Am 24. und 25. April 2022 trafen sich über 60 Mitarbeiter*innen aus brandenburgischen Museen zur Jahresversammlung des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e.V. im Ofen- und Keramikmuseum / Hedwig Bollhagen Museum Velten. Das Treffen stand unter dem Motto „Offene Sammlungen für eine offene Gesellschaft“. Die Museumsleute diskutierten hier unter anderem über die neuen OpenAccess-Leitlinien des Museumsverbands. Mit diesen Leitlinien möchte der Verband für eine offene Haltung der Museen im Umgang mit ihren digitalen Sammlungsbeständen werben. "Es ist unsere Überzeugung, dass Offenheit von Museen im Umgang mit ihrem Wissen und den digitalen Präsentationen ihrer Objekte ihre Rolle als Orte der Bildung, der Unterhaltung, des Auslebens von Kreativität und Kunstfertigkeit, des Forschens und des gesellschaftlichen Miteinanders in einer zunehmend digitalen Welt stärkt. Ihre Relevanz für die Gesellschaft wird damit zugleich sichtbarer und erfahrbarer, nicht zuletzt auch für Akteure des lokalen und regionalen Gewerbes und des Tourismus.", heißt es in den Leitlinien. (https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/open-access/) Das Thema Offenheit blieb auf der Jahresverammlung aber nicht auf das Digitale beschränkt. Einen lebhaften Austausch gab es auch über Chancen und Probleme bei einer stärkeren Öffnung von Depots und Sammlungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger oder zu der Frage, wie weit die Öffetnlichkeit z. B. in die Erarbeitung von Ausstellungen einbezogen werden kann und sollte.

Gute Nachrichten überbrachte zu Beginn der Versammlung Karin Melzer, Leiterin des Referats Museen, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Erinnerungskultur, Kulturgutschutz des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur. In ihrem Grußwort teilte Melzer mit, dass die Förderung der Geschäftsstelle des Museumsverbands Brandenburg zukünftig (um 15.000 Euro auf 290.000 Euro pro Jahr) aufgestockt wird.

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