Die Izu-Peninsula entwickelt sich immer mehr zu einer der beliebtesten Radfahrdestinationen Japans. Einer der Gründe ist sicher die sehr gute Erreichbarkeit der Region, da die Izu-Peninsula nur eine knappe Fahrstunde mit dem Shinkansen von Tokio entfernt liegt. Zum anderen besticht die Region durch hügeliges und sehr abwechslungsreiches Gelände, traumhafte und weitestgehend vom Autoverkehr unbenutzte, aber sehr gut ausgebaute Küstenstraßen und besonders herausforderndes Off-Road-Terrain. Für Abwechslung sorgen zudem herrliche Strände, pittoreske Onsen-Orte, Wasabi-Felder, beeindruckende Wasserfälle und atemberaubende Ausblicke auf den Mt. Fuji.

Alles begann bereits 1965 als in Folge der 1961 in Kraft getretenen „Sport Promotion Law“ und der Olympischen Spiele in 1964 ein Radfahrboom ausgelöst wurde. Zu dieser Zeit wurde in Shuzenji, dem ältesten Onsen-Ort der Region, das Japan Cycling Sports Center (CSC) eröffnet. Drei Jahre später wurde hier Japans erste Keirin Schule eingeweiht. In 2011 eröffnete das erste Velodrom – ein weiteres folgte 2019. 2002 wurde das Continental Cycling Center als nur eines von 8 Elite-Radsportzentren weltweit durch die Union Cyclist International (UCI) gegründet. Hier werden Spitzensportler aller Kontinente trainiert, um anschließend an globalen Veranstaltungen, wie zum Beispiel den Olympischen Spielen und den UCI World Championships, teilzunehmen. Die UCI war es auch, die in 2005 die Region Izu-Peninsula in die Tour of Japan, Japans größtes, professionelles Radrennen, aufnahm. Hieraus entwickelten sich viele weitere Radsportveranstaltungen.

Endgültig aus dem Schatten anderer bekannter Radregionen in Japan trat die Izu-Peninsula, als sie als Austragungsort aller wichtigen Radveranstaltungen während der Olympischen Spiele 2020 ausgewählt wurde. Das geschah zwar anfänglich hauptsächlich aus Kostengründen, weil der Bau eines neuen Velodroms in Tokio einfach zu teuer geworden wäre, aber schon schnell wurde klar, dass das in 2018 aufwändig modernisierte Stadium ohne weiteres über die benötige Ausstattung für so ein Großereignis verfügte.

Diesen Schwung nutzten die Kommunen vor Ort, um den Radsport noch weiter nach vorne zu bringen. Es wurden Radverleih-Startups unterstützt, Radstrecken verschiedener Schwierigkeitsgrade erschlossen oder vorhandene weiter ausgebaut, Kartenmaterial erarbeitet und Hinweisschilder platziert. Bis dahin warb die Region, die als Naherholungsziel der Bewohner Tokios gilt,  hauptsächlich mit seinen schönen Stränden, Wassersport, Onsen-Orten und vielseitigen Wandermöglichkeiten. Radfahren war nur eine unter vielen Aktivitäten. Doch nun wurden zusätzlich 200 sogenannte Radstopps in Geschäften, Restaurants und öffentlichen Gebäuden errichtet, wo Radfahrer Zubehör und Reparatur-Ausstattung erwerben können. Zudem wurden Verkaufsautomaten mit Schläuchen, Pumpen und weiterer Ausstattung aufgestellt. Einige Busse, Züge und auch Taxen wurden als „Pannenhelfer“ ausgestattet. Es entstanden fahrradfreundliche Cafés, Restaurants und Hotels wie zum Beispiel das Kona Stay und das ganz neu eröffnete Ju-Za Cycle Yado Minamiizu.

Im malerischen Ort Izunokumi eröffnete die X Base, ein Paradies für Radsportbegeisterte, die Touren, Workshops und Leihräder von Merida anbietet. Es wurde zudem eine App entwickelt (Cycleball Mobile App), die verschiedene Radstrecken bereithält, die auch die schönsten Ecken der Izu-Peninsula beinhalten – von den Stränden im Südosten, den beeindruckenden Felsformationen im Westen bis hin zur hügeligen Bergregion, Wasserfällen und Vulkankegeln.

So langsam finden auch immer mehr Japaner gefallen am Radfahren – bis dato war dies für sie oftmals einfach nur ein Mittel, um von A nach B zu kommen. Mittlerweile gibt es auch viele Anbieter von geführten Radtouren wie zum Beispiel Ride Japan.

Während der Corona-Krise gewann zum Beispiel der 240 Kilometer lange Izu Circuit immer mehr an Beliebtheit. Die Strecke wartet mit einem Gesamtanstieg von mehr als 3.776 Höhenmetern auf (höher als der Mt. Fuji) und ist aus diesem Grund die ultimative Herausforderung für Radsportfans. Es gibt aber auch eine große Auswahl an Strecken für Genussradler, wie zum Beispiel die Route am Kano River. Hier findet man Touren zwischen 8 und 94 Kilometern Länge. Geführte Radausflüge verlaufen ganz moderat entlang des Flusses vorbei an Wasabi-Feldern und an klaren Tagen kann man von einigen Stellen aus den heiligen Berg in der Ferne erblicken, was sicher eine der schönsten Belohnungen für einen Tag im Sattel darstellt.

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