Roman. Erscheint am 23.2.2022. Aus dem Russischen von Ruth Altenhofer. Auch als eBook und Hörbuch-Download, gelesen von Nils Brünnig.

»Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich zeigen wollte, dass Mord nicht die einzige Art ist, auf Journalisten Druck auszuüben. Reporter rücken in den Fokus, wenn sie ermordet werden, aber wenn sie jahrelang buchstäblich in den Wahnsinn getrieben werden, kräht kein Hahn danach.«
Sasha Filipenko im Diogenes Interview.

Ein Roman, nah an der Realität, von einem mutigen Kritiker der Zustände in Russland und seinem Heimatland Belarus. Ein idealistischer Journalist legt sich mit einem Oligarchen an. Worauf dieser den Befehl gibt, ihn fertigzumachen. Die Hetzjagd ist eröffnet. Temporeich, hart und brillant geschrieben. Sasha Filipenko hat lange in St. Petersburg gelebt. Er befindet sich seit 2020 außerhalb von Russland, mit wechselnden Wohnorten in Europa, weil eine Rückkehr für ihn nicht mehr sicher ist. Sasha Filipenko steht für Interviews auf Russisch zur aktuellen politischen Lage in Belarus und Russland zur Verfügung. Wir vermitteln bei Bedarf eine Dolmetscherin.

Vorabexemplare erhältlich seit dem 11.1.2022. Lese- und Pressereise. Leipziger Buchmesse.

Sasha Filipenko im schriftlichen Interview.

Sasha Filipenko auf Instagram.

Sasha Filipenko

Sasha Filipenko, geboren 1984 in Minsk, ist ein belarussischer Schriftsteller, der auf Russisch schreibt. Nach einer abgebrochenen klassischen Musikausbildung studierte er Literatur in St. Petersburg und arbeitete als Journalist, Drehbuchautor, Gag-Schreiber für eine Satireshow und als Fernsehmoderator. Die Jagd ist nach Rote Kreuze und Der ehemalige Sohn sein dritter Roman, der auf Deutsch erscheint, und wurde in Russland für den Big Book Award und den russischen Booker-Preis nominiert. Sasha Filipenko ist leidenschaftlicher Fußballfan.

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Sasha Filipenko im Diogenes Interview

»Die Literatur zeigt auf, wie bestimmte Mechanismen funktionieren, wie auf Journalisten Jagd gemacht wird. Dass auch Diktaturen sich weiterentwickeln, wenn es darum geht, unliebsame Journalisten loszuwerden: Sie nehmen nicht mehr den direkten Weg und erschießen sie, sondern gehen subtiler vor. Ich wollte zeigen, wie man heute Reporter ›elegant‹ zum Schweigen zu bringen versucht.«
Sasha Filipenko

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