Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) ist erneut Kooperationspartner des heute erschienenen Heizspiegels für Deutschland. Der Heizspiegel bietet Eigentümern und Mietern eine Orientierungshilfe dabei, ihren Heizenergieverbrauch und seine Kosten zu visualisieren.

Verbraucher müssen mit steigenden Heizkosten rechnen. Das geht aus dem neuen Heizspiegel (www.heizspiegel.de) hervor, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online in Kooperation mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) heute herausgebracht hat.

Der Heizspiegel bietet Eigentümern und Mietern eine Orientierungshilfe bei der Einordnung ihres Heizenergieverbrauchs und ihrer -kosten. Beispielsweise kann man damit prüfen, ob der Heizenergieverbrauch im Vergleich zu ähnlichen Gebäuden eher niedrig, durchschnittlich, erhöht oder zu hoch ist. Ebenso informiert der Heizspiegel über die CO2-Emissionen unterschiedlicher Energieträger und Heizsysteme.

Kommunale Energieversorger können den Heizspiegel als Instrument für die Kundenberatung und bei der geförderten Energieberatung vor Ort einsetzen. Wird ein erhöhter oder zu hoher Heizenergiebedarf festgestellt, können Effizienzpotenziale identifiziert und durch verschiedene Dienstleistungen wie etwa eine Modernisierung der Heizungsanlage gehoben werden.

„Das Erreichen der Klimaziele ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, auch durch richtiges und effizientes Heizen“, so VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing.

„Dabei hilft der Heizspiegel.“ Und weiter: „Für kommunale Energieversorger zahlt die aktive Nutzung des Heizspiegels in der Kundenkommunikation zudem auf ein klimafreundliches Verhalten der Kundinnen und Kunden ein.

Stadtwerke können Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren Energiedienstleistungen unterstützen, ihre Energieeffizienz zu verbessern.“ Seit Anfang 2021 wird CO2 auch im Bereich Wärme über das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) bepreist. Liebing: „Damit werden Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien eine noch höhere Bedeutung für das Heizen bekommen. Im Sektor Wärme schlummert noch viel Potenzial, um schädliche Klimagase zu reduzieren.“

Für den schon länger zu beobachtenden starken Anstieg der Heizkosten sind mehrere Faktoren verantwortlich: Der allgemein gestiegene Preis für Heizöl, der CO2-Preis und die letzte, weil lange Winterperiode. Dadurch wird das Heizen mit Heizöl 2021 laut Heizspiegel 44% teurer als im Vorjahr. Auch aufgrund des steigenden CO2-Preises wird das Heizen mit fossilen Energieträgern langfristig immer teurer. In einer durchschnittlichen Wohnung lassen sich laut Heizspiegel 490€ pro Jahr einsparen. Die effektivsten Maßnahmen, um Heizkosten einzusparen: Auf erneuerbare Energien umstellen und seine Wohnung bzw. sein Haus energetisch sanieren. Kommunale Unternehmen unterstützen die Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv vor Ort bei der Umsetzung dieser Maßnahmen.

Hintergrund:

Der Heizspiegel für Deutschland ist ein Angebot von co2online und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Weiterer Kooperationspartner ist der Deutsche Mieterbund. Der Heizspiegel 2021 beruht auf einer Auswertung von über 123.000 Datensätzen aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland aus dem Jahr 2020. Der Heizspiegel erscheint seit 2005. Mehr: www.heizspiegel.de.

Über Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.500 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit mehr als 275.000 Beschäftigten wurden 2018 Umsatzerlöse von rund 119 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 12 Milliarden Euro investiert. Im Endkundensegment haben die VKU-Mitgliedsunternehmen große Marktanteile in zentralen Ver- und Entsorgungsbereichen: Strom 62 Prozent, Erdgas 67 Prozent, Trinkwasser 90 Prozent, Wärme 74 Prozent, Abwasser 44 Prozent. Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen durch getrennte Sammlung entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 67 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Immer mehr kommunale Unternehmen engagieren sich im Breitbandausbau. 190 Unternehmen investieren pro Jahr über 450 Mio. EUR. Sie steigern jährlich ihre Investitionen um rund 30 Prozent. Beim Breitbandausbau setzen 93 Prozent der Unternehmen auf Glasfaser bis mindestens ins Gebäude.

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