Zum neuen Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen“ zwischen SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP erklärt Johannes Schwörer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie:

„Der Koalitionsvertrag sendet ein Signal des Aufbruchs, lässt aber noch vieles Konkretes vermissen, um die schnelle Transformation der Industrie unter Beibehaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu bewältigen. Wir begrüßen die große Bedeutung, die der multifunktionale Rohstoff Holz im Koalitionsvertrag einnimmt. Hierzu zählen die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und die geplante Holzbauoffensive. Beides unterstreicht die wichtige klimaschützende und wirtschaftliche Rolle des Holzes.  Dennoch sehen wir auch Widersprüche: Die Vorstellung von stärkerer Verwendung heimischer Rohstoffe bei gleichzeitiger Einschränkung der Waldnutzung ist konträr.

Der Klimawandel, die Corona-Pandemie und die demografische Entwicklung sind große Herausforderungen für die Branche und für die Gesellschaft insgesamt. Daher brauchen wir mutige und starke politische Entscheidungen, die Perspektiven erkennen lassen. Der Verzicht auf Steuererhöhungen und die geplanten Entlastungen bei den Stromkosten durch den Wegfall der EEG-Umlage sind kleine Schritte in die richtige Richtung.“

Über den Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V.

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) vertritt die wirtschaftlichen, politischen und technischen Interessen der Holzindustrie mit rund 200.000 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von ca. 42,2 Mrd. Euro. Dabei erstreckt sich das Spektrum über die gesamte Wertschöpfungskette entlang des Werkstoffes Holz: von der Sägeindustrie, der industriellen Holzbe- und -verarbeitung über die Möbelindustrie bis hin zum Bauen mit Holz sowie der Holzpackmittelindustrie. Alle vertretenen Interessen vereint der Einsatz für den natürlichen und vielfältigen Werkstoff Holz.

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