Familien mit unheilbaren und lebensverkürzend erkrankten Kindern brauchen wegen ihren Herausforderungen Lebensfreude, Lebensqualität und Unterstützung im Alltag. Ambulante Kinderhospizarbeit setzt hier gezielt an. Doch in Deutschland werden von aktuell rund 50.000 betroffenen Kindern gerade einmal nur 7,2 Prozent Mädchen und Jungen begleitet. Bayern liegt mit circa vier Prozent deutlich unter dem Bundesschnitt. Jetzt hat in der St. Katharinenspitalstiftung die Regensburger Vertretung der Deutschen Kinderhospiz Dienste eröffnet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt in der Domstadt und dem Landkreis Regensburg allen etwa 210 betroffenen Kindern und Jugendlichen ein angemessenes Begleitangebot zu machen. Hierfür werden ab Dezember die ersten „Ehrenamtskurse“ durch eine hauptamtliche Koordinatorin organisiert. Interessierte können sich ab sofort für diese Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer per Email an kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-regensburg.de anmelden. Die ersten Familien sollen dann ab Februar angesprochen und in die Begleitung aufgenommen werden. Der Hospizdienst fungiert dabei auch als Lotse. So geht es nicht nur um die Begleitung des erkrankten Kindes oder der Geschwisterkinder, sondern auch um Hilfe bei Behördengängen, die Vermittlung weiterer Hilfsangebote oder die Organisation eines Aufenthalts in einer stationären Einrichtung. Weitere Informationen unter der neuen Website  https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/ oder in der Basispressemappe.

In Regensburg bieten aktuell zwei Dienste Hilfe für betroffene Familien. „Dabei gibt es in Stadt und Landkreis Regensburg etwa 210 Familien, die ein Kind haben, das von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen ist. Auch hier sind wir von einer bedarfsgerechten Versorgung weit entfernt, mehr als 180 Kinder warten noch auf eine Begleitung“, sagt Thorsten Haase. Er ist Projektleiter der „Deutschen Kinderhospiz Dienste“, die seit Anfang des Jahres auf die dramatische Unterversorgung in Deutschland mit der Kampagne „Wir lassen kein Kind allein – Kinderhospizarbeit in Deutschland sicherstellen!“ aufmerksam macht.

Gerade in Corona-Zeiten zeigt sich die Tragödie dieser Situation. Viele Familien sind isoliert und müssen mit der oft tragischen Situation völlig allein zurechtkommen. Ziel der im März neu gegründeten Organisation ist es, einen Paradigmenwechsel zu erreichen. Im ersten Schritt ist die Gründung von Diensten in den am meisten betroffenen Städten geplant – und bis zum Jahr 2030 soll die bedarfsgerechte Versorgung über alle Regionen Deutschlands gleichmäßig verteilt sein. Mehr als 500 Dienste wären bundesweit hierfür dringend nötig. Das Team rund um Thorsten Haase hat mit seinen Pilotprojekten in Dortmund und Bochum bereits bewiesen, dass es funktionieren kann. In Dortmund wurde innerhalb von zwei Jahren eine Begleitquote von etwa 30 Prozent erreicht.

Neben Regensburg ist ein weiterer Dienst in Schwerin bereits Anfang Oktober an den Start gegangen. In Frankfurt am Main eröffnete ein neuer Dienst bereits Anfang September 2021. Mit der Kampagne werden auch weitere Botschafter und Sponsoren für die Unterstützung dieser Ziele gesucht.

Wer beim Projekt der Deutschen Kinderhospiz Dienste ehrenamtlich helfen möchte oder sich für eine Begleitung interessiert, kann sich per Telefon oder per E-Mail melden.

Deutschen Kinderhospiz Dienstes in Regensburg

Am Brückenfuß 1-3, Telefon: 0941-46392370

kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-regensburg.de

https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/

Infoveranstaltungen für Interessenten finden am 17.11.21 und am 24.11.21 jeweils um 18:00 Uhr im Dienst statt.

Der erste Abend für den Ehrenamtskurs ist für den 01.12.21 um 18:00 Uhr geplant.

Über den Deutsche Kinderhospiz Dienste-Forum Dunkelbunt e.V.

Im Jahr 2018 fanden die Deutschen Kinderhospiz Dienste ihren Ursprung – mit dem Aufbau des Kinderhospizdienstes „Löwenzahn“ in Dortmund nach einem ganz neuen Konzept. Eine moderne Hilfestruktur sollte die Betroffenen über ein medizinisches Netzwerk ansprechen. Der Selbsthilfegedanke wurde durch den Hilfegedanken ersetzt. Emotionale und praktische Hürden zur Inanspruchnahme der Hilfe wurden konsequent auf ein Minimum gesenkt. Nach 24 Monaten, zehn davon unter Corona-Bedingungen, konnte der Dienst 45 Kinder und Jugendliche in der Begleitung begrüßen. Im April 2020 wurde das Konzept in Bochum erfolgreich auf einen zweiten Standort übertragen. Unter dem Motto „Wir lassen kein Kind allein – Kinderhospizarbeit in Deutschland sicherstellen!“ wird nun der dritte Schritt gegangen. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte Versorgung in ganz Deutschland auf Basis der Erfahrungen und Konzepte in Dortmund und Bochum innerhalb von zehn Jahren aufzubauen. Träger ist der Verein Forum Dunkelbunt e.V.. https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/

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