Die neue Straßenbahn für Berlin ist ein Star, schon bevor der erste Zug durchs Netz rollt. Vor einigen Wochen war beim Straßenbahntag auf dem Betriebshof in Köpenick ein lebensgroßes Modell, ein sogenanntes Mockup, zu sehen Die Resonanz war riesig, die Zeitfester für eine eingehende Besichtigung schnell ausgebucht. Nun haben alle Fans der Straßenbahn die Chance, das Modell ganz ausgiebig zu erkunden – und das ganz bequem am PC, Laptop, Smartphone oder Tablet.

Ab sofort gibt es auf meinetram.de ein virtuell begehbares 360°-Modell. Per Mausklick oder Fingerwischen geht es durch Fahrgastraum, Multifunktionsabteil und Fahrer*innen-Arbeitsplatz.  Dank der hohen Auflösung lässt sich in jeden Winkel hineinzoomen. Per Klick auf gelb markierte Infopunkte gibt es zusätzliche Informationen, beispielsweise zum Lichtkonzept oder zu Notrufeinrichtungen. Ganz nebenbei erfahren Neugierige, warum ein Navi manchmal auch in der Straßenbahn sinnvoll ist, obwohl sie auf Schienen fährt.

Erstellt wurde das 360°-Modell von der TeamOn GmbH. Die Grundlage bilden rund 200 Einzelaufnahmen aus dem Mockup. Mehr als 140 Millionen Pixel sorgen für eine hohe Detailschärfe.

Lange Züge für die M4

Die ersten „echten“ Fahrzeuge der neuen Straßenbahn-Generation sollen voraussichtlich Ende 2022 nach Berlin kommen und 2023 in den Linieneinsatz gehen. Ein Rahmenvertrag sieht die Lieferung von bis zu 117 neuen Zweirichtungsfahrzeugen vor. Er umfasst Modelle in zwei Fahrzeuglängen, 30 und 50 Meter. Eine Berlin-Premiere feiern dabei die 50-Meter-Züge. Sie sollen auf der besonders stark nachgefragten Linie M4 eingesetzt werden, wo derzeit Fahrzeuge des Typs GT6 in Doppeltraktion fahren. Die 30-Meter-Versionen ersetzen die bisherigen GT6 vor allem im Südosten Berlins. Mit dem deutlich erhöhten Platzangebot zeigt die BVG auch auf der Fahrzeugseite, dass die Straßenbahn in Berlin klar auf Wachstumskurs ist.

Das Mindestvergabevolumen für den Auftrag beträgt rund 350 Millionen Euro. Zusätzlich wurde eine Ersatzteilversorgung durch den Fahrzeughersteller für mehr als 30 Jahre vereinbart. Lieferungen aus dem Rahmenvertrag erfolgen bis 2033.

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