Mit Niki de Saint Phalle holt das Kunsthaus Zürich 2022 eine der weltweit bekanntesten Künstlerinnen in sein Programm. Yoko Ono und Alexandra Bachzetsis sorgen mit historischen Positionen und zeitgenössischen Performances für Bewegung. Und in einer interdisziplinären Ausstellung, die die Kunstproduktion mehrerer Jahrhunderte überblickt, zeigt das grösste Kunstmuseum der Schweiz, wie verwoben Kunst und Medizin miteinander sind. Hauptattraktion im ersten Jahr nach Eröffnung der Kunsthaus-Erweiterung von David Chipperfield ist die neuartige Präsentation erstklassiger Sammlungen.

In den nächsten 12 Monaten organisieren Christoph Becker und sein Team zehn wechselnde Ausstellungen: Den Auftakt machen zwei Projekte, die bis Februar 2022 laufen, «Walter De Maria. The 2000 Sculpture» und «Earth Beats. Naturbild im Wandel» (bis 6.2.2022). Gleich darauf folgen königliche Leihgaben. Das Programm im Einzelnen:
 
10.12.21–6.3.22
BAROCKES FEUER. DIE GRAFIK DES GIOVANNI BENEDETTO CASTIGLIONE
Giovanni Benedetto Castiglione verdient einen Ehrenplatz im Olymp der italienischen Zeichner. Wie kaum ein anderer Künstler aus der Barockzeit wirft er seine Kompositionen mit einer atemberaubenden Lässigkeit auf das Papier. Zugleich ist er ein wegweisender Experimentator im Bereich der Druckgrafik. Das von ihm entwickelte Verfahren der Monotypie wurde selbst noch im 19. Jahrhundert von Künstlern wie Edgar Degas oder Paul Gauguin aufgegriffen. Das Kunsthaus Zürich widmet diesem Virtuosen auf Papier nun eine Einzelschau und zeigt ihn unter anderem in Auseinandersetzung mit seinem grossen Vorbild Rembrandt. Herzstück der Ausstellung sind kostbare Blätter aus dem Besitz von Queen Elizabeth II. aus Windsor Castle.

4.3.–29.5.22
YOKO ONO: THIS ROOM MOVES AT THE SAME SPEED AS THE CLOUDS
Yoko Ono (*1933) gehört zu den einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre Performances und Aktionen der 1960er- und 70er-Jahre haben inzwischen Kultstatus erreicht und laden sich gerade aus heutiger Perspektive mit neuer Aktualität auf. Yoko Ono engagiert sich für Frieden auf der Welt und setzt sich für feministische Anliegen ein. Ideen spielen dabei immer die zentrale Rolle. Mal formuliert sie diese auf spielerisch-humorvolle Weise, mal ganz radikal, dann wiederum sehr poetisch – und einige verwandelt sie in Objekte, andere lässt sie immateriell. Dementsprechend vielfältig ist das künstlerische Werk von Yoko Ono und umfasst Skulpturen, Arbeiten auf Papier, Installationen, Performances, Film und Musik. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von zentralen Werken aus allen Schaffensperioden, mit einem Schwerpunkt auf dem Frühwerk. Yoko Ono ist an der Konzeption der Ausstellung persönlich beteiligt. Ein Rahmenprogramm, bei dem wichtige Performances reinszeniert werden, begleitet die Ausstellung.
Unterstützt von Swiss Re – Partner für zeitgenössische Kunst.

In den nächsten 12 Monaten organisieren Christoph Becker und sein Team zehn wechselnde Ausstellungen: Den Auftakt machen zwei Projekte, die bis Februar 2022 laufen, «Walter De Maria. The 2000 Sculpture» und «Earth Beats. Naturbild im Wandel» (bis 6.2.2022). Gleich darauf folgen königliche Leihgaben. Das Programm im Einzelnen:
 
10.12.21–6.3.22
BAROCKES FEUER. DIE GRAFIK DES GIOVANNI BENEDETTO CASTIGLIONE
Giovanni Benedetto Castiglione verdient einen Ehrenplatz im Olymp der italienischen Zeichner. Wie kaum ein anderer Künstler aus der Barockzeit wirft er seine Kompositionen mit einer atemberaubenden Lässigkeit auf das Papier. Zugleich ist er ein wegweisender Experimentator im Bereich der Druckgrafik. Das von ihm entwickelte Verfahren der Monotypie wurde selbst noch im 19. Jahrhundert von Künstlern wie Edgar Degas oder Paul Gauguin aufgegriffen. Das Kunsthaus Zürich widmet diesem Virtuosen auf Papier nun eine Einzelschau und zeigt ihn unter anderem in Auseinandersetzung mit seinem grossen Vorbild Rembrandt. Herzstück der Ausstellung sind kostbare Blätter aus dem Besitz von Queen Elizabeth II. aus Windsor Castle.

