41,7 Prozent der im Januar 2022 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) verfügten über einen alternativen Antrieb (Elektro (BEV)*, Hybrid, Plug-In, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff). Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Anteil alternativer Antriebsarten um +13,6 Prozent. Auf Neuwagen mit einem Elektroantrieb (Elektro (BEV)*, Plug-In, Brennstoffzelle) entfiel mit 21,6 Prozent (-0,5 %) mehr als ein Fünftel aller Neuzulassungen. Elektro (BEV)*-Pkw erreichten im Berichtszeitraum einen Neuzulassungsanteil von 11,3 Prozent und damit ein Plus von +17,7 Prozent.

Bei den alternativ angetriebenen Pkw deutscher Marken erreichte Audi innerhalb seiner Neuwagenflotte einen Anteil von 70,3 Prozent (-1,3 %). 63,1 Prozent der BMW-Neuwagen verfügten über einen alternativen Antrieb (+9,9 %), bei Mercedes waren es 54,5 Prozent (+35,2 %) und bei Ford 49,9 Prozent (+42,6 %). Wachsende Anteile zeigten sich auch bei Mini (28,2 %/+24,8 %) und Opel (18,6 %/+82,4 %), die Anteile bei Porsche (22,6 %/-10,3 %) und VW (13,6 %/-40,1 %) waren hingegen rückläufig.

42,6 Prozent aller neu zugelassenen Pkw mit alternativem Antrieb entfielen auf die Importmarken. Dabei erreichten Suzuki (98,7 %/-1,3 %) und Honda (91,7 %/+13,5 %) innerhalb ihrer Neuzulassungsflotte jeweils Anteilswerte von über 90 Prozent. Unter den volumenstärkeren Importmarken kamen Volvo (88,7 %/-3,8 %), Lexus (86,5 %/-0,6 %), Land Rover (86,2 %/-2,4 %) und Toyota (73,7 %/+39,8 %) auf Anteile von jeweils mehr als 70 Prozent.

Die deutschen Marken erreichten bei den Pkw-Neuzulassungen mit Elektroantrieb zusammen einen Anteil von 57,1 Prozent. Mercedes (28,2 %/-0,4 %), Mini (28,2 %/+24,8 %) und BMW (27,3 %/-2,5 %) erreichten innerhalb ihrer Neuzulassungsflotte einen Anteil von mehr als 25 Prozent, wobei Mercedes mit 5.277 Einheiten die meisten Neuwagen mit Elektroantrieb zur Zulassung brachte. Bei Audi (23,1 %/-1,3 %) und Porsche (21,8 %/-13,5 %) waren mehr als ein Fünftel der Neuwagen mit einem Elektroantrieb ausgestattet. Opel (18,6 %/+82,4 %), Ford (14,7 %/+14,0 %) und VW (10,9 %/-47,3 %) erreichten ebenfalls zweistellige Anteilswerte.

Die Importmarke Lynk & Co wies mit 208 Neuwagen mit Elektroantrieb Anteile von mehr als 90 Prozent in ihrer Neuzulassungsflotte auf, einen Anteil von jeweils 100 Prozent erreichten die Marken MG Roewe mit 179 Neuwagen und Polestar mit 174 Neuwagen. Anteile von mehr als 40 Prozent innerhalb ihrer Neuzulassungsflotte erreichten Jeep (58,0 %/ +202,1 %), DS (49,1 %/+68,2 %), Volvo (47,5 %/-3,8 %) und Peugeot (47,0 %/+55,6 %). Hyundai brachte mit 2.527 Einheiten unter den Importmarken die meisten Neuwagen mit einem Elektroantrieb auf die Straße.

Smart brachte ausschließlich Elektrofahrzeuge (BEV)* (Flottenanteil 100 %) zur Neuzulassung. Die deutschen Marken Mini (20,9 %/+194,4 %), Opel (15,7 %/+118,1 %), Porsche (12,7 %/-11,8 %) und Audi (10,2 %/+85,5 %) erreichten in ihrer Neuzulassungsflotte jeweils zweistellige Anteile. Mit einem Anteil von 7,5 Prozent und 2.755 neuen Elektrofahrzeugen (BEV)* war VW im Januar 2022 insgesamt die volumenstärkste Marke.

Bei den Importmarken war Tesla mit einem Anteil von 100 Prozent die anteilstärkste Marke bei den Elektrofahrzeugen (BEV)*. Polestar erreichte im Berichtszeitraum einen Flottenanteil von 98,9 Prozent (-0,4 %), MG Roewe 43,6 Prozent. Hyundai (31,4 %/ +3,0 %), und Fiat (30,7 %/+186,9 %) erreichten jeweils Anteile von über 30 Prozent innerhalb ihrer Neuzulassungsflotte wobei Hyundai mit 2.048 Elektrofahrzeugen (BEV)* die volumenstärkste Importmarke war.

* BEV= Battery Electric Vehicle, Fahrzeuge mit ausschließlich elektrischer Energiequelle

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