Der Seesegelauftakt des Jahres vor Kiel erforderte viel Gespür für Wind. So erlebten die 37 Crews bei der MaiOR eine Windlotterie der besonderen Art, Flaute und Dreher bis zu 180 Grad wirbelten die Yachten im Wechselspiel der Führung durcheinander. Dennoch genossen die Aktiven den Saisonauftakt, nachdem die MaiOR zwei Jahre lang Corona-bedingt ausgefallen war. Insgesamt 25 ORC-Yachten, davon zwei aus Dänemark, eine Yacht mit der Nationenflagge GBR und eine mit MLT, sowie zwölf J/70 gingen vom 29. April bis 1. Mai an den Start. Viel Lob für die Wettfahrtleitung und der Wunsch nach mehr und konstantem Wind zeichneten die MaiOR 2022 aus, die mit überraschenden neuen Yachten und bekannten Siegern aufwartete. So sicherten sich die „Intermezzo“ (Jens Kuphal/Berlin) in der Klasse ORC I/II, die „Freya“ (Nick Heuwinkel/Kiel) in ORC III/IV und Carsten Kemmling (Hamburg) mit seiner Crew in der J/70 die ersten Siege dieser Seesegel-Saison. 

Wie schwer es ist, Yardstick- und ORC-Yachten gemeinsam auf die Regattabahn zu bringen, zeigte sich bei der MaiOR. Es ging keine Yardstick-Meldung ein, und die ORC-Eigner bevorzugen mehr Wettfahrten anstelle eines Up-and-Downs und einer Mittelstrecke pro Tag. Und so passte die Crew um den obersten Wettfahrtleiter und Seebahnchef Eckart Reinke die Kurse ab Samstag an die Wünsche der ORC-Eigner an – und erntete für diese Flexibilität und die professionelle Leitung auf dem Wasser viel Lob.

Bisher seien die Yardstick-Aktiven nicht erreicht worden. „Aber wir werden es weiter und direkter versuchen. Es steckt viel Potential in der Szene. Wir möchten die Regattaszene erweitern und beleben“, so der International Race Officer Reinke, der seit dem Vorjahr auch Obmann im Ausschuss Seesegeln des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) ist. „Go4speed ist für regattaaffine Yardstick-Segler ein ideales Angebot. Hier darf man Fehler machen und lernt dazu.  Und danach bietet die MaiOR einen perfekten Regatta-Testversuch“, so Reinke, der optimistisch bleibt, dass es gelingt, neue Regattayachten zu akquirieren.

Das Ziel stimmt und fand bei allen MaiOR-Teilnehmern Zustimmung. „Wir möchten einfach nur mehr segeln“, so „Intermezzo“-Skipper und -Eigner Jens Kuphal. Zwei Up-and-Downs und dann je nach Wind eine weitere Kurz- oder Mittelstrecke war der einheitliche Wunsch. Die Veranstalter zeigten sich flexibel und stellten das Angebot um, doch letztendlich bestimmt der Wind das Geschehen. Und so konnten auch am Samstag nur zwei ORC-Wettfahrten gesegelt werden, die dritte Wettfahrt des Tages fiel aus. Flaute und Winddreher bis zu 180 Grad ließen keinen weiteren Start zu. Am Sonntag gelang dann nur eine Wettfahrt in jeder Klasse. Insgesamt 17 Yachten kamen nicht im Timelimit ins Ziel. Erst zur Siegerehrung setzte sich dann der Ostwind durch.

„Ich rechne mit 25 Booten“, so RVS-Chef Bertil Balser mit Blick auf die ORC-Teilnehmerliste. Der North-Sails-Mann hat bereits durch zahlreiche Telefonate erfahren, dass noch Starter in der Warteschleife sind. Die zögerliche Meldemoral habe sich auch während der Pandemie nicht geändert, so Balser, der selbst auf der „Intermezzo“ (OTG-Team, Jens Kuphal, Berlin) oder der „Tormund“ (Jan Meincke/Kiel/Malta) an Bord gehen möchte. „Die X-Treme32 ist ein sehr interessanter Flitzer“, so Balser, der ansonsten zur Stammcrew der „Sportsfreund“ (Axel Seehafer/Heiligenhafen) gehört. Doch die X-41 plant in diesem Jahr, erst zur EM vor Norwegen in den Regatta-Circuit einzugreifen. Der Einstieg in den Beruf, Familien- und/oder Firmengründung reißt zu große Lücken in die Personaldecke auf der „Sportsfreund“.

