Franziska Sophie Geissler setzt sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Zeit auseinander und untersucht dabei ihre Wahrnehmung von Personen ihres Umfeldes zwischen Vergangenheit und Heute.

Ein Hot Dog Wagen, ein Campingkocher, diverse Vasen mit nativen Zeichnungen: Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind Motive alter Dia-Filme einer Amerika-Reise der Künstlerin und ihrer Familie vor 30 Jahren. Als Materialfundus dienen ihr neben den Filmen auch Dokumente einzelner Familienmitglieder: Franziska Sophie Geissler forderte sie auf, Orte und Dinge, die sie mit der Familie in Verbindung bringen dokumentarisch festzuhalten.

Jedes Familienmitglied erhielt ein leeres, handgebundenes Buch mit individuell ausgesuchten Angaben zu Titel, Größe und Umfang. Die Ausstellung zeigt sowohl diese handschriftlich ausgefüllten Bücher als auch die Reaktionen Geisslers auf diese Erinnerungen. So entstand eine Arbeitsreihe, welche die Vergangenheit in die Gegenwart holt, zu neuen Formen transformiert und sich dabei unterschiedlicher Techniken bedient wie raumgreifende Siebdruckarbeiten und Werke aus Pigment und Epoxidharz.

Begrüßung: Bernd Georg Milla, Geschäftsführer der Kunststiftung
Einführung: Dr. Eva-Marina Froitzheim, Kuratorin Kunstmuseum Stuttgart

Mit einem musikalischen Beitrag von Se-Mi Hwang (Percussion).

Franziska Sophie Geissler (*1982 in Lichtenfels, Bayern) lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie studierte Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Rolf Bier, Peter Chevalier, Dr. Felix Ensslin, Christian Jankowski, Ricarda Roggan und Dr. Anne Vieth. 2020 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Ihre Arbeiten wurden u.a. bei der Kleinplastiktriennale Fellbach, im Schaezlerpalais Augsburg, im Deutschen Museum München, im Textilmuseum Augsburg und in der Villa Merkel/Esslingen gezeigt.

Es gelten die jeweils aktuellen Regelungen zum Gesundheitsschutz gemäß der Verordnung der Landesregierung.

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