Sodbrennen, Bauchkrämpfe oder Durchfall. Fast jeder musste diese Erfahrungen schon einmal machen. Doch was passiert, wenn diese Beschwerden alltäglich werden? Zum bundesweiten Magen-Darm-Tag am 6. November 2021 informiert Carsten Lepple, Sektionsleiter der Chirurgie der Asklepios Klinik Lindau im Rahmen einer Pressemitteilung über diese Erkrankungen.

Sodbrennen: Saures Brennen in Rachen, Speiseröhre und Magen

Der mit Sodbrennen verbundene brennende Schmerz im Rachen und Brustraum entsteht, wenn salzsäurehaltiger Magensaft in die Speiseröhre aufsteigt und dort die Schleimhaut reizt. Das kann mehrere Ursachen haben, wie zum Beispiel zu viel Magensäure, aber auch externe Reize wie Nikotin und Alkohol lösen Sodbrennen aus. Treten die Beschwerden regelmäßig auf, sollte man der Ursache auf den Grund gehen und einen Arzt aufsuchen. Dem Experten stehen dann verschiedene Diagnose- und Behandlungsmethoden zur Verfügung. „In der Regel wird Sodbrennen mit Tabletten behandelt, in bestimmten, aber sehr selten Fällen kommt zur Behandlung eine Operation in Frage. Das kann etwa der Fall sein, wenn eine Schwäche bzw. Funktionsstörung des Schließmuskels am Mageneingang vorliegt“, so Carsten Lepple, Sektionsleiter der Chirurgie der Asklepios Klinik Lindau.

Wenn Durchfall und Bauchschmerzen zum täglichen Problem werden

Neben Sodbrennen sind auch Bauchkrämpfe oder Durchfall unangenehme Beschwerden, mit denen wohl Jeder schon einmal zu kämpfen hatte.  Besonders belastend wird es, wenn diese zum alltäglichen Problem werden. Dann liegt häufig eine chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) vor, von der bundesweit etwa 300.000 Menschen über alle Altersgruppen hinweg betroffen sind. Zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gehören der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa.

Beides sind entzündliche Erkrankungen der Darmschleimhaut, deren vielfältige Ursachen noch nicht vollständig aufgeklärt sind. Durchfall und heftige Bauchkrämpfe, die über Wochen anhalten können, sind die Folge. Ursache ist meist eine Entzündung des Verdauungstraktes, die durch vielfältige Einflüsse und gelegentlich auf der Basis einer genetischen Veranlagung entstehen kann und dazu führt, dass unser Darm seine natürliche Barriere-Funktion gegenüber Bakterien und anderen Eindringlingen nicht mehr richtig ausüben kann.  Es kommt zu einer Entzündung, die am Ende nicht nur den Darm, sondern den gesamten Organismus betreffen kann.

Die Diagnose der Erkrankungen setzt sich aus verschiedenen Bausteinen, darunter der Endoskopie, der sogenannten Spiegelung des Verdauungstraktes, zusammen. Ist klar, woher die Beschwerden genau kommen, stehen dann verschiedene, in erster Linuie medikamentöse Behandlungswege offen.  „Eine Operation kann nötig werden, um einen Teil des entzündeten Darms zu entfernen oder Komplikationen der Krankheit zu behandeln“,  betont Chirurg Carsten Lepple. 

Der Magen-Darm-Tag  findet in Deutschland jährlich am 6. November 2021 statt und geht auf die Initiative der Gastro-Liga e.V. der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmediziun e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V zurück. 

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