Seit fünf Jahren arbeitet das Johannes-Landenberger Förderzentrum nach dem Pörnbacher Konzept. Damit wird es schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen ermöglicht, einen Teil des Tages nicht im Rollstuhl verbringen zu müssen. In der Bauchlage gibt man ihnen die Möglichkeit, ihre unmittelbare Umgebung zu erkunden. Es wird dort angeknüpft, wo sie mit ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung im Kleinkindalter stehen geblieben sind. Mehrere Schüler verfügen über einen speziell für sie angefertigten Keil. Mit interessanten Lehr- und Spielmaterialien versuchen die Pädagogen, die Kinder und Jugendliche neugierig zu machen, um in die Aktion oder das Spiel zu kommen.

„Zur Unterstützung der Bauchlage benutzen wir die Keillagerung nach Pörnbacher. Sie bewirkt eine unmittelbare Druckstreckreaktion mit Körperschwerpunktregulierung. Kopf- und Brustkorb richten sich dabei durch Abhebung mit involviertem Einsatz der Arme auf. Zugleich wird eine freie Mund-, Schluck- und Sprechmotorik ermöglicht. Durch die Verbesserung der Organisation und Aktivierung der Gesamtsymmetrie unter

Sicherung der Tiefatmung werden entscheidende Stabilisierungsfaktoren intensiviert“, sagt Projektverantwortliche Bärbel Ersfeld.
Sie ist froh, dass die Arbeit nach diesem Konzept an der Schule ein wichtiger pädagogischer Bestandteil geworden ist und nun sogar Kolleginnen und Kollegen zur Anwendung dieser Therapie ausgebildet wurden. 

14 Kolleginnen und Kollegen der Schule haben nun die fünfteilige Seminarreihe zum Pörnbacher für Pädagogen erfolgreich abgeschlossen. Die Dozentin und Lehrtherapeutin für das Pörnbacher ® Therapiekonzept Frau Nina Glaesner Anschütz vermittelte in der Seminarreihe theoretische und praktische Inhalte zur Lagerungstheorie, Reizverstärkung an den Zonen der Körper-Kontakt-Matrix, Angebote zum Aktivieren der Mundmotorik, Seh- und Hörentwicklung sowie zur geistigen Entwicklung. All das ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Erleichterung und Abwechslung im Alltag.

Die Anschaffung der Keilelemente und auch die Weiterbildung konnte das Förderzentrum nun dank der großzügigen Unterstützung des Verbandes der Wohlfahrtsbriefmarken, der Share Value Stiftung und Thüringen hilft umsetzen.

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