telefonaktion: Hier beantworten Expertinnen und Experten am Donnerstag, dem 07. Oktober, von 17 bis 19 Uhr, unter der kostenfreien Servicenummer 0800-0 60 40 00 alle Fragen rund ums Stillen.

Mehr Informationen zur Weltstillwoche unter www.gesund-ins-leben.de/weltstillwoche .

Eine Übersicht zu allen Akteurinnen und Akteuren sowie Institutionen, die sich während der Weltstillwoche 2021 engagieren, um Mutter und Kind beim Stillen zu unterstützen, gibt es hier: www.gesund-ins-leben.de/wsw-akteure .

Stillen: Vorteile für Mutter und Kind

Muttermilch stärkt die Abwehrkräfte, gestillte Kinder haben eine geringere Wahrscheinlichkeit für Übergewicht oder den plötzlichen Kindstod und erkranken seltener an Mittelohrentzündungen, Magen-Darm- und Atemwegsinfekten. Frauen, die gestillt haben, haben ein geringeres Risiko für Brustkrebs, Eierstockkrebs, Diabetes Typ 2 sowie Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das Stillen stärkt neben der Gesundheit auch die emotionale Bindung von Mutter und Kind.

Deutschland gemeinsam stillfreundlicher machen

Es gibt viele Menschen, die Mutter und Kind in der Stillzeit begleiten können. Fachpersonal wie (Familien-) Hebammen, Pflegekräfte, Stillberaterinnen ebenso wie Ärztinnen und Ärzte helfen Frauen mit kompetenter feinfühliger Stillberatung durch die Stillzeit. Darüber hinaus ist auch ein stillfreundliches Lebens- und Arbeitsumfeld wichtig, um Müttern das Stillen zu erleichtern. Kommunen können Stillberatungsangebote bekannter machen. Arbeitgeber und Kindertagesstätten können Bedingungen schaffen, die das Stillen, Abpumpen und die Gabe von Muttermilch ermöglichen, und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) begrüßen Maßnahmen und Initiativen, die Mutter und Kind beim Stillen unterstützen.

Hintergrund

Die Weltstillwoche ist eine von der „World Alliance for Breastfeeding Action“ (WABA) organisierte Aktionswoche. Sie wird jährlich in 120 Ländern abgehalten. In Deutschland findet sie immer in der 40. Kalenderwoche eines Jahres statt. Unter Beteiligung von WHO und UNICEF ist sie die größte gemeinsame Kampagne aller stillfördernden Organisationen.

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Das Netzwerk gehört zum Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Dieses ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt und somit im BMEL-Geschäftsbereich. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

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