„Die Organisation hat extrem schnell und gut reagiert. Absolut professionell“, lobte Frederic Klakk Jeppesen von der „Surprise“ die Wettfahrtleitung. Die ORC-Yachten segelten aufgeteilt in zwei Gruppen, ORC I/II und ORC III/IV, insgesamt fünf Wettfahrten.

Bei den 14 großen Yachten (ORC I/II) setzte sich die „Intermezzo“ von Jens Kuphal (Berlin) souverän durch. Von Beginn an waren die Zeichen auf Sieg gestellt. Nach fünf Wettfahrten standen dann fünf Siege in der Bilanz der Landmark 43 mod. Kuphal, der mit der „Einstein“ (Imoca /Sieger des The Ocean Race Europe) am The Ocean Race teilnehmen will, gehört zu den engagiertesten Hochseeseglern Deutschlands. Auch mit der Imoca wird es zu einem Wiedersehen in Kiel kommen, da das Rennen mit einem Fly-By am 9. Juni durch die Kieler Innenförde führt.

Bei der MaiOR war die „Intermezzo“ besetzt mit zahlreichen erfolgreichen Profis. Neben der Britin Annie Lush, dem Olympia-Sechsten von London 2012 im Starboot, Robert Stanjek, dem Kieler Woche-Sieger im Finn, Philip Kasüske, alle auch auf der Imoca an Bord, bis Max Gurgel (mehrfacher Deutscher ORC-Meister mit „Rubix“, „Solconia“, „X-Day“, „Intermezzo“ sowie im Match Race) reichte die Liste der namhaften Crewmitglieder von Jens Kuphal, der fünfmal startete und fünfmal gewann. „Es war ein langer Weg. Als ich vor zehn startete, belegten wir vor Warnemünde bei der IDM den letzten Platz“, erinnert sich Kuphal, der damit auch heutigen Neueinsteigern Mut macht.

Zweiter wurde die neue „X-Day“ von Lars Hückstädt, ein weiterer Stammgast in Kiel. Dem Skipper vom Plöner Segler-Verein gelang zuletzt bei der Kieler Woche 2021 ein Hattrick: Dreimal belegte die „X-Day“ Rang drei in den Rennen Welcome Race, Kiel-Cup und Silbernes Band. In diesem Jahr wurde die neue „X-Day“ in Schilksee getauft. Die Fast 40+ von Eigner Walter Watermann (Kiel) war gerade frisch zur MaiOR aus England importiert worden und segelte teilweise noch mit der Segelnummer GBR 419 R. Das Durcheinander der Segelnummern wurde unbürokratisch im Sinne aller Aktiven gelöst, so dass die Taufe am Samstagabend unbeschwert verlief. Watermann hatte die Yacht im Oktober vergangenen Jahres in einer Anzeige gesehen, im November in Cowes probegesegelt und gleich gekauft. „Ich musste mir beim Kaufgespräch das Grinsen verkneifen, um den Preis nicht hochzutreiben, aber ich war gleich begeistert“, so Watermann. Mit seiner Stammcrew und dem neuen Schiff dürfte der Kieler häufiger in den vorderen Rängen der Offshore-Regatten auftauchen. Mit einem zweiten Platz im letzten Rennen verdrängte die „X-Day“ die Dänen um Skipper Sören Junker mit der „Nexus“ (X-41), die ebenfalls seit Jahren in Kiel am Start ist, auf Rang drei.

