Während die unternehmerischen Insolvenzen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg im vergangenen Jahr leicht gestiegen sind, haben die Verbraucherinsolvenzen deutlich zugenommen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Creditreform Bonn. Demnach nahmen die Unternehmensinsolvenzen von 127 (2020) um 17 Prozent auf 148 (2021) zu. Die Verbraucherinsolvenzen stiegen im gleichen Zeitraum um 92 Prozent von 431 auf 829. „Die auf den ersten Blick stabilen Zahlen bei den Unternehmensinsolvenzen werden durch die Zuwächse bei den Verbraucherinsolvenzen, wo sich auch Einzelunternehmen, Freiberufler und Soloselbstständige hinter Verbergen, relativiert“, sagt Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Jörg Rossen, Geschäftsführer der Creditreform Bonn Trier Rossen Eberhard GmbH & Co. KG, weist dabei auf gegenläufige Effekte bei den Verbraucherinsolvenzen hin: „Zwar waren jüngere Schuldner mit erfahrungsgemäß geringeren Schuldenbeträgen in den vergangenen zwei Jahren zunehmend in der Lage ihre Problemlagen aufzulösen, doch kommt zum Einen ein Nachholeffekt aus der Verzögerung der Anmeldung von 2020 nach 2021 wegen der Verkürzung der Restschuldbefreiungsperiode auf drei Jahre hinzu.“ Zum Anderen verweist Rosenstock auf die Zunahme der Insolvenzverfahren durch Lockdown und die Einschränkungen im Geschäftsleben bei Unternehmen sowie Einzelunternehmen, Freiberuflern und Soloselbständigen.
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