Ich habe mich immer schon gerne zur Politik geäussert – und bin auch genügend dafür kritisiert worden. Wobei ich mich bei der Politik meistens auf das beschränke, wovon ich glaube, dass wir etwas davon verstehen: Alles rund um die Pflanzen, und wie wir als Gesellschaft und als Staat damit umgehen, Pflanzenpässe, Pflanzenverbote…. Das alles kommt mir jetzt ziemlich lächerlich vor, wo wir täglich ohnmächtig eine Geschichtswende beobachten müssen, die wir alle gefürchtet, aber so nicht erwartet haben: Krieg wird über 75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg wieder ein Mittel der Politik.

Die Politik angesichts von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen die Menschen

Habe ich Politik gesagt? Auch hier müssen wir lernen, das, was wir täglich in den Nachrichten über die Ukraine sehen und lesen, als das zu benennen, was es ist: Ein Verbrechen gegen die Menschen und die Menschlichkeit. Und: Wir alle müssen uns fragen, ob wir unsere früheren und vielleicht auch blauäugigen Meinungen und Einstellung nicht überdenken müssen. Ich auch: Ich war gegenüber unserer Schweizer Armee immer sehr kritisch eingestellt – und das ist angesichts der aktuellen Ereignisse wohl falsch. Ich bin froh darüber, dass in Europa, aber auch speziell in Deutschland und in der Schweiz, in den Heimatländern unserer Firmen, dieser Prozess (Pflugscharen sind ein Segen, aber leider brauchen wir auch Schwerter) in Gang gekommen ist. Die Schweiz tut gut daran, sich nicht nur immer hinter der Neutralität zu verstecken, denn was könnte Neutralität angesichts von Verbrechen wirklich ausrichten? Wer kann neutral bleiben, wenn fliehende Menschen, Zivilisten, Eltern und Kinder ermordet werden? Und auch Deutschland muss drei Generationen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs seine Verantwortung in Europa wahrnehmen.

Was können wir tun?

Bei der Frage ‚Schwerter oder Pflugscharen‘ sind wir in der glücklichen, aber ziemlich unverdienten Lage, dass wir uns aktuell nicht entscheiden müssen: Pflugschar, Pflanze und Spaten sind unser Metier, nicht das Schwert. Aber ich möchte auch nicht verhehlen, dass ich (wie wir alle oder doch die meisten) den heroischen Widerstand, die Resistenz und Resilienz des Ukrainischen Volkes und ihrer politischen, demokratisch gewählten Führer bewundere. Punkt. 

Wir sehen aber auch das unendliche Leid, dass durch den unbegründeten, durch nichts zu rechtfertigenden russischen Invasionskrieg verursacht wird. Hier müssen wir helfen.

10% Aktion für die Menschen in der Ukraine

Wir haben uns entschlossen, in dieser Woche 10% unseres Umsatzes über Lubera.com für die Ukraine-Hilfe (vor Ort und auch für die Flüchtlinge) zu spenden. Und zwar von Montag 7. März bis und mit Montag 14. März. Wenn Sie jetzt bei Lubera bestellen, erhalten Sie nicht nur exklusive und wunderschöne Pflanzen (was an und für sich schon gut ist) – Sie helfen auch mit 10% Ihres bezahlten Preises den Ukrainerinnen und Ukrainern.

Wieviel spenden wir?

Genau 10% des erzielten Umsatzes online. Dazu werden wir jeden Tag auf dieser Seite die aktuellen Umsätze und Spendenergebnisse veröffentlichen, so dass das transparent für Sie einsehbar ist – jeweils getrennt die Spenden die über die Umsätze zustandegekommen sind, in Sfr. und in Euro. Ebenso werden wir Ende Woche nochmals einen Gartenbrief losschicken, um so über das Zwischenergebnis zu orientieren. Zusätzlich und unabhängig davon hat sich auch unsere Schwesterfirma Lubera Edibles GmbH in Strullendorf bei Bamberg entschieden, 5’000.- Euro zu spenden.

Für welche Organisationen spenden wir?

Auch die Auszahlung und die Ziele unserer und letztlich auch Ihrer Spenden werden wir hier auf der Seite laufend veröffentlichen, so dass Sie sehen, wohin das Geld geht. Alles gesammelte Geld soll im März ausgezahlt werden. Wir möchten die Spendeziele gezielt auswählen und wenn möglich kleinere Aktionen bevorzugen, die über gesicherte Kontakte in der Ukraine verfügen.

Wo haben wir schon gespendet?

In Vorausschau auf die laufende Spendenaktion haben wir schon letzte Woche 5000 sFr. ausgezahlt. Das Geld geht an eine lokale Aktion in der Schweiz: Die Landwirtschaftliche Schule Rheinhof und die assoziierte Firma Rhytop unter der Leitung von Hans Oppliger, einem erfahrenen Landwirtschaftsexperten und Lehrer (und Lokalpolitiker) haben in den letzten Jahren regelmässig ukrainische Praktikanten für die Landwirtschaft vermittelt – und sie benutzen jetzt die dadurch zustandegekommenen Freundschaften und Kontakte in der Ukraine, um Hilfsmaterial zu schicken und auch konkret zu verteilen. Mit unserer (mit Ihrer) Spende werden vor allem die Transporte der gesammelten Hilfsgüter finanziert. Die ersten Lieferungen sind auch schon in der Westukraine angekommen. Wir haben auch Berichte und Bilder erhalten, die wir aber nicht veröffentlichen dürfen. Unten zeigen wir ein paar Bilder, für die wir die Erlaubnis zur Veröffentlichung erhalten haben.Natürlich werden wir in den nächsten Tagen auch die ersten Spenden für Deutsche Hilfsaktionen machen. Wenn Sie konkrete Projekte kennen, die Sie für unterstützungswürdig halten, sind wir über Hinweise und Kontakte dankbar. Sie können uns eine Email an info@lubera.com senden. Ansonsten werden wir auch die grossen Sammelaktionen der Caritas und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) berücksichtigen.

Spendenauszahlungen

1. März 2022: 5’000 sFr. an Verein Humanitäre Nothilfe Ukraine, Rheinhofstrasse 11, CH-9465 Salez, IBAN CH69 8080 8009 4301 9355 6, Raiffeisenbank Sennwald CH; Gründungsmitglieder Hans Oppliger Kantonsrat, Hildegard Fässler (ehem. Nationalrätin und Fraktionspräsidentin der SP Schweiz) und viele weitere Persönlichkeiten.

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