Für eine kleine Überraschung sorgte Marie-Ivonne Otisi-Schaarschmidt (SC Eckernförder) mit ihrer großen „Surprise“ (XP 44) auf Rang vier. Vor zwei Jahren hat sie die XP 42 von ihrem Mann geschenkt bekommen und segelt erst im zweiten Jahr auf großen Seesegel-Regatten. „ Im Vorjahr gelang uns auf Anhieb Rang drei bei Seeland-Rund, und wir haben den X-Yachts-Gold-Cup gewonnen“, so die Skipperin, die ursprünglich aus dem Folkeboot kommt. So ganz von allein kommt der Erfolg mit Blick auf die deutsch-dänisch-englisch-schwedische Crew, zu der auch ihre zwei Söhne Eric Otisi und Julian Schaarschmidt gehören, allerdings nicht. Doch die ehemalige Jugendwartin des SC Eckernförde hat eine andere Erklärung für den Erfolg: „Wir nehmen das Segeln nicht zu ernst, sondern wir wollen zusammen Spaß haben. Und wenn wir Erfolg haben, sind wir immer ein wenig überrascht“, erklärt die Rechtsanwältin und Unternehmerin (RA-Micro Software AG entwickelt Software-Lösungen für Kanzleien) dann auch gleich den Namen der Yacht „Surprise“. Eine große Überraschung verhinderte die Flaute am letzten Tag. „Die ‚halbtrocken 4.5‘ kommt nicht ins Gleiten, wir gar nicht erst aus dem Quark“, beschreibt es Julian Schaarschmidt.

Dirk Clasen (Hamburg) ist ein Fan der Langstrecke. Beim Blueribboncup 2021 (ORC I) belegte er mit der „Gingko“ auf der  Hinstrecke Rang zwei, auf der Rückstrecke Platz eins. Bei der MaiOR landete der Skipper von der Regatta Vereinigung Elbe mit seiner H 39 schließlich auf Rang fünf vor dem Weltmeister.

Denn der amtierende ORC-Weltmeister Michael Berghorn, der sich im Vorjahr vor Tallinn (Estland) mit seiner „halbtrocken 4.5“, einer Miles 45 Custom, den WM-Titel geholt hatte, haderte mit den Windlöchern und hatte mit den Rängen acht und neun zum Auftakt bereits alle Siegchancen verspielt. „Wir können nur bei Wind unsere Geschwindigkeit und unseren Rennwert aussegeln. Natürlich haben wir auch eigene Fehler gemacht, aber Geschwindigkeitsvorteile sind bei Flaute leider auch eher bei Null“, so Berghorn, der inzwischen auch zwei J/70 in Kiel liegen hat und so seinen eigenen Nachwuchs rekrutiert und ausbildet. „Bei der J/70-EM 2021 gelang uns schon der fünfte Platz“, so Berghorn, der auch dieses Jahr einige Regatten in der J/70 segeln wird. So lerne man die Nachwuchssegler besser kennen und das Steuern sei noch direkter, erklärte der Hamburger.

Berghorn konzentriert sich nun voll und ganz auf die WM 2023 (4. bis 12. August) vor Kiel, der dafür in diesem Jahr die WM auf dem Mittelmeer auslässt. Nach der MaiOR stehen nun die Nordsee-Woche, Rund Skagen, die Kieler Woche, die IDM im Rahmen der Warnemünder Woche und die ORC-EM vor Hankö/Norwegen im Regattaplan 2022.

Für das große Ziel und den Weg dorthin hat Berghorn schon 14 Tage vor der MaiOR auf der Ostsee trainiert und an go4speed teilgenommen.  Insgesamt 17 Yachten nutzten dieses Trainingswochenende des Deutschen Segler-Verbandes im Vorfeld der MaiOR. Und Berghorn überlässt nichts dem Zufall. Mit an Bord waren zwei Profis: Neben dem Dänen Jes Gram-Hansen stieg auch der Niederländer Frans Hinfelaar auf die „halbtrocken 4.5“. Rang sechs entsprach dann aber nicht den Erwartungen der Weltmeister.

In der Klasse ORCIII/IV fiel die Entscheidung im letzten Rennen. Punktgleich mit je zwei ersten, einem zweiten und einem dritten Rang entschied das letzte Rennen zugunsten der Kieler „Freya“. Die Crew der X-35 setzt sich aus Aktiven der Yachtschule und Schulungsgruppe des Kieler Yacht-Clubs zusammen, das Durchschnittsalter liegt zwischen 23 und 24 Jahren. „Unser großes Ziel ist die ORC-WM im kommenden Jahr vor Kiel“, so Skipper Nick Heuwinkel ganz im Stile des Weltmeisters Berghorn. 

