Als am 22. Oktober 2001 der Verein ECPAT Deutschland e.V. in Bonn gegründet wurde, werden sich die Gründungsmitglieder kaum ein Bild davon gemacht haben, wie sich dieser in 20 Jahren entwickelt haben würde. Mehr als die Hälfte der Mitgliedsorganisation von ECPAT Deutschland e.V. waren schon von Beginn an dabei und prägen seitdem die Arbeit und Ausrichtung des Vereins. Heute ist ECPAT ein bundesweiter Zusammenschluss von 28 Organisationen, Hilfswerken und Beratungsstellen.

Die Ziele jedoch waren damals so klar wie heute: Die Beförderung der weltweiten Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, insbesondere um Kinder vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen.

Wenn man die Berichterstattung über sexualisierte Gewalt an Kindern betrachtet, dann wurde das Thema sexuelle Ausbeutung von Kindern lange Zeit weit weg im fernen Ausland verortet. Dass Kinder auch in Deutschland sexuell ausgebeutet werden, wurde von der Öffentlichkeit weitestgehend ausgeblendet. Dem jungen Verein ECPAT Deutschland e.V. gelang es, Kooperationen mit ganz unterschiedlichen Akteuren aufzubauen. Es ist Teil von ECPATs Selbstverständnis, gleichermaßen mit Ministerien, Strafverfolgungsbehörden, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, Beratungsstellen, privatwirtschaftlichen Unternehmen, Kinderschutz-Vereinen und weiteren NGOs zusammenzuarbeiten. Nicht selten hat ECPAT damit überrascht, wenn beispielsweise Polizist*innen und Sozialarbeiter*innen gemeinsam Veranstaltungen geleitet haben und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirklich gelebt wurde. Interdisziplinäre Kooperation war und ist leider immer noch nicht überall eine Selbstverständlichkeit.

ECPAT ist weiterhin überzeugt: nur gemeinsam können wir Kinder vor sexueller Ausbeutung schützen.

Die medial bekanntgewordenen Fälle von sexueller Ausbeutung von Kindern in Deutschland, sei es Staufen, Lügde oder Bergisch-Gladbach, haben auf tragische Weise gezeigt, für wessen Schutz sich ECPAT schon seit 20 Jahren einsetzt. Mittlerweile ist das Thema Schutz vor sexueller Ausbeutung fest im öffentlichen Bewusstsein und auf der politischen Agenda verankert und ECPAT ist Ansprechstelle für Fachkräfte und Öffentlichkeit.

„Heute ist ein Moment zum Innehalten. Ein Moment zur Erinnerung daran, wo die Anfänge liegen und was erreicht wurde. Ein Moment um Danke zu sagen. Aber kein Moment um sich auszuruhen, “ stellt Andrea Wagner, die Geschäftsführerin von ECPAT Deutschland klar, „seien Sie dabei und unterstützen Sie  weiterhin unsere gemeinsame Arbeit für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung.“

Lesen Sie mehr zu den aktuellen Herausforderungen in unserem Positionspapier: https://ecpat.de/2021/08/26/ecpat-positionspapier-august-2021/

Über den ECPAT Deutschland e.V.

ECPAT Deutschland e. V. – die Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung – ist ein bundesweiter Zusammenschluss von 28 Organisationen, Hilfswerken und Beratungsstellen. ECPAT engagiert sich in den Arbeitsbereichen Politik, Justiz, Wirtschaft und Bildung und führt in Zusammenarbeit mit (nicht-)staatlichen Partnern Maßnahmen und Projekte zur Sensibilisierung der Fachöffentlichkeit, zur Entwicklung von Präventivmaßnahmen und zur Schaffung von rechtlichen Grundlagen zum Schutz der Kinder durch. Die Fachstelle wurde 2001 gegründet und ist Teil des internationalen ECPAT Netzwerkes mit Sitz in Bangkok/Thailand.

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Assistentin der Geschäftsführung
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