Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat am Samstag einen neuen Bundesvorstand gewählt. Die 76. Bundesdelegiertenversammlung wählte die Erfurterin Franca Bauernfeind zur neuen Vorsitzenden des größten und ältesten Studentenverbands Deutschlands. Ergänzt wird der Bundesvorstand durch Alexander Wöhler (Göttingen), Jonas Neuhoff (Bonn), Bruno Felgentreu (Dresden) und Jan Plambeck (Bayreuth). Nach zwei Jahren traf sich der RCDS-Bundesverband das erste Mal wieder in Präsenz. Für die meisten Delegierten war die Versammlung die erste größere Präsenzveranstaltung.
Zu Gast waren der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, das CDU-Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen sowie Tilman Kuban, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands. Alle drei Gastredner nahmen zu den anstehenden Reformen in der CDU Stellung und bekräftigten die Bedeutung des Studentenverbandes für die Zukunft der Partei.

Bauernfeind machte auf der Versammlung deutlich, dass auf den Wissenschaftsstandort Deutschland neue Herausforderungen zukommen. So bringt die Zunahme identitätspolitischer Tendenzen viele Probleme mit sich. Hierzu die neu gewählte Bundesvorsitzende: „Als RCDS stehen wir für Meinungsvielfalt und Toleranz auf dem Campus. Zivilklauseln, das Ausladen von Wissenschaftlern auf Diskussionsveranstaltungen oder die Schaffung sogenannter Safe Spaces sind nur einige Beispiele einer identitätspolitischen Agenda, die sich die politische Linke an unseren Universitäten auf die Fahne geschrieben hat.“ Auch eine Einflussnahme durch China über die Konfuzius-Institute auf Forschung und Lehre seien inakzeptabel. „Der RCDS wird sich weiterhin für eine freie und offene Debattenkultur an den deutschen Universitäten und Hochschulen einsetzen!“, so Bauernfeind weiter.

Mit der neuen Regierungskonstellation kommen auf den Studentenverband umfangreiche Aufgaben zu. Gerade SPD und Grüne haben ein grundlegend anderes Gesellschaftsverständnis, was auch bei der täglichen Gremienarbeiten an den Hochschulen deutlich wird. Wir müssen der Ampelkoalition kritisch-konstruktiv auf die Finger schauen, damit unsere Hochschulen und Studenten nicht vergessen werden. Als RCDS streiten wir für mehr studentischen Wohnungsbau statt Mietendeckel, für Exzellenz statt Gleichmacherei und eine bedarfsorientierte, studentenfreundliche Ausgestaltung der Rundfunkbeiträge. Die Behebung des Sanierungsstaus an den Hochschulen sowie die digitale Infrastruktur müssen ganz oben auf die politische Agenda. Wir haben viel vor!“, so Bauernfeind. Auf der Versammlung beschloss der RCDS unter anderem seinen Leitantrag Seite an Seite für die Freiheit mit den Studenten in Hong Kong, Belarus und Afghanistan.

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