Zweiter wurde Steen Toftebjerg (Dänemark) mit seiner „Stony VIII“ nachdem er zwei Tage in Führung lag. Den dritten Rang hinter Italia 11.98 belegt Torsten Bastiansen (Flensborg Yachtclub) mit der X-35 „Xen“. Der fünffache Deutsche Meister, zweimalige Vize-Weltmeister und Vize-Europameister ist amtierender Kieler-Woche-Sieger und lag einen Punkt hinter dem Führungsduo und sieben Punkte vor dem Viertplatzierten Knut Freudenberg mit der „halbtrocken“ (First 36.7/SV Flensburg). Jens Dwinger zählt zu den Großen in der kleinsten Klasse ORC III/IV. Mit der Sun Fast 3600 „Dwinger 2.0“ segelte die Strander Crew beim Silbernen Band 2021 auf Platz zwei. Bei der MaiOR 2022 belegte sie Rang 5.

Johannes Christophers, Leiter der DSV-Abteilung Technik und Seeregatten, ist bei Regatten gelegentlich in zwei Funktionen unterwegs: sowohl als Offizieller als auch als Skipper seiner „Fliege 3“ (A-35/Kieler Yacht-Club). Bei der MaiOR belegte er Platz sechs. Als Skipper sprach sich der Kieler für eine Mischung aus Up-and-Downs und Mittelstecke aus: „Wir müssen das Angebot erweitern, und ich finde die Lösung gut, die Eckart Reinke und sein Team anbietet.“ Die Erweiterung auf drei Wettfahrten pro Tag stieß bei den Aktiven durchgängig auf große Zustimmung. „Wir sind vor allem zum Segeln hier“, so Jens Kuphal und Michael Berghorn unisono.

Seit Jahrzehnten ein Stammgast auf der Regattabahn ist die X-332  „Quattro“ von Klaus-Peter Boock (Schwentine Fahrten-Segler), der mit dem fünften Platz beim Welcome Race 2021 (ORC III) unterstrich, dass er durchaus für Überraschungen gut ist. Bei der MaiOR wurde es Platz sieben.

Nachdem Ausstieg der „Akka“ (Anke Scheuermann) und „Tutima“ (Kirsten Harmstorf-Schönwitz) hat sich um Steuerfrau Eshana Müller (Hamburger SC) mit der „RubiX“ (X-332) ein neues Frauenteam formiert, das zur MaiOR Rang acht belegte.

„Ich rechne mit 25 Booten“, hatte RVS-Chef Bertil Balser für die MaiOR vorhergesagt und damit eine Punktlandung hingelegt. Der North-Sails-Mann, der üblicherweise zur Stammcrew der nicht angetretenen „Sportsfreund“ (X-41/Axel Seehafer/Heiligenhafen) gehört, war bei go4speed als Coach im Einsatz und wechselte zwischen den Yachten. Bei der MaiOR war der Hamburger an Bord der „Tormund“ (Jan Meincke/Kiel/MLT 1052). „Die X-Treme32 ist ein sehr interessanter Flitzer“, so Balser. Der Vorsitzende der Regatta-Vereinigung Seesegeln blickt zuversichtlich auf diese und die nächste Saison. Es seien interessante Yachten neu dazugekommen, so Balser mit Blick auf „Surprise“, „X-Day“ und „Tormund“, der zum Saison-Auftakt aber noch wenig gelang und im fünften Rennen das Zeitlimit nicht erreichte.

Ein kleines aber feines Feld ging in der J/70 für neun Wettfahrten auf die Bahn. Unter den elf deutschen und der einen dänischen Crew waren mit Martin Menzner (Stein) und Carsten Kemmling (Hamburg) auch mehrfache Deutsche Meister am Start. Martin Menzner beherrschte über Jahrzehnte die J/80-Klasse, war Kieler Woche-Seriensieger (zuletzt 2020) und zwölfmaliger Deutscher Meister. Dazu brachte der Bootskonstrukteur und Yachtdesigner den Kieler Yacht-Club in die Segel-Bundesliga und mischt jetzt in der J/70 mit. „Die J/80-Klasse war zu ausgedünnt, und es gab keine Regattafelder mehr“, begründet Menzner seinen Bootswechsel. „Heutzutage müsste man doch froh sein, wenn eine Einheitsklasse auf den Seebahnen noch zwölf Boote an den Start bringt“, war er mit dem MaiOR-Feld zufrieden. Er habe zwar deutlich stärkere Zeiten in Einheitsklassen wie  X-79, X-99, J/80 und einigen weiteren Klassen erlebt, aber die Zeiten änderten sich nun einmal. Einhand- und Zweihandsegeln seien im Trend, so Menzner.

„Wir hatten kaum Zeit zu trainieren und mussten das Boot erst kennenlernen", erklärte Menzner, der mit der Lernkurve, zwei zweiten Plätzen zum Abschluss und insgesamt Rang fünf zufrieden war.

Ganz anders Carsten Kemmling. Der Hamburger fand über den 420er, Laser und FD (Olympiakampagne für 1992 mit DM-Titel, EM-Vizemeisterschaft und WM-Vierter) zum Match Racen und gewann vier Deutsche Meisterschaften (2001, 2003, 2006 und 2013), bevor er die J/70 als seine Klasse entdeckte. Drei Bundesliga-Titel stehen für Kemmling und den NRV (2013, 2014, 2017) zu Buche. Vor Kiel kennt sich der Hamburger bestens aus. MaiOR und die Kieler Woche stehen fest im Kalender des Chefredakteurs des segelreporters.

Und der Favorit wurde seiner Rolle gerecht. „Man musste die Dreher gut ausfahren. Das ist uns gelungen“, so Kemmling, der fünf erste und zwei zweite Plätze in die Wertung brachte. „Die Wettfahrten wurden zum Schluss immer schwieriger aber machbar“, so der Hamburger. Die achte Wettfahrt, die wegen der Dreher und Flaute verkürzt wurde, war dann auch sein Streicher. Es folgte der fünfte Sieg zum Abschluss. „Aber das war noch einmal richtig spannend, sich mit Martin Menzner zu matchen“, so Kemmling.

Etwas Druck konnte Sören Hadeler (Seglervereinigung Gelting-Mole) aufbauen, der eine lange Zeit auf Tuchfühlung blieb, aber am Ende mit elf Punkten Rückstand vor dem Dänen Johnny Jensen auf Platz zwei landete. Jensen komplettierte damit das Medaillen-Set für Dänemark. Silber in ORC III/IV für „Stony VIII“, Bronze für „Nexus“ in ORC I/II und für Jensen in der J/70.

Dazu hatten mit Melanie Kohlhoff (Kieler Yacht-Club) und Lynn Wolgast (Blankeneser SC) zwei Frauen-Crews gemeldet. „MaiOR und Kieler Woche gehören natürlich für mich als Kielerin zum geliebten Pflichtprogramm. Schön, dass MaiOR nach der langen Corona-Pause wieder stattfindet“, hatte sich Melanie Kohlhoff (Strande) schon im Vorfeld gefreut. Zusammen mit Birte Berger, Berit Bellin, Maren Gadischke und Susanne Sartori reichte es am Ende für Rang sechs. „Wir waren heute leider die Ersten, die vor der Ziellinie verhungerten und das Zeitlimit nicht erreichten“, genoss Melanie Kohlhoff den auf dem Wasser so vermissten Wind bei der Siegerehrung.

Die zweite Frauencrew um Skipperin Lynn Wolgast (Blankeneser SC) belegte Rang neun. „Es ist der Trend, dass auch immer mehr Frauen-Crews in der J/70-Klasse mitsegeln“, freute sich Carsten Kemmling über die Entwicklung in „seiner“ Klasse.

Die MaiOR-Wettfahrten gehen zusammen mit dem Kiel-Cup im Rahmen der Kieler Woche (20. bis 22. Juni), der IDM See im Rahmen der Warnemünder Woche (7. bis 10. Juli), den Travemünder Woche Up-and-Downs (23./24. Juli) und dem Saisonfinale vor Olpenitz (28./29. September) in die Gesamtwertung des RVS-Cups/Inshore ein.

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