4.3.–29.5.22
YOKO ONO: THIS ROOM MOVES AT THE SAME SPEED AS THE CLOUDS
Yoko Ono (*1933) gehört zu den einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre Performances und Aktionen der 1960er- und 70er-Jahre haben inzwischen Kultstatus erreicht und laden sich gerade aus heutiger Perspektive mit neuer Aktualität auf. Yoko Ono engagiert sich für Frieden auf der Welt und setzt sich für feministische Anliegen ein. Ideen spielen dabei immer die zentrale Rolle. Mal formuliert sie diese auf spielerisch-humorvolle Weise, mal ganz radikal, dann wiederum sehr poetisch – und einige verwandelt sie in Objekte, andere lässt sie immateriell. Dementsprechend vielfältig ist das künstlerische Werk von Yoko Ono und umfasst Skulpturen, Arbeiten auf Papier, Installationen, Performances, Film und Musik. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von zentralen Werken aus allen Schaffensperioden, mit einem Schwerpunkt auf dem Frühwerk. Yoko Ono ist an der Konzeption der Ausstellung persönlich beteiligt. Ein Rahmenprogramm, bei dem wichtige Performances reinszeniert werden, begleitet die Ausstellung.
Unterstützt von Swiss Re – Partner für zeitgenössische Kunst.

20.5.–14.8.22
RUDOLF KOLLER. DIE SKIZZENBÜCHER
Skizzenbücher sind den Künstlern verlässliche Begleiter. Ihnen vertrauen sie jeden noch so beiläufigen künstlerischen Einfall an. Jetzt zeigt das Kunsthaus einen kostbaren Schatz: 67 Skizzenbücher von Rudolf Koller und damit weit über 4000 Zeichnungen des Schweizer Künstlers. Dieser schier unermessliche Fundus spiegelt nicht nur die Lebensleistung eines begnadeten Zeichners. Er ist auch ein einzigartiges Zeugnis, um die Werk-Genese seiner berühmtesten Gemälde nachvollziehen zu können. Nach einer zweijährigen Phase der Restaurierung und Digitalisierung der Skizzenbücher kann das Publikum in den ursprünglich nur zu persönlichen Zwecken entstandenen Kosmos von Kollers Bildwelt eintauchen.
 
24.6.–4.9.22
FEDERICO FELLINI. VON DER ZEICHNUNG ZUM FILM
Das Kunsthaus Zürich setzt seine lange Tradition kulturhistorischer Ausstellungen fort, welche die Grenzen des klassischen Kunstverständnisses überwinden. So hat das Publikum immer wieder die Möglichkeit, geniale Persönlichkeiten und deren aussergewöhnliches, für die Kunstgeschichte bedeutsames Erbe im neuen Licht zu entdecken. Nun von Federico Fellini (1920–1993). Obschon der Film zu seiner wichtigsten künstlerischen Ausdrucksform avancierte, blieb Zeichnen das zentrale Instrument seiner kreativen Vorarbeit zu den Filmen, oder wie Fellini selbst beschrieb: «Oft kommt es vor, dass ich während der Vorbereitungszeit Skizzen, Entwürfe und Figuren zeichne […] Diese beiläufigen Ideen sind dann die Wegweiser, nach denen sich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten: die Bühnenbildner, Kostümbildner, Maskenbildner.» Das produktive Verhältnis von Zeichnung und Film ist Gegenstand dieser Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang, Essen, entsteht.  

20.5.–14.8.22
RUDOLF KOLLER. DIE SKIZZENBÜCHER
Skizzenbücher sind den Künstlern verlässliche Begleiter. Ihnen vertrauen sie jeden noch so beiläufigen künstlerischen Einfall an. Jetzt zeigt das Kunsthaus einen kostbaren Schatz: 67 Skizzenbücher von Rudolf Koller und damit weit über 4000 Zeichnungen des Schweizer Künstlers. Dieser schier unermessliche Fundus spiegelt nicht nur die Lebensleistung eines begnadeten Zeichners. Er ist auch ein einzigartiges Zeugnis, um die Werk-Genese seiner berühmtesten Gemälde nachvollziehen zu können. Nach einer zweijährigen Phase der Restaurierung und Digitalisierung der Skizzenbücher kann das Publikum in den ursprünglich nur zu persönlichen Zwecken entstandenen Kosmos von Kollers Bildwelt eintauchen.
 
24.6.–4.9.22
FEDERICO FELLINI. VON DER ZEICHNUNG ZUM FILM
Das Kunsthaus Zürich setzt seine lange Tradition kulturhistorischer Ausstellungen fort, welche die Grenzen des klassischen Kunstverständnisses überwinden. So hat das Publikum immer wieder die Möglichkeit, geniale Persönlichkeiten und deren aussergewöhnliches, für die Kunstgeschichte bedeutsames Erbe im neuen Licht zu entdecken. Nun von Federico Fellini (1920–1993). Obschon der Film zu seiner wichtigsten künstlerischen Ausdrucksform avancierte, blieb Zeichnen das zentrale Instrument seiner kreativen Vorarbeit zu den Filmen, oder wie Fellini selbst beschrieb: «Oft kommt es vor, dass ich während der Vorbereitungszeit Skizzen, Entwürfe und Figuren zeichne […] Diese beiläufigen Ideen sind dann die Wegweiser, nach denen sich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten: die Bühnenbildner, Kostümbildner, Maskenbildner.» Das produktive Verhältnis von Zeichnung und Film ist Gegenstand dieser Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang, Essen, entsteht.  

NEUPRÄSENTATION DER SAMMLUNGEN IM ERWEITERTEN KUNSTHAUS
Mit der Eröffnung des Chipperfield-Baus am 9. Oktober 2021 zeigt sich ein neues Sammlungskonzept. Im gesamten erweiterten Kunsthaus brechen thematische Cluster und Interventionsflächen die kanonische Grundpräsentation auf. Sie setzen Akzente zwischen Epochen und Gattungen – bieten Raum für die Werke von Künstlerinnen und Künstlern unserer Zeit, die auf tradierte kunstgeschichtliche Themen Bezug nehmen oder diese herausfordern. Wie beispielsweise die Künstler Kader Attia und Anna Boghiguian mit Beiträgen zum postkolonialen Diskurs in unmittelbarer Nachbarschaft von niederländischen «orientalischen» Werken. Aussereuropäische Kunst ist nun mit Werken der Künstlerinnen Teresa Margolles, Tracey Rose und Lungiswa Gqunta aus Südamerika und Afrika vertreten.
Neben den privaten Sammlungen Emil Bührle, Merzbacher, Looser und Knecht die auf lange Zeit öffentlich werden, zeigt das Kunsthaus die grösste Präsentation bedeutender Werke von Alberto Giacometti – und dies im Kontext von Zeitgenossen wie den Surrealisten und Plastikerinnen der Gegenwart wie Rebecca Warren.
Die nirgends besser dokumentierte Dada-Bewegung repräsentiert mit Werken von Hannah Höch, Hans Arp und anderen Zürichs Beitrag an die Avantgarde zwischen den Weltkriegen. Neue Werke, ein Audioguide mit 400 Positionen – davon 100 für Kinder – neue Räume und Vermittlungsangebote machen den Besuch des erweiterten Kunsthauses deshalb zu einem erlebnisreichen Tagesprogramm

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Kunsthaus Zürich/Zürcher Kunstgesellschaft
Winkelwiese 4
CH8001 Zürich
Telefon: +41 (44) 2538484
Telefax: +41 (44) 2538433
http://www.kunsthaus.ch

Ansprechpartner:
Kristin Steiner
Telefon: +41 (44) 25384-13
Fax: +41 (44) 25384-33
E-Mail: kristin.steiner@kunsthaus.ch
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