Über Jahrhunderte haben Gesellschaften und Kulturen verschiedene Formen des Gedenkens und des Umgangs mit dem Tod entwickelt. In ›Dances of Death‹ widmet sich der Choreograph Michiel Vandevelde dem Phänomen der Totentänze – die Deutschlandpremiere ist am 11.03. (Folgetermin am 12.03.) bei PACT Zollverein zu sehen.

Rituale begleiten Menschen durch das Leben, so auch im Umgang mit dem Tod. Michiel Vandevelde beschäftigte sich für ›Dances of Death‹ (11. & 12.03., Deutschlandpremiere) mit verschiedenen tänzerischen Auseinandersetzungen mit dem komplexen und aufreibenden Thema – von der italienischen Tarantella bis hin zu einer zeitgenössischen interpretation sogenannter „Totentänze“. Neben seinen historischen Recherchen lässt Vandevelde 16mm-Aufnahmen von Choreographien seiner verstorbenen Mutter einfließen, deren Bewegungsrepertoire von kollektiven, folkloristischen ebenso wie von modernem Tanz beeinflusst war.

Fünf Tänzer:innen und eine Sängerin erschaffen mit ›Dances of Death‹ eine Erfahrung höchster physischer Intensität. Beginnend in der fernen Vergangenheit bis hin zur jüngeren Geschichte nehmen die Performer:innen das Publikum mit auf eine Zeitreise, in der verschiedene Assoziationen rund um die sogenannten „Totentänze“ anklingen. Aus der Asche der Vergangenheit entsteht Neues: die Performer:innen tanzen, atmen, singen, lachen und weinen in einem Kreislauf aus Leben und Tod. Wie können Menschen der verdrängten Vorstellung des Todes begegnen? In ›Dances of Death‹ versuchen die Performer:innen im Tanz einen Umgang mit unserer Endlichkeit zu finden: wie könnte ein Totentanz heute aussehen?

Über Michiel Vandevelde
Michiel Vandevelde studierte Tanz und Choreographie bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Er ist Choreograph, Autor und aktuell Kurator für Performing Arts am internationalen Kunstzentrum DE SINGEL in Antwerpen. Zu seinen neuesten Arbeiten, die verschiedene Momente der Tanzgeschichte zum Ausgangspunkt nehmen, zählen ›Ends of Worlds‹ (2019), ›Neuer Neuer Neuer Tanz‹ (entwickelt mit dem Folkwang Tanzstudio bei PACT in 2019), ›The Goldberg Variations‹ (2020) und ›Dances of Death‹ (2021). Mit ›Ghosts of the Past‹ (2021) brachte Vandevelde diese Arbeiten in einer filmischen Ausstellung zusammen und machte damit die Querverbindungen und wiederkehrenden Fragestellungen greifbar.

Termine ­

Fr 11.03. | 20 Uhr
Sa 12.03. | 20 Uhr
– Deutschlandpremiere / Koproduktion –
Michiel Vandevelde
›Dances of Death‹
Tanz / Performance
VVK 15 € / erm. 10 €; AK 20 € / erm. 15 € 

Tickets:
Online: https://tickets.pact-zollverein.de  
 
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