Mit der rasanten Verwechslungskomödie „Ernst ist das Leben (Bunbury)“ von Oscar Wilde startet das Staatstheater Darmstadt am 29.01. in die zweite Premierenhälfte der Spielzeit.

Die Lebemänner Algernon und Jack erfinden zwei Alibibiografien, um ihren Vergnügungen unbehelligt nachgehen zu können: Algernon den kranken Freund namens Bunbury, um aufs Land fahren zu können, Jack seinen Bruder Ernst, um Gründe zu haben, in die Stadt zu fahren. Doch die Dinge werden komplizierter, als sich Jack alias Ernst in der Stadt in Algernons Cousine Gwendoline verliebt und Algernon als Jacks Bruder Ernst Gefallen an Cecily auf dem Land findet.

Die Komödie ist ein Spiel mit Identitäten, die anhand von äußerlichen Merkmalen spielerisch zusammengebaut werden. „Uns interessiert dabei besonders, wie auch in der absoluten Oberflächlichkeit spürbar werden kann, dass etwas hinter der Fassade steckt.“, beschreibt Regisseur Andreas Merz Raykov. „Das, was dahinter steckt, führt nicht nur in die Abgründe der (sehr reichen) Figuren, sondern legt offen, was die empathielose Oberflächlichkeit weniger privilegierte Menschen kostet.“, ergänzt Dramaturgin Christina Zintl. Für die verschiedenen Identitäten schlüpfen die Spieler*innen in üppige, fantastische Kostüme, die auch mit Weiblichkeit und Männlichkeit spielen.

Das Bühnenbild lädt mit eindrücklichen Wanddekorationen und allerhand Mobiliar und Requisiten zu einer Reise in die Lebzeit Oscar Wildes. Außerdem werden Buren-Ziegen aus Eppertshausen bei Dieburg einen Auftritt in der Inszenierung haben.

Regisseur Andreas Merz Raykov war zuletzt am Haus für die beiden erfolgreichen Inszenierungen „Der Idiot“ und „Der Diener zweier Herren“.

MIT Ali Berber, Gabriele Drechsel, Marielle Layher, Natalja Maas (Studentin der HDMK Stuttgart), Anabel Möbius,   Béla Milan Uhrlau, Jörg Zirnstein, Mathias Znidarec

Statisterie des Staatstheaters Darmstadt
REGIE Andreas Merz Raykov   BÜHNE Benjamin Schönecker   KOSTÜM Veronika Bleffert   MUSIKTimo Willecke   DRAMATURGIE Christina Zintl

Ernst ist das Leben (Bunbury)
von Oscar Wilde / Deutsche Fassung von Elfriede Jelinek / nach einer Übersetzung von Karin Rausch
Premiere am 29. Januar, 19:30 Uhr / Kammerspiele
Weitere Vorstellungen am 04., 10. und 27. FebruarEinzelkarten 12 bis 38,50 Euro
Weitere Vorstellungen unter STAATSTHEATER-DARMSTADT.